Es gibt ja so manches heißes Eisen auf dem deutschen Kurszettel (derzeit), die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank gehört dazu. Seit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine und seit dem Zinsanstieg ist das Papier nochmals gehörig unter Druck geraten. Insgesamt lastet die flaue Stimmung in der Wirtschaft und insbesondere am Immobilienmarkt auf dem Kurs. Verständlich, denn die Deutsche Pfandbriefbank ist ein Spezialist für die Finanzierung von Gewerbeimmobilien. Dennoch bewegt sich die Aktie derzeit aufwärts. Wie es weitergeht.

Vor rund drei Monaten hatten wir Ihnen ausführlich Informationen über die missglückte Rückkehr des Douglas-Konzerns an die Börse bei Plusvisionen gegeben. Damals bewegte sich das Papier im Bereich von 20,00 Euro, nachdem der Ausgabepreis bei 26,00 Euro gelegen hatte. Doch es kam noch schlimmer, als wir es erwartet hatten. Denn zwischenzeitlich ging es bis auf 16,90 Euro nach unten. Nun gibt es neue Hoffnungen. Wir klären auf.

Erst vor rund zwei Wochen hatten wir sehr ausführlich die Probleme von Varta (A0TGJ5) beschrieben und sogar das Überleben des Batterieherstellers in Frage gestellt. Nun überraschte der Konzern mit einem Teilverkauf. So soll das komplette E-Auto-Batteriegeschäft an den Autobauer Porsche gehen. Als Folge springt die Varta-Aktie um rund 30 Prozent nach oben, ehe die Euphorie schnell nachließ. Wir erklären, warum dies tatsächlich nur ein kleiner Hoffnungsschimmer ist.

Vor wenigen Tagen deutete Vorstandschef Sebastian Schulte in einem Zeitungs-Interview an, dass er sich den Einstieg in das Rüstungsgeschäft durchaus vorstellen kann. Und schon sprang die Deutz-Aktie (630500) an die Sechs-Euro-Marke nach oben, wo allerdings dicke charttechnische Widerstände warten. Zum Wochenschluss meldete der Motorenbauer nun aber eine Übernahme in den USA, die Stromerzeugungsaggregate herstellt. Wir klären auf, warum auch dieser Deal im Zusammenhang mit der Zeitwende steht, die mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine gestartet wurde.

Mit Rüstungsaktien ist das immer so eine Sache: Werden sie an der Börse gefeiert, steht es meist nicht gut um den Frieden in der Welt, im schlimmsten Fall sterben Menschen, tausendfach, so wie jetzt auf den Schlachtfeldern der Ukraine. Sind diese Waffenschmieden per se zu verdammen, auch aus den Portfolios? Natürlich wäre ein Welt ohne Krieg und Konflikte eine bessere Welt, aber so ein Auenland scheint utopisch. Als probates Mittel gegen den Krieg hat sich im Kalten Krieg die Vorbereitung auf diesen erwiesen. Gerade fallen Rüstungsaktien an der Börsen, die Kurse von Renk, Hensoldt, Rheinmetall und anderen bewegen sich nach unten. Was die Börse damit sagen will und wie es weitergeht.

Das war ein gutes Timing: Rund eine Woche nach unserem Interview mit Vorstandschef Johannes Schmidt meldete Indus tatsächlich einen Zukauf in Großbritannien, nachdem der Firmenchef auf das gute Umfeld für Akquisitionen hinwies. Doch auch das erste Quartal lief ordentlich, weshalb der CEO auch den Ausblick bestätigte.

Schon seit dem Morgen des 27. Mai schwirren Hilferufe durchs Internet, dass viele User nicht telefonieren und über das Handynetz von United Internet (unter der 1&1 AG (554550)) nicht surfen können. Es geht dabei um Kunden, die der Konzern bereits auf sein eigenes, noch recht neues Netz (5G) aufgeschaltet hat. Diese waren vorher auf dem angemieteten O2-Netz (4G) unterwegs und mit der Leistung durchaus zufrieden. Die Auswirkungen für den Konzern dürften aber erheblich sein. Denn Gesetze und Vorschriften sehen Schadenersatzzahlungen vor. Noch schlimmer dürfte aber der Imageverlust sein. Daher sind Kursverluste für die United Internet-Aktie (508903) wesentlich wahrscheinlicher, als Kursgewinne.

Die Suche nach dem Jungbrunnen ist ein ewiger Menschheitstraum. Gut aussehen bis ins (hohe) Alter, wer will das nicht? Die M1 Kliniken haben aus diesem Wunsch ein erfolgreiches Geschäftsmodell gemacht. Vor allem die 58 Fachzentren, 38 davon in Deutschland, des Med-Beauty- oder des Med-Spa-Bereichs entwickeln sich fantastisch und treiben die Aktie nach oben. Wie es weitergeht.

