Autor: Thomas Schumm

Mit Rüstungsaktien ist das immer so eine Sache: Werden sie an der Börse gefeiert, steht es meist nicht gut um den Frieden in der Welt, im schlimmsten Fall sterben Menschen, tausendfach, so wie jetzt auf den Schlachtfeldern der Ukraine. Sind diese Waffenschmieden per se zu verdammen, auch aus den Portfolios? Natürlich wäre ein Welt ohne Krieg und Konflikte eine bessere Welt, aber so ein Auenland scheint utopisch. Als probates Mittel gegen den Krieg hat sich im Kalten Krieg die Vorbereitung auf diesen erwiesen. Gerade fallen Rüstungsaktien an der Börsen, die Kurse von Renk, Hensoldt, Rheinmetall und anderen bewegen sich nach unten. Was die Börse damit sagen will und wie es weitergeht.

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Ende Mai (2024) hat MS Industrie bekannt gegeben, dass sich die Schunk Sonosystems mit einer einfachen Mehrheit an der MS Ultraschall Technologie beteiligen wird. Über den Kaufpreis und die konkrete Beteiligungshöhe wurden keine weiteren Angaben gemacht. Mit Vollzug der Transaktion (im Juli) wird die MS Industrie den Geschäftsbereich Ultraschall nicht mehr voll konsolidieren, sondern entsprechend der Beteiligungsquote als At-Equity-Vermögenswert bilanzieren. GBC Research passt sein Prognose an.

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Zeal Network ermöglicht online, über die Marken Lotto24 und Tipp24, die Teilnahme an staatlich lizensierten Lotterien und bietet zusätzlich auch eigene Lotterie-Produkte und Online-Games an. Sehr erfolgreich verlief auch der Start ins neue Jahr 2024 mit einem Plus beim Transaktionsvolumen aus Lotterien von 22 Prozent auf 246,3 Millionen Euro im ersten Quartal. Das Unternehmen profitiert von Lotto-Jackpots. Wie es mit der Aktie weitergeht.

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Hübsch geht es mit den M1 Kliniken im ersten Quartal weiter: Der Anbieter schönheitsmedizinischer Behandlungen steigert im ersten Quartal den Umsatz um 9,6 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Deutlich steiler aufwärts geht es mit dem Betriebsgewinn (Ebit), er legt um 70 Prozent auf 6,8 Millionen Euro zu. Entsprechend verbessert sich die Ebit-Marge von 5,3 auf ansehnliche 8,1 Prozent. Besonders adrett war die Entwicklung im Kerngeschäft Beauty, mal wieder. Geht nach der Kurs-Rallye noch mehr?

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Seit gut einem Jahr geht es mit der Aktie von Friedrich Vorwerk wieder aufwärts – heute glänzt das Papier mit einem prozentual zweistelligen Kursplus. Die Börse schöpft wohl, angesichts einer guten Auftragslage, Hoffnung auf eine verbesserte Profitabilität. Wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen?

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GBC Research ist der Ansicht, dass die Stinag Stuttgart Invest trotz steigender Zinsen und allgemeiner Marktturbulenzen finanziell stabil bleibt. Während andere Immobilienunternehmen durch steigende Finanzierungskosten belastet würden, bewahre Stinag ihre Stabilität. Das Unternehmen verfüge mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 189 Millionen Euro über ein Immobilien-Portfolio im Wert von rund 560 Millionen Euro sowie über stille Reserven in Höhe von rund 275 Millionen Euro. Welches Kursziel GBC sieht.

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Das ist eine sehr schöne Entwicklung bei Einhell, sowohl wirtschaftlich als auch von der Charttechnik: Die Aktie ist aus einem ansteigenden Dreieck mit ordentlicher Dynamik nach oben ausgebrochen. Dabei wurden auch gleich die Widerstände bei rund 165 und 168 Euro überwunden. Wie geht es weiter? Gestützt würde ein positives charttechnisches Szenario durch eine erfolgreiches erstes Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

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Ist das ein Lebenszeichen? Die Aktie von Singulus notiert wieder oberhalb der 200-Tage-Linie, die gemeinhin als Grenze zwischen Hausse und Baisse gilt. Singulus hat extrem bewegte Zeiten durchlebt und ist noch nicht aus der Krise heraus. Das Eigenkapital ist im ersten Quartal 2024 nach wie vor mit 44,4 Millionen Euro negativ. Tatsächlich gibt es bei dem Maschinenbauer ein paar Lichtblicke. So könnte China, über den Umweg USA, für eine Belebung des Geschäfts sorgen. Wie es mit der Aktie weitergeht.

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Alzchem ist sicherlich eines der spannendsten Spezialchemie-Unternehmen auf dem deutschen Kurszettel. Die Produkte von Alzchem basieren auf Kalk und Kohle, woraus das Unternehmen in Hochöfen unter gehörigem Energieaufwand Kalziumkarbid (Calciumcarbid) „kocht“. Dieser Rohstoff ist Grundlage für alle weiteren Produkte bei Alzchem. Seit Februar diese Jahres ging es mit der Aktie fulminant nach oben. Das dürfte vor allem an einem Produkt liegen, zudem gibt es Fördermittel von der EU in Millionenhöhe. Wie es mit der Aktie weitergeht.

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Schon erstaunlich wie viel Geld mit Spritzen, genauer gesagt mit Botox- und/oder Hyaluronsäure-Fillern, zu verdienen ist. Im Beauty-Segment kam M1 Kliniken 2023 auf einen Umsatz von 70,8 Millionen Euro in mittlerweile 58 Behandlungszentren, wie von den Co-CEOs Attila Strauss und Kilian Brenske auf dem Equity Forum gestern in Frankfurt zu hören war. Wie es mit der Aktie weitergeht

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Augenfällig bei den Zahlen von Knaus Tabbert zum ersten Quartal 2024 ist der Rückgang des Auftragsbestand um 46,9 Prozent auf 621,0 Millionen Euro. Was zunächst wie ein Krisen-Symptom wirkt, ist das genaue Gegenteil davon. Lieferkettenproblem hatten den Auftragsbestand 2022 auf 1,3 und 2023 auf 1,2 Milliarden Euro getrieben. Die Folge waren Lieferzeiten von mehr als einem Jahr – mit entsprechend unzufriedenen Kunden. Die Lieferkettenprobleme wurden durch eine größere Anzahl von Zulieferen für die Fahrgestelle gelöst. Wie es mit der Aktie weitergeht.

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Da implodiert gerade etwas. Die Aktie von Cliq Digital bricht um rund 40 Prozent ein. Der Streaming-Dienst meldet ein schwaches erste Quartal und nimmt seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2024 zurück. Das allein ist aber nicht der Grund für den stattlichen Kursrückgang. Letztlich wachsen die Zweifel an der Nachhaltigkeit des ohnehin als nicht sonderlich transparent eingeschätzten Geschäftsmodells.

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