Rubrik: Aktien

Die Hamburger Reederei Ernst Russ hat heute ihren Geschäftsbericht 2025 vorgelegt. Die Zahlen, die sich darin finden, sind beachtlich und dürften so manchen Aktionär stauen lassen. Der konsolidierte Jahresüberschuss steigt von 42,5 auf 73,5 Millionen Euro. Je Aktie ergibt das einen Gewinn von 2,18 Euro (Vorjahr: 1,26 Euro), woraus sich derzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von lediglich 3,3 errechnet. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Wenn man denkt, es geht nicht mehr weiter nach unten, dann wird man gelegentlich am Kapitalmarkt belehrt. Dies ist speziell der Fall, wenn man einen Blick auf die Aktie von HelloFresh (A16140) wirft. Denn der Titel des Kochboxen-Versenders markierte an diesem Mittwoch bei 3,84 Euro einen neuen historischen Tiefstand. Mit Blick auf die frisch vorgelegten Zahlen und den speziell auf den Ausblick auf 2026 ist zudem keine schnelle Besserung in Sicht.

Die DHL-Aktie (555200), die die meisten Börsianer noch als Papier der Deutschen Post kennen, musste am heutigen Donnerstag im frühen Handel deutliche Kursverluste hinnehmen. Schuld daran war vor allem ein vorsichtiger Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, nachdem 2025 die von Analysten erwarteten Daten brachte und teilweise sogar übertraf. Immerhin sorgte wohl die Tatsache, dass im aktuellen geopolitischen Umfeld alle Vorstände sehr defensive Aussagen treffen, sorgte für ein Zusammenschmelzen der Kursverluste.

Zu Jahresbeginn ging es mit der Hoenle-Aktie steil aufwärts. Mit diesem Anstieg wurde auch der kurzfristige Abwärtstrend überschritten – und die Hoffnung kam auf, ob vielleicht, in Verbindung mit den beiden Tiefs (Anfang und Ende 2025) ein (Doppel-) Boden bei der Aktie des Klebstoff-, Härtungs- und Entkeimungsspezialisten gefunden sein könnte. Nun hat Hoenle seinen Bericht für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2025/26 (bis Ende September) vorgelegt. Wie es weitergeht.

Es hätte ja klappen können: Die südkoreanische Doosan Bobcat hatte wohl mehr als ein Auge auf den deutschen Baumaschinenhersteller Wacker Neuson geworfen. Dies wurde Anfang Dezember bekannt. Nun folgte die Absage der möglichen Übernahme. Und schon waren die zwischenzeitlich angelaufenen Kursgewinne wieder dahin. Wir klären auf.

Es gibt tatsächlich Aktien, die von den US-Zoll-Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump profitieren. Dazu gehört das Papier der Salzgitter AG. Denn der deutsche Stahlhersteller kann bei steigenden Stahlpreisen deutlich höhere Gewinne erzielen. Daher gehört der Titel zu den Gewinnern der vergangenen Wochen und speziell des heutigen Dienstags.

Mitte November hatte Dürr durchwachsene Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, aber den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt. Denn die Verwaltung rechnete damals damit, dass das Geschäft im nun zu Ende gehenden vierten Quartal beleben wird. Am vergangenen Freitag hatte der Hersteller von Lackieranlagen und Holzbearbeitungsmaschinen allerdings die Prognose für den Cashflow überraschend angehoben. Wir klären auf.

Erst seit wenigen Tagen wird die HausVorteil-Aktie (A31C22) im Freiverkehr der Börse München (m:access) und inzwischen auch auf Xetra gehandelt. Das junge Unternehmen kam dabei in Form eines klassischen Listings, also ohne die Ausgabe neue Aktien, an den Kapitalmarkt. Kerngeschäft der Gesellschaft sind Equity Release-Modelle für Immobilien. Wir klären auf.

Schon seit Jahresbeginn geht es mit der Salzgitter-Aktie Schritt für Schritt nach oben. Die Hoffnung auf höhere Stahlpreise und eine Konjunkturbelebung trieben den Titel kräftig an. Am heutigen Mittwoch nun eine Kaufempfehlung der Deutsche Bank-Analysten für ein Kursplus von rund acht Prozent, obwohl ein Großaktionär mitteilte, dass er seinen Anteil am Konzern weiter reduziert hat.

Knorr-Bremse präsentiert sich, trotz Zoll-Problematik, Gegenwind von den Wechselkursen und der konjunkturellen Schwäche in Deutschland recht robust. Das lässt hoffen für den Anbieter von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, sollten sich die Dinge wieder etwas lichten. Wie es weitergeht.