Augenfällig bei den Zahlen von Knaus Tabbert zum ersten Quartal 2024 ist der Rückgang des Auftragsbestand um 46,9 Prozent auf 621,0 Millionen Euro. Was zunächst wie ein Krisen-Symptom wirkt, ist das genaue Gegenteil davon. Lieferkettenproblem hatten den Auftragsbestand 2022 auf 1,3 und 2023 auf 1,2 Milliarden Euro getrieben. Die Folge waren Lieferzeiten von mehr als einem Jahr – mit entsprechend unzufriedenen Kunden. Die Lieferkettenprobleme wurden durch eine größere Anzahl von Zulieferen für die Fahrgestelle gelöst. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Seit März (2024) hat die Frequentis-Aktie einen Lauf, wenn auch unter mehr oder weniger ausgeprägten Schwankungen. Mit dem ersten Kursschub wurde die 200-Tage-Durchschnittslinie erreicht; dort kam es dann im April und Anfang Mai zu einer Konsolidierung. Mitte Mai folgte dann der nächste Anstieg bis zur Abwärtstrendlinie, die nun – und auch die Widerstandszone bei 31,00 Euro – mit Dynamik überwunden wurde. Die nächste Barriere wartet mit dem August-Hoch aus dem Jahr 2022 bei 33,40 Euro. Wie es weitergeht.

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Geht da noch etwas? Bis auf rund 16,70 Euro schob sich die Aktie der Deutschen Bank im April (2024) nach oben, dann setzte eine Konsolidierung ein, die an der Unterstützungslinie von 14,50 Euro (Hoch vom Februar 2022) endete. Nun tendiert der Kurs wieder aufwärts. Die Konsolidierung von April bis Juni könnte sich somit als Flagge im Aufwärtstrend herausstellen. Wie es mit der Aktie der Deutschen Bank weitergeht.

Börse gut, alles gut? Zweifellos ist eine positive Marktentwicklung ein wichtiger Faktor für die Geschäfte eines Online-Brokers wie es FlatexDegiro ist, auch dass sogenannte Meme-Aktien (Werte, die stark in den sozialen Medien besprochen werden) wieder mehr Beachtung finden. So hat sicherlich der DAX- und Dow-Aufschwung grundsätzlich auch gut auf die Orderzahlen bei FlatexDegiro ausgewirkt. Ende April (2024) hatten wir über den Bruch einer wichtigen Widerstandsmarke der FlatexDegiro-Aktie berichtet. Danach ging es auch deutlich nach oben. Wie es nun weitergeht.

Im Januar waren wir zu optimistisch für die Hugo Boss-Aktie (A1PHFF), die damals im Bereich um 58 Euro notierte. Denn die damals angesprochene Unterstützung bei 55 Euro erwies sich leider nicht als robust. So rutschte die Aktie des Modekonzerns gar bis auf das aktuelle Niveau um 42 Euro durch. Auch die Bekanntgabe einer Kooperation mit David Beckham konnte die Abwärtsbewegung bislang nicht stoppen. Nun erfolgt ein neuer Versuch. Wir klären auf.

Zeal Network ermöglicht online, über die Marken Lotto24 und Tipp24, die Teilnahme an staatlich lizensierten Lotterien und bietet zusätzlich auch eigene Lotterie-Produkte und Online-Games an. Sehr erfolgreich verlief auch der Start ins neue Jahr 2024 mit einem Plus beim Transaktionsvolumen aus Lotterien von 22 Prozent auf 246,3 Millionen Euro im ersten Quartal. Das Unternehmen profitiert von Lotto-Jackpots. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Das ist eine sehr schöne Entwicklung bei Einhell, sowohl wirtschaftlich als auch von der Charttechnik: Die Aktie ist aus einem ansteigenden Dreieck mit ordentlicher Dynamik nach oben ausgebrochen. Dabei wurden auch gleich die Widerstände bei rund 165 und 168 Euro überwunden. Wie geht es weiter? Gestützt würde ein positives charttechnisches Szenario durch eine erfolgreiches erstes Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

Societe Generale

SBF fokussiert sich mit seine Produkten auf den Bahntechnik- sowie öffentlichen Beleuchtungs- und Infrastruktur-Sektor. Mit LED-basierten Systemlösungen adressiert SBF vor allem die weltweit führenden Zughersteller und öffentliche Kunden, wie Gemeinden, Städte, die Deutsche Bahn oder kommunale Energieversorger. In den vergangenen Monaten ist die Aktie von SBF gehörig unter Druck geraten. GBC Research hat bei Rudolf Witt, Vorstand bei SBF, zur aktuellen Situation nachgefragt.

Ende Mai (2024) hat MS Industrie bekