Vor nahezu exakt einem Jahr hatten wir die Beiersdorf-Aktie (520000) zuletzt unter die Lupe genommen. Damals urteilten wir bei Kursen knapp über 120 Euro, dass der Titel noch längst nicht ausgereizt ist. Heute legte der Nivea-Konzern frische Zahlen vor, die am Markt gut ankamen. Sie trieben die Aktie in den Bereich um 135 Euro. Doch noch immer sehen wir (und auch viele Analysten) Kurspotenzial.

Das war nix: Mitte März kam Douglas an die Börse zurück. In einer Spanne zwischen 26 und 30 Euro wurden die Aktien angeboten. Die Nachfrage war aber verhalten, so dass die Papiere nur am unteren Ende der Preisspanne paltatziert wurden. Und es kam noch schlimmer: Nachdem der erste Kurs mit 25,50 Euro noch knapp unter dem Verkaufspreis lag, ging es in den Folgetagen weiter bergab, so dass der Titel aktuell gerade noch für 20 Euro den Besitzer wechselt. Wir klären auf.

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Der Explosionsschutzspezialist R. Stahl hat, was den Geschäftsverlauf angeht, ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Umsatz und operativer Gewinn steigen deutlich. Beim Konzernergebnis steht allerdings nur eine schwarze Null, da eine Russland-Beteiligung komplett abgeschrieben wurde. Nach (sehr) schwierigen Jahren steigert R. Stahl den Umsatz 2023 um 20,5 Prozent auf 330,6 Millionen Euro. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Hat die Tristesse bei der Aktie von Apontis Pharma ein (nachhaltiges) Ende? Die technischen Fakten sprechen zumindest dafür. Unterstützt wird dieser schubweise Anstieg von einem positiven Nachrichtenfluss. Ende März meldete das Pharma-Unternehmen für sogenannte Single-Pills (Medikamente mit unterschiedlichen Wirkstoffkombinationen) einen Umsatz für 2023 von 37,0 Millionen Euro. Das lag doch etwas über der reduzierte Prognose von 36,1 Millionen Euro (zum Vergleich 2022: 55,7 Millionen Euro). Nun wurde ein Vertrag mit Novartis unterzeichnet. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Als wir im vergangenen September über die Villeroy & Boch Vorzugsaktie (765723) berichteten, notierte das Papier im Bereich um 18 Euro. So ist es auch heute, allerdings ist die damals angekündigte Übernahme der belgischen Ideal Standard inzwischen abgeschlossen, womit der Konzern in eine neue Größenordnung aufgestiegen ist, die auch eine Höherbewertung rechtfertigt. Allerdings geht die Konjunkturschwäche auch an Villeroy & Boch nicht spurlos vorüber.

Rund 40 Prozent legte die Rheinmetall-Aktie (703000) im Jahr 2023 zu, weshalb wir den Titel bei Plusvisionen als ersten Wert im Jahr 2024 unter die Lupe nahmen und sehr positiv einschätzten. Inzwischen hat das Papier des Konzerns vom damaligen Niveau um 300 Euro allerdings weitere knapp 50 Prozent auf rund 450 Euro zugelegt. Trotzdem scheint der Titel nicht ausgereizt.

Masterflex ist auch so ein Wert derzeit: Ein schönes Unternehmen mit (sehr) guter Marktstellung im Bereich von Verbindungen und speziellen Schlauchsystemen, legt brauchbare Zahlen mit einem Rekordwert beim Betriebsgewinn vor, erhöht die Dividende, aber der Aktienkurs will einfach nicht so recht in Schwung kommen. Wie es mit der Masterflex-Aktie weitergeht

Das sind insgesamt gute Zahlen, die FlatexDegiro für das Jahr 2023 vorlegt, historisch ist es sogar das zweitbeste der Unternehmensgeschichte. Ende 2023 erreichte der Online-Broker eine Kundenbasis von 2,7 Millionen, was einem Zuwachs von 12,6 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Andere börsennotierte europäische Wettbewerber seien, so FlatexDegiro, hätten hier deutlich weniger dynamisch zugelegt. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Recht gut war das Timing für unsere positive Einstufung der Carl Zeiss-Meditec-Aktie (531370) im vergangenen Dezember. Denn der Kurs setzte seine damals gestartete Erholung von Kursen um 92 Euro bis auf das aktuelle Niveau bei mehr als 110 Euro fort. Dazu trugen auch gute Quartalszahlen bei, die besser ausfielen als es der Markt erwartet hatte. Aber es gibt auch Risikofaktoren. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Wann immer Flüssigkeiten bewegt werden, braucht es Pumpen, ob in der Industrie, im Bergbau, in Kraftwerken, bei der Wasserversorgung oder in Wohnhäusern. Es geht um einen Markt von knapp 46 Milliarden Euro weltweit, wie KSB-Finanzvorstand Matthias Schmitz auf den Hamburger Investmenttagen (HIT) vergangene Woche ausführte. KSB erfüllte zuletzt die Prognosen zu starkem Geschäftsjahr 2023 und gibt einen positiven Ausblick. Die Aktie ist attraktiv bewertet.

2023 steigerte PVA Tepla die Erlöse um 28 Prozent auf 263,4 Millionen Euro, womit auch die ursprüngliche Prognose übertroffen wurde. Das Bruttoergebnis verbesserte sich dabei, trotz höherer Material- und Fertigungskosten, um 31,1 Prozent auf 77,5 Millionen Euro. Die positive Entwicklung ist unter anderem auf den Wegfall von kundenbezogenen Entwicklungskosten zurückzuführen. Noch deutlicher legte das Ebitda im Jahr 2023 mit einem Plus von mehr als 38 Prozent auf 41,5 Millionen Euro zu, woraus sich eine Ebitda-Marge von 15,8 Prozent errechnete (Vorjahr: 14,6 Prozent). Mittelfristig will das Unternehmen weiter deutlich wachsen. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Über ein mögliches – positives – Chart-Signal bei der Aktie der Deutschen Bank hatte Plusvisionen am 2. Februar berichtet. Damals folgte zunächst noch ein Rücksetzer, das Papier musste wohl erst noch Schwung holen. Inzwischen notiert die Deutsche Bank klar über der Widerstandsmarke bei 12,70 Euro und auch der Abwärtstrend aus dem Jahr 2017 wurde überwunden. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Neben den vielen anderen „Wenden“ derzeit, was Ernährung, Energie, Verkehr, … betrifft, gibt es auch die Zeitenwende, die der Bundeskanzler nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine ausrief. Gemeint ist damit der Wegfall der Friedensdividende nach dem Endes des Kalten Krieges. Die unausweichliche Konsequenz daraus: Europa und auch Deutschland muss wieder mehr in seine Verteidigung investieren. Von steigenden Verteidigungsbudgets profitiert auch Ceotronics als Hersteller von Headset-Funk-Systemen. Ceotronics profitiert von der Zeitenwende und erhält neue Aufträge. Charttechnisch ergibt sich eine spannende Konstellation.

Am Mittwoch, den 28. Februar meldete Aixtron-Kunde AMS Osram einen Wertberichtigungsbedarf von 600 bis 800 Millionen Euro, da das Schlüsselprojekt der MicroLED-Strategie bei den Sensor- und Lichttechnologie-Unternehmen unerwartet storniert wurde. Die Schockwellen dieser Nachricht trafen auch Aixtron: Die Aktie des Halbleiter-Anlagenbauers brach empfindlich ein. Zudem belastete der Ausblick 2024. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Mercedes-Benz erzielte im vergangenen Geschäftsjahr ein solides Finanzergebnis. Die Fokussierung auf begehrenswerte Pkw und Vans in Verbindung mit einer konsequenten Kostendisziplin führte zu einem Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 19,7 Milliarden (2022: 20,5 Milliarden Euro). Der Konzernumsatz konnte auf 153,2 Milliarden Euro (2022: 150,0 Milliarden Euro) erhöht werden. Die Aktie nimmt eine wichtige Hürde und es gibt eine erstaunliche Nachricht.

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Manchmal sind es die nackten Zahlen, welche die Problem deutlich machen. Die Umweltbank war einst eine Ertragsperle. Noch im Jahr 2019 erwirtschaftete die Bank, die grüne Geldanlagen für Privatkunden anbietet und ökologische Projekte finanziert, mit einem Euro Aufwand einen Ertrag von 2,50 Euro. Im vergangenen Jahr blieb von einem Euro Aufwand allerdings nur ein Ertrag von 97 Cent. Wie es mit der Aktie weitergeht und wo GBC Research den fairen Wert sieht.

Augen auf bei der Wahl der richtigen Optiker-Aktie. So könnte die Devise lauten, denn Anleger, die sich auf das falsche Investment fokussieren, können schnell einen blinden Fleck im Depot haben, wie vor allem die Mister Spex-Aktie in den vergangenen Monaten zeigte. Wir können aber zwei Erfolgsgeschichten (Fielmann, EssilorLuxottica) ebenso präsentieren, wie auch einen deutschen Newcomer (brillen.de), der auf einem strammen Expansionskurs ist.

Mit Bewertungskennzahlen wie einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp zwei, einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von etwa 0,4 und einer erwarteten Dividenden-Rendite von 9,6 Prozent ist die CR Energy AG (A2GS62) aus fundamentaler Sicht sicher eine Ausnahmeerscheinung auf dem deutschen Kurszettel. Analysten sehen daher auf dem aktuellen Niveau um 26 Euro Potenzial für den Aktienkurs. Wir klären auf.

Es ist wohl vor allem die Sorge um die Konjunkturentwicklung in Deutschland, die den Kurs der Syzygy-Aktie (510480) in den vergangenen Monaten unter Druck brachte. Denn die frisch vorgelegten Vorab-Zahlen für 2023 zeigen, dass der Spezialist für digitales Marketing den Wachstumskurs hält und nur Firmenwertabschreibungen das Ergebnis negativ belasten. Das Rating der GBC-Analysten lautet daher weiter „Kaufen“ mit leicht gesenktem Kursziel.

Was für ein feines Unternehmen. Rational, der Ausrüster für Profiküchen aus dem bayerischen Landsberg am Lech. Im Jahr 2023 konnte Rational beim Umsatz nochmal 100 Millionen Euro draufpacken und bleibt damit über der Milliarden-Euro-Grenze, in Zahlen: 1.126 Millionen Euro. Zugleich glänzt Rational mit erstaunlichen Margen. Wie es mit der Aktie weitergeht