Rubrik: Analysten

Der IT-Dienstleister Cenit ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet, wie die frisch vorgelegten Zahlen für das erste Quartal beweisen. Das Management zeigt sich im Ausblick zudem zuversichtlich, dass das Wachstum der vergangenen Jahre sich auch 2024 fortsetzen wird. Dies dürfte auch ein Grund sein, warum die Analysten von GBC den Titel weiter zum Kauf empfehlen, mit einem unveränderten Kursziel von 20,55 Euro.

Bei Syzygy lief das erste Quartal sehr ordentlich, es war sogar der zweitbeste Drei-Monats-Zeitraum der Firmengeschichte. Da ausgerechnet das erste Quartal 2023 aber der allerbeste Drei-Monats-Zeitraum war, musste der Spezialist für digitales Marketing ein kleines Umsatzminus bekannt geben. Da die Kosten gleichzeitig gesenkt werden konnten, zieht die operative Marge sogar leicht an. Kein Wunder also, dass die GBC-Analysten ihr Kaufen-Votum bestätigten.

Manchmal sind es die nackten Zahlen, welche die Problem deutlich machen. Die Umweltbank war einst eine Ertragsperle. Noch im Jahr 2019 erwirtschaftete die Bank, die grüne Geldanlagen für Privatkunden anbietet und ökologische Projekte finanziert, mit einem Euro Aufwand einen Ertrag von 2,50 Euro. Im vergangenen Jahr blieb von einem Euro Aufwand allerdings nur ein Ertrag von 97 Cent. Wie es mit der Aktie weitergeht und wo GBC Research den fairen Wert sieht.

Augen auf bei der Wahl der richtigen Optiker-Aktie. So könnte die Devise lauten, denn Anleger, die sich auf das falsche Investment fokussieren, können schnell einen blinden Fleck im Depot haben, wie vor allem die Mister Spex-Aktie in den vergangenen Monaten zeigte. Wir können aber zwei Erfolgsgeschichten (Fielmann, EssilorLuxottica) ebenso präsentieren, wie auch einen deutschen Newcomer (brillen.de), der auf einem strammen Expansionskurs ist.

Mit Bewertungskennzahlen wie einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp zwei, einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von etwa 0,4 und einer erwarteten Dividenden-Rendite von 9,6 Prozent ist die CR Energy AG (A2GS62) aus fundamentaler Sicht sicher eine Ausnahmeerscheinung auf dem deutschen Kurszettel. Analysten sehen daher auf dem aktuellen Niveau um 26 Euro Potenzial für den Aktienkurs. Wir klären auf.

Es ist wohl vor allem die Sorge um die Konjunkturentwicklung in Deutschland, die den Kurs der Syzygy-Aktie (510480) in den vergangenen Monaten unter Druck brachte. Denn die frisch vorgelegten Vorab-Zahlen für 2023 zeigen, dass der Spezialist für digitales Marketing den Wachstumskurs hält und nur Firmenwertabschreibungen das Ergebnis negativ belasten. Das Rating der GBC-Analysten lautet daher weiter „Kaufen“ mit leicht gesenktem Kursziel.

Gerade einmal zehn Tage war das Jahr alt, da sorgte Cenit mit dem ersten Zukauf im neuen Jahr für Aufsehen. Denn der IT-Dienstleister kaufte eine kleine, aber feine IT-Bude mit 16 Mitarbeitern, guten Ideen und einer hohen Kompetenz im Dassault Systèmes-Geschäft. Dies freut die Analysten von GBC, die daraus weitere Wachstumschancen ableiten und ihr Kursziel für die Cenit-Aktie (540710) von 20,90 Euro bestätigten.

Die schwache Inlandskonjunktur spürt auch USU Software, die von entsprechenden Auftragsverschiebungen berichten. Gut aber, dass in vielen anderen Ländern keine derartige Schwäche zu erkennen ist, denn die ausländischen Kunden haben bei USU weiter reichlich eingekauft. Und auch die Umstellung auf das langfristig besser planbare Software-as-a-Service-Geschäft (SaaS-Geschäft) hilft. Die GBC-Analysten sehen daher Kurspotential.

Der Black Friday und Cyber Monday hat dem Smartphone-Broker wohl gut getan: Im Oktober lag der Umsatz mit 47,7 Millionen Euro um 15 Prozent über dem Vorjahresmonat. Am 9. November 2023 wurde zudem erstmalig im Jahr 2023 ein Tagesumsatz von mehr als vier Millionen Euro erzielt. Die Rohmarge im Monat Oktober kam auf 1,82 Prozent vom Umsatz, gegenüber 1,77 Prozent in den ersten neun Monaten 2023. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Die Besonderheit des italienischen Gesundheitssystem besteht in der zweiten Säule der Mutual Aid Societies und der Healthcare Funds. Diese freiwillige Krankenversicherungssysteme werden von Gewerkschaften sowie Berufsverbänden verwaltet und Health Italia erbringt für dieses Segment Dienstleistungen. Spannend und günstig bewertete Spezialitäten-Aktie aus der italienischen Gesundheitsbranche.

Eben noch ein Kurs bei mehr als 80 Euro, dann plötzlich der Rückschlag auf gut 40 Euro. So kann Börse gehen im Spezialitäten-Segment, vor allem, wenn nur wenige Aktien im Umlauf sind. Bei Avemio sind es derzeit, wie Finanzvorstand Norbert Gunkler im Hintergrundgespräch mit Plusvisionen auf der GBC Research veranstalteten Herbst-MKK erklärt, lediglich 25.000 Stücke (Streubesitz kleiner fünf Prozent wird aktuell mit 29,3 Prozent angegeben). Wie es mit der Aktie weitergeht.