Die DHL-Aktie (555200), die die meisten Börsianer noch als Papier der Deutschen Post kennen, musste am heutigen Donnerstag im frühen Handel deutliche Kursverluste hinnehmen. Schuld daran war vor allem ein vorsichtiger Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, nachdem 2025 die von Analysten erwarteten Daten brachte und teilweise sogar übertraf. Immerhin sorgte wohl die Tatsache, dass im aktuellen geopolitischen Umfeld alle Vorstände sehr defensive Aussagen treffen, sorgte für ein Zusammenschmelzen der Kursverluste.
Zu Jahresbeginn ging es mit der Hoenle-Aktie steil aufwärts. Mit diesem Anstieg wurde auch der kurzfristige Abwärtstrend überschritten – und die Hoffnung kam auf, ob vielleicht, in Verbindung mit den beiden Tiefs (Anfang und Ende 2025) ein (Doppel-) Boden bei der Aktie des Klebstoff-, Härtungs- und Entkeimungsspezialisten gefunden sein könnte. Nun hat Hoenle seinen Bericht für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2025/26 (bis Ende September) vorgelegt. Wie es weitergeht.
Man könnte von einem unglücklichen Timing sprechen, wenn man auch nur ansatzweise gewusst hätte, wann die USA und Israel den Iran angreifen. Denn zwei Tage später legte der Beiersdorf-Konzern seine Zahlen für 2025 vor, die eigentlich ganz ordentlich ausgefallen sind. Trotzdem geht es mit der Nivea-Aktie mehr als 17 Prozent in den Keller. Denn die Angst vor steigenden Ölpreisen, vor einer rückkehrenden Inflation, ein extrem schwacher Gesamtmarkt und ein sehr vorsichtiger Ausblick des Konzerns auf 2026 belasten.
Die Erwartungen im Vorfeld waren sehr hoch. Denn bei der Cewe Stiftung hängen Wohl und Wehe des Geschäftsjahres vom vierten Quartal ab. Hier sorgt vor allem das Weihnachtsgeschenk und die beliebten Fotobücher für hohe Umsätze, weshalb im Q4 der Großteil des Jahresgewinns erwirtschaftet wird. Und tatsächlich hat Cewe die Erwartungen erreicht. Für kräftige Kursgewinne waren die Daten am gestrigen Dienstag aber trotzdem nicht gut genug.
Am gestrigen Donnerstag legte der Siemens-Konzern frische Daten vor. Daraus ging hervor, dass das vergangene Quartal besser als vom Management erwartet lieg. Die Folge: Der Vorstand erhöhte seine Jahresprognose. Die Siemens-Aktie (723610) zog zunächst kräftig an und sprang bis auf 273 Euro. Im weiteren Tagesverlauf und auch am heutigen Freitag musste der Wert allerdings relativ deutliche Kursverluste hinnehmen. Dabei rutschte der Kurs gar unter die Marke von 250 Euro ab. Wir klären auf.
Mit der Fitness der Adidas-Aktie stand es im zurückliegenden Jahr nicht zum Besten – das Papier befindet sich seit Mitte Februar in einer Baisse, wodurch der Kurs von rund 263 Euro auf zeitweise nur noch 143 Euro eingebüßt hat. Nun hat der Sport- und Freizeit-Artikel-Hersteller Vorabzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Gemeldet wird unter anderem ein Rekordumsatz. Ob das der Börse für eine Wende reicht?
Neue Chancen bei der All for One-Aktie (511000)? Rund ein Drittel ihres Wertes hat die Aktie des SAP-Spezialisten in den vergangenen zwölf Monaten verloren. Hauptgrund dafür war ein Umsatz- und Ergebnisrückgang im inzwischen abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024/25 (per 30.9.). Nun überrascht der IT-Dienstleister mit einem größeren Zukauf, der auch aus strategischer Sicht sinnvoll erscheint. Damit steigen auch die Chancen, dass sich die Aktie bald von den Tiefstkursen um 40 Euro lösen kann.
Wird in den Baumärkten das Streusalz knapp, kommt bei den K+S-Aktionären in der Regel eine gewisse Freude auf. Denn seit der im Jahr 2009 erfolgten Übernahme einer US-amerikanischen Gesellschaft ist K+S die weltweite Nummer eins bei der Salzproduktion. Allerdings hat K+S auch noch weitere Geschäftsfelder, die nicht immer Freude machen. Trotzdem sollte die K+S-Aktie (KSAG88) in den kommenden Monaten mit Kursgewinnen glänzen.
Für die Aktionäre der Deutschen Telekom war 2025 kann sonderlich gutes Jahr. Die T-Aktie schloss mit einem Minus von vier Prozent im Minus; vom Jahreshoch bei rund 36 Euro fielen die Einbußen allerdings schmerzhafter aus. Könnte die Telekom-Aktie in diesem Jahr ein Comeback erleben?
Trotz einer durchwachsenen Entwicklung im vierten Quartal konnte Douglas seine Prognosen für das im September beendete Geschäftsjahr 2024/25 erreichen. Obwohl Hoffnungen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft weiterhin bestehen, kommt die Douglas-Aktie derzeit allerdings nicht vom Fleck und bewegt sich seit geraumer Zeit seitwärts im Bereich der Zwölf-Euro-Marke. Wir klären auf.
Kurz vor dem Weihnachtsfest hatten wir bei Dürr auf ein gutes viertes Quartal gesetzt, nachdem der Konzern damals durchwachsene Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt hatte [HIER klicken]. Allerdings fügte der Vorstand damals hinzu, dass er mit einer Belebung im Q4 rechnet, weshalb der Ausblick bestätigt wurde. Nun hat Dürr-Chef Jochen Weyrauch geliefert und die eigenen Jahres-Prognosen vor allem auf der Ertragsseite übertroffen.
Dem Online-Broker FlatexDegiro gelingt es im Geschäftsjahr 2025 seine eigene Prognose leicht zu übertreffen. Die Dividende soll steigen. Die Aktie verliert dennoch deutlich. Belastet KI? Wird technisch die 200-Tage-Linie genügend Halt bieten?
Stabilus legte frische Quartalszahlen vor. Dabei handelt es sich um die Daten für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (per 30. September) Sie zeigten, dass der Konzern deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ertrag hinnehmen musste. Daher überrascht es nicht, dass es die Stabilus-Aktie (STAB1L) weiter an Stabilität mangeln lässt. Ergeben sich für Anleger dennoch Chancen?
Geht die Baisse bei Fortec Elektronik zu Ende? Erstmals seit längerer Zeit notiert die Fortec-Aktie wieder oberhalb der 200-Tage-Durchschnitsslinie, Anfang 2024 und 2025 ist das Papier jeweils an dieser Barriere nach unten abgeprallt. Die 200-Tage-Linie wird auch als Grenze von Baisse und Hausse bezeichnet. Wie es weitergeht.
Tut sich da womöglich Großes? Betrachten Chart-Interessierte den langfristigen Kursverlauf der Deutz-Aktie, dann ist eine erstaunliche Bewegung zu erkennen. Was bei dem Chart sofort auffällt: Die Aktie ist immer für starke Schwankungen gut, wo bei sich per saldo über einen Zeitraum von 30 Jahren nur wenig getan hat: Ende 1997 stand die Deutz-Aktie irgendwo bei sechs Euro – auf einem ähnlichen Niveau stand das Papier im Frühjahr 2025 auch, wobei es Anfang 2025 noch vier Euro waren. Diesen Schwung von Anfang 2025 hat die Aktie mitgenommen und notiert inzwischen bei gut elf Euro. Steht eine grundsätzliche Neubewertung der Aktie an?
Bei rund 38,50 Euro scheint ein massiver Deckel auf der Infineon-Kursentwicklung zu liegen. Immer wieder ist die Notierung hier nach unten abgeprallt. Gerade steht die Aktie wieder an dieser Marke (siehe auch Tageschart unten). Könnte diesmal der Ausbruch nach oben gelingen?
Im Juli gab die italienische Somec (A2JL41) neue starke Auftragseingänge im Marinebusiness im Gesamtwert von mehr als 57 Millionen Euro bekannt. GBC Research vergibt das Rating „Kaufen“.
United Labels ist mit seinem umfangreichen Lizenz-Markenartikelangebot im wachsenden multi-milliardenschweren Lizenzartikelmarkt aktiv, der weltweit ein Marktvolumen von rund 150 Milliarden Dollar (Retail) beinhalte, so GBC Research. Das künftige jährliche Marktwachstum soll in Deutschland und Europa rund fünf Prozent betragen. GBC sieht bei der Aktie Auftwärtspotenzial.
Im Mai ging die Pfisterer Holding an die Börse. Seit dem 14.5.2025 wird das Papier im Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Nun haben die Analysten von GBC den Börsenneuling erstmals unter die Lupe genommen. Sie räumen der Pfisterer-Aktie (PFSE21) dabei gute Chancen auf Kursgewinne ein, dank eines Dreiklangs aus dynamischer Geschäftsentwicklung, hohen Ergebnismargen und starkem Marktwachstum.
Marinomed Biotech hat Anfang Juni eine Vereinbarung mit…
Condor Energies setzt auf sein solides Gasgeschäft und will 2026 mit LNG-Anlagen das Wachstumstempo deutlich erhöhen. Die Analysten sind optimistisch und bestätigen ihre Kursziele für die Aktie.
Dank eines ausgezeichneten Schluss-Quartals hat Jost Werke seine Jahresziele erreicht oder sogar übertroffen. Dies sorgte am gestrigen Donnerstag, aber auch im frühen Freitagshandel, für deutliche Kursgewinne bei der Jost-Aktie (JST400). Dadurch gelang es dem Papier zudem den langfristigen Widerstand im Bereich von 55,00 Euro klar zu übertreffen.

