Rubrik: Aktien

Zum Wochenschluss wenden sich die Anleger vom Kapitalmarkt ab. Schuld an einem deutlich fallenden DAX ist aber nicht das am Abend anstehende Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft sondern die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den angekündigten Neuwahlen in Frankreich. So rutscht auch das Papier des Nutzfahrzeugherstellers Traton auch kräftig ab. Allerdings hat das Minus von bis zu sieben Prozent auch einen anderen Grund, nämlich den Dividendenabschlag. Wir klären auf.

Hübsch geht es mit den M1 Kliniken im ersten Quartal weiter: Der Anbieter schönheitsmedizinischer Behandlungen steigert im ersten Quartal den Umsatz um 9,6 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Deutlich steiler aufwärts geht es mit dem Betriebsgewinn (Ebit), er legt um 70 Prozent auf 6,8 Millionen Euro zu. Entsprechend verbessert sich die Ebit-Marge von 5,3 auf ansehnliche 8,1 Prozent. Besonders adrett war die Entwicklung im Kerngeschäft Beauty, mal wieder. Geht nach der Kurs-Rallye noch mehr?

Die wohl unbekannteste DAX-Aktie ist Brenntag. Lange Zeit konnte das Papier des Chemikalienhändlers auch im Verborgenen mit einer guten und…

Wenn ein Unternehmen, welches in den vergangenen Jahren für kontinuierliches Wachstum stand, dann war dies Bechtle. Doch nun scheint auch der IT-Dienstleister die Konjunkturkrise zu spüren, die vor allem in Deutschland immer sichtbarer wird. Denn Bechtle meldete für das erste Quartal völlig überraschend einen Umsatzrückgang. Und daran hat offensichtlich auch die Berliner Ampel-Regierung eine direkte Mitschuld. Wir klären auf.

Mit der Aktie von Sto geht es nun schon seit einigen Monaten nach oben. Wittert die Börse da etwa Morgenluft, was die Baukonjunktur angeht? Oder ist es nicht mehr als eine technische Reaktion auf die vorangegangenen Verlust, wobei sich dafür die Aufwärtsbewegung nun doch bereits länger hinzieht und auch die 200-Tage-Linie (im Januar) überwunden wurde? Wie es mit der Aktie weitergeht.

Rund zehn Jahre war die Hauptnotiz der TUI-Aktie die Londoner Börse. Vor wenigen Tagen ist der weltgrößte Reisekonzern am Parkett wieder ein deutsches Unternehmen, dessen wichtigste Börse in Frankfurt steht. TUI-Vorstandschef Sebastian Ebel bezeichnete die Rückkehr als einen „Meilenstein“. Der TUI-Aktie (TUAG50) half dies aber nur kurzfristig, denn zuletzt sorgten die geopolitischen Störungen für neue Probleme – trotz der Fantasie eines schnellen MDAX-Aufstiegs.

Vor nahezu exakt einem Jahr hatten wir die Beiersdorf-Aktie (520000) zuletzt unter die Lupe genommen. Damals urteilten wir bei Kursen knapp über 120 Euro, dass der Titel noch längst nicht ausgereizt ist. Heute legte der Nivea-Konzern frische Zahlen vor, die am Markt gut ankamen. Sie trieben die Aktie in den Bereich um 135 Euro. Doch noch immer sehen wir (und auch viele Analysten) Kurspotenzial.

Das war nix: Mitte März kam Douglas an die Börse zurück. In einer Spanne zwischen 26 und 30 Euro wurden die Aktien angeboten. Die Nachfrage war aber verhalten, so dass die Papiere nur am unteren Ende der Preisspanne paltatziert wurden. Und es kam noch schlimmer: Nachdem der erste Kurs mit 25,50 Euro noch knapp unter dem Verkaufspreis lag, ging es in den Folgetagen weiter bergab, so dass der Titel aktuell gerade noch für 20 Euro den Besitzer wechselt. Wir klären auf.

Als einer der ersten Aktien, die wir in diesem Jahr unter die Lupe genommen haben, war HomeToGo (A2QM3K) an der Reihe. Damals hatte die Gesellschaft einen sehr sinnvollen Zukauf gemeldet, der aber vom Kapitalmarkt ignoriert wurde. Nun kam der Spezialist für Online-Vermietungen von Ferienwohnungen und Ferienhäusern mit neuen Planzahlen für 2024 um die Ecke, die dem Titel endlich etwas auf die Sprünge halfen.

Immerhin: Seit unserer Vorstellung im Oktober hat die Init innovation in traffic systems-Aktie (575980) rund 20 Prozent an Wert zugelegt. Doch damit scheint das Papier des Spezialisten für Verkehrstelematik und für die Digitalisierung des ÖPNV aber noch längst nicht ausgereizt. Dies zeigt ein weiterer Großauftrag und prall gefüllte Auftragsbücher.

Im Sommer 2023 hatten wir uns eher zurückhaltend zur Entwicklung bei Wacker Chemie geäußert und auf die schwache Konjunkturentwicklung verwiesen. Direktinvestments sollten deshalb nur Anlegern tätigen, die auch einen Konjunkturzyklus aussitzen können. Tatsächlich reagierte die Wacker Chemie-Aktie (WCH888) entsprechend und rutschte vom damaligen Niveau um 140 Euro bis an die 90-Euro-Marke ab. Zuletzt ging es aber wieder aufwärts, auch dank eines frischen Ausblicks auf 2024.