Zum Wochenschluss wenden sich die Anleger vom Kapitalmarkt ab. Schuld an einem deutlich fallenden DAX ist aber nicht das am Abend anstehende Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft sondern die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den angekündigten Neuwahlen in Frankreich. So rutscht auch das Papier des Nutzfahrzeugherstellers Traton auch kräftig ab. Allerdings hat das Minus von bis zu sieben Prozent auch einen anderen Grund, nämlich den Dividendenabschlag. Wir klären auf.

Hübsch geht es mit den M1 Kliniken im ersten Quartal weiter: Der Anbieter schönheitsmedizinischer Behandlungen steigert im ersten Quartal den Umsatz um 9,6 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Deutlich steiler aufwärts geht es mit dem Betriebsgewinn (Ebit), er legt um 70 Prozent auf 6,8 Millionen Euro zu. Entsprechend verbessert sich die Ebit-Marge von 5,3 auf ansehnliche 8,1 Prozent. Besonders adrett war die Entwicklung im Kerngeschäft Beauty, mal wieder. Geht nach der Kurs-Rallye noch mehr?

Mit Rüstungsaktien ist das immer so eine Sache: Werden sie an der Börse gefeiert, steht es meist nicht gut um den Frieden in der Welt, im schlimmsten Fall sterben Menschen, tausendfach, so wie jetzt auf den Schlachtfeldern der Ukraine. Sind diese Waffenschmieden per se zu verdammen, auch aus den Portfolios? Natürlich wäre ein Welt ohne Krieg und Konflikte eine bessere Welt, aber so ein Auenland scheint utopisch. Als probates Mittel gegen den Krieg hat sich im Kalten Krieg die Vorbereitung auf diesen erwiesen. Gerade fallen Rüstungsaktien an der Börsen, die Kurse von Renk, Hensoldt, Rheinmetall und anderen bewegen sich nach unten. Was die Börse damit sagen will und wie es weitergeht.


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Das war ein gutes Timing: Rund eine Woche nach unserem Interview mit Vorstandschef Johannes Schmidt meldete Indus tatsächlich einen Zukauf in Großbritannien, nachdem der Firmenchef auf das gute Umfeld für Akquisitionen hinwies. Doch auch das erste Quartal lief ordentlich, weshalb der CEO auch den Ausblick bestätigte.

Schon seit dem Morgen des 27. Mai schwirren Hilferufe durchs Internet, dass viele User nicht telefonieren und über das Handynetz von United Internet (unter der 1&1 AG (554550)) nicht surfen können. Es geht dabei um Kunden, die der Konzern bereits auf sein eigenes, noch recht neues Netz (5G) aufgeschaltet hat. Diese waren vorher auf dem angemieteten O2-Netz (4G) unterwegs und mit der Leistung durchaus zufrieden. Die Auswirkungen für den Konzern dürften aber erheblich sein. Denn Gesetze und Vorschriften sehen Schadenersatzzahlungen vor. Noch schlimmer dürfte aber der Imageverlust sein. Daher sind Kursverluste für die United Internet-Aktie (508903) wesentlich wahrscheinlicher, als Kursgewinne.

Die Suche nach dem Jungbrunnen ist ein ewiger Menschheitstraum. Gut aussehen bis ins (hohe) Alter, wer will das nicht? Die M1 Kliniken haben aus diesem Wunsch ein erfolgreiches Geschäftsmodell gemacht. Vor allem die 58 Fachzentren, 38 davon in Deutschland, des Med-Beauty- oder des Med-Spa-Bereichs entwickeln sich fantastisch und treiben die Aktie nach oben. Wie es weitergeht.

Augenfällig bei den Zahlen von Knaus Tabbert zum ersten Quartal 2024 ist der Rückgang des Auftragsbestand um 46,9 Prozent auf 621,0 Millionen Euro. Was zunächst wie ein Krisen-Symptom wirkt, ist das genaue Gegenteil davon. Lieferkettenproblem hatten den Auftragsbestand 2022 auf 1,3 und 2023 auf 1,2 Milliarden Euro getrieben. Die Folge waren Lieferzeiten von mehr als einem Jahr – mit entsprechend unzufriedenen Kunden. Die Lieferkettenprobleme wurden durch eine größere Anzahl von Zulieferen für die Fahrgestelle gelöst. Wie es mit der Aktie weitergeht.

In der Woche vor dem Weihnachtsfest hatten wir über Symrise zuletzt berichtet, nachdem die Aktie unter die 100-Euro-Marke gefallen war [HIER klicken]. Heute kostet das Papier nahezu exakt 100 Euro. Zwischenzeitlich waren es aber schon rund zehn Prozent mehr. Wir klären auf, warum es mit dem DAX-Wert zuletzt in Summe seitwärts ging.

Der Explosionsschutzspezialist R. Stahl hat, was den Geschäftsverlauf angeht, ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Umsatz und operativer Gewinn steigen deutlich. Beim Konzernergebnis steht allerdings nur eine schwarze Null, da eine Russland-Beteiligung komplett abgeschrieben wurde. Nach (sehr) schwierigen Jahren steigert R. Stahl den Umsatz 2023 um 20,5 Prozent auf 330,6 Millionen Euro. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Hat die Tristesse bei der Aktie von Apontis Pharma ein (nachhaltiges) Ende? Die technischen Fakten sprechen zumindest dafür. Unterstützt wird dieser schubweise Anstieg von einem positiven Nachrichtenfluss. Ende März meldete das Pharma-Unternehmen für sogenannte Single-Pills (Medikamente mit unterschiedlichen Wirkstoffkombinationen) einen Umsatz für 2023 von 37,0 Millionen Euro. Das lag doch etwas über der reduzierte Prognose von 36,1 Millionen Euro (zum Vergleich 2022: 55,7 Millionen Euro). Nun wurde ein Vertrag mit Novartis unterzeichnet. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Durchaus richtig lagen wir mit unserer Aussage von Anfang Oktober 2023, dass die Heidelberg Materials-Aktie (604700) weiter aussichtsreich bleibt [HIER klicken]. Denn der Titel legte vom damaligen Niveau um 74 Euro deutlich zu. Aktuell wechselt das Papier für rund 96 Euro den Besitzer. Zu Monatsbeginn markierte der Titel allerdings bei 103,60 Euro ein neues Rekordhoch, ehe der Dividendenabschlag (3,00 Euro) die Bewegung bremste. Wir sagen, warum die Aktie auch heute noch Charme hat.

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Zeal Network ermöglicht online, über die Marken Lotto24 und Tipp24, die Teilnahme an staatlich lizensierten Lotterien und bietet zusätzlich auch eigene Lotterie-Produkte und Online-Games an. Sehr erfolgreich verlief auch der Start ins neue Jahr 2024 mit einem Plus beim Transaktionsvolumen aus Lotterien von 22 Prozent auf 246,3 Millionen Euro im ersten Quartal. Das Unternehmen profitiert von Lotto-Jackpots. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Das ist eine sehr schöne Entwicklung bei Einhell, sowohl wirtschaftlich als auch von der Charttechnik: Die Aktie ist aus einem ansteigenden Dreieck mit ordentlicher Dynamik nach oben ausgebrochen. Dabei wurden auch gleich die Widerstände bei rund 165 und 168 Euro überwunden. Wie geht es weiter? Gestützt würde ein positives charttechnisches Szenario durch eine erfolgreiches erstes Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

Bei der stark gebeutelten Bayer-Aktie keimt etwas charttechnische Hoffnung auf. Ob mehr daraus wird? Ein Discount-Zertifikat verspricht eine schöne Rendite. Auf dem Chemie- und Pharma-Konzern wird noch auf Jahre hinaus ein Prozessrisiko lasten, auch wenn jetzt gerade ein Verfahren wegen der Chemikalie PCB in den USA zugunsten von Bayer entschieden wurde.

Nun bewegt sich die Aktie der Deutschen Telekom, wenn auch unter recht großen Schwankungen, seit Anfang 2023 seitwärts. Wendeformationen bildeten sich dabei an der oberen Begrenzungslinie im Bereich von 23,00 Euro und an der unteren Barriere bei rund 19,00 Euro aus. Derzeit ringt die T-Aktie mit der 200-Tage-Linie bei 21,20 Euro und einer Unterstützungslinie, die auch auf diesem Niveau verläuft. Könnte hier eine Wende nach oben gelingen oder wird das Papier erneut bis auf 19,00 Euro durchgereicht?

Die Aktie von FlatexDegiro hält sich über der 200-Tage-Durchschnittslinie, die derzeit bei 9,50 Euro verläuft und zuletzt auch über der Marke von zehn Euro. Gleichwohl, der DAX steht aktuell bei mehr als 18.000 Punkten, da wäre auch mehr Anleger-Euphorie für einen Online-Broker vorstellbar. Wie es mit der Aktie des Online-Brokers FlatexDegiro weitergeht.

Societe Generale

Ende Mai (2024) hat MS Industrie bekannt gegeben, dass sich die Schunk Sonosystems mit einer einfachen Mehrheit an der MS Ultraschall Technologie beteiligen wird. Über den Kaufpreis und die konkrete Beteiligungshöhe wurden keine weiteren Angaben gemacht. Mit Vollzug der Transaktion (im Juli) wird die MS Industrie den Geschäftsbereich Ultraschall nicht mehr voll konsolidieren, sondern entsprechend der Beteiligungsquote als At-Equity-Vermögenswert bilanzieren. GBC Research passt sein Prognose an.

Es sieht so aus, dass der deutsche Kurszettel wieder um einen Nebenwert ärmer wird. Denn Vectron steht kurz vor der Übernahme durch die nordamerikanische Shift4-Unternehmensgruppe. Diese strebt eine vollständige Übernahme an, die auch zum Ende der Börsennotiz von Vectron führen wird. Die Analysten von GBC bezeichnen das Übernahmeangebot von 10,50 Euro pro Aktie als fair, zumal dies in etwa dem vorher ausgerufenen Kursziel der Experten entspricht.

GBC Research ist der Ansicht, dass die Stinag Stuttgart Invest trotz steigender Zinsen und allgemeiner Marktturbulenzen finanziell stabil bleibt. Während andere Immobilienunternehmen durch steigende Finanzierungskosten belastet würden, bewahre Stinag ihre Stabilität. Das Unternehmen verfüge mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 189 Millionen Euro über ein Immobilien-Portfolio im Wert von rund 560 Millionen Euro sowie über stille Reserven in Höhe von rund 275 Millionen Euro. Welches Kursziel GBC sieht.

Der IT-Dienstleister Cenit ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet, wie die frisch vorgelegten Zahlen für das erste Quartal beweisen. Das Management zeigt sich im Ausblick zudem zuversichtlich, dass das Wachstum der vergangenen Jahre sich auch 2024 fortsetzen wird. Dies dürfte auch ein Grund sein, warum die Analysten von GBC den Titel weiter zum Kauf empfehlen, mit einem unveränderten Kursziel von 20,55 Euro.

Bei Syzygy lief das erste Quartal sehr ordentlich, es war sogar der zweitbeste Drei-Monats-Zeitraum der Firmengeschichte. Da ausgerechnet das erste Quartal 2023 aber der allerbeste Drei-Monats-Zeitraum war, musste der Spezialist für digitales Marketing ein kleines Umsatzminus bekannt geben. Da die Kosten gleichzeitig gesenkt werden konnten, zieht die operative Marge sogar leicht an. Kein Wunder also, dass die GBC-Analysten ihr Kaufen-Votum bestätigten.

Seit gut einem Jahr geht es mit der Aktie von Friedrich Vorwerk wieder aufwärts – heute glänzt das Papier mit einem prozentual zweistelligen Kursplus. Die Börse schöpft wohl, angesichts einer guten Auftragslage, Hoffnung auf eine verbesserte Profitabilität. Wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen?