Rubrik: Plusvisionen

Wie geht es weiter mit der deutschen Autoindustrie? Stehen wieder bessere Zeiten an? In den vergangenen Jahren mussten die Autobauer viel in Elektro-Mobilität investieren, quasi wurde neben dem jeweils bestehen Auto-Konzern noch ein zweiter für E-Autos aufgebaut. Das hat viel Geld gekostet und den Cash-flow gedrückt. Gut möglich, dass sich diese Investitionen nun beginnen auszuzahlen, zumal bei BMW, die schon früh mit E-Autos begonnen haben (i3) und im Bereich des autonomen Fahrens führend sind. Die Aktie befindet sich in einer Aufwärtsbewegung.

Die Nordex-Aktie hat in diesem Jahr eine fulminante Kursentwicklung hingelegt. Da lohnt es sich, auch in die weitere Kursvergangenheit zu blicken: Da gab es deutliche Kursspitzen in den Jahren 2007, 2016 und 2021. Danach ging es mit der Aktie des Onshore-Windturbinen-Herstellers jeweils wieder deutlich nach unten. Könnte es diesmal anderes laufen?

m Sommer deutlich unter Druck gebracht. Am vergangenen Dienstag (2.12.) folgte allerdings die Nachricht, dass ein Übernahmeangebot für den deutschen Konzern folgen könnte. Ein südkoreanisches Unternehmen hat wohl mehr als ein Auge auf den Baumaschinenhersteller geworfen, was der Aktie Rückenwind gab.

Auch im dritten Quartal konnte Atoss Software an die gute Entwicklung der Vorjahre anknüpfen. Zudem wird das Management mit Blick auf das Gesamtjahr auf der Ertragsseite etwas optimistischer. Die Aktie kann kurzfristig von den frischen Daten profitieren und damit Teile der Verluste aufholen, die der Titel nach den Halbjahreszahlen hinnehmen musste. Damals hatte der Konzern die Markterwartung knapp verfehlt.

Bis zu elf Prozent legte die in den vergangenen Jahren gebeutelte Bayer-Aktie zu Wochenbeginn zu. Der einzige Grund sind positive…

Erst vor wenigen Tagen war die Siemens Healthineers-Aktie ein neues Halbjahreshoch knapp unter der 50-Euro-Marke geklettert. Davon hat sich der Titel aber am heutigen Mittwoch klar entfernt. Zwar legte der Medizintechnik-Konzern ordentliche Daten für das Geschäftsjahr 2024/25 (per 30.9.) vor. Doch der Vorstand zeigte sich für das nun laufende Geschäftsjahr 2025/26 zurückhaltend, was die Aktie unter Druck brachte.

Der Stillstand am Bau wird auch am Kursverlauf der Villeroy & Boch-Aktie sichtbar. Denn seit dem Sommer geht es kontinuierlich bergab. Neue Zahlen zeigen allerdings, dass der Konzern sich in einem herausforderndem Marktumfeld gut behaupten kann. Umsatzzuwächse waren allerdings nur möglich, weil Villeroy noch im Vorjahr die belgische Ideal Standard übernommen hatte. Wie es weitergeht.

Es war wieder einmal so weit: In Deutschland ging ein Unternehmen via klassischem Börsengang an das glatte Börsenparkett im Prime Standard. Es geht dabei um Ottobock, den weltgrößten Prothesenhersteller. Im positiven Marktumfeld kam das IPO gut an. Die für 66,00 Euro verkauften Papiere kletterten am ersten Handelstag schnell bis 73,00 Euro, ehe kleinere Gewinnmitnahmen einsetzen und das Papier in den Bereich knapp unter 70,00 Euro zurückfiel.

Die auf den ersten Blick enttäuschenden Quartalszahlen der Hornbach Holding sorgen bei der Aktie im frühen Handel des heutigen Dienstags für deutlichere Kursverluste. Damit rutschte der SDAX-Titel wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Euro. Schon bei 90 Euro erkennen wir aber eine stabile charttechnische Unterstützung. Wir klären auf.

Dauerrezession in Deutschland. Diese Miesere ist auch am Aktienmarkt ablesbar: Nach einem kurzen Aufflackern kehrt allmählich wieder Ernüchterung ein. Hinzu kommen noch branchenspezifische Probleme wie in den Automobil-Industrie. Diese zeigen sich auch beim Auto-Zulieferer PWO (Progress-Werk Oberkirch). Wobei sich die PWO-Aktie immerhin noch seitwärts bewegt und Chancen aufweist.

Die Aktie von Daldrup & Söhne hat in diesem Jahr eine beachtliche Performance hingelegt. Getrieben wird der Kurs von der Aussicht auf Aufträge aus dem Bereich Geothermie und Infrastruktur. In diesem Jahr wurde auch eine Dividende ausgeschüttet. Wie es mit der Aktie des Bohrspezialisten weitergeht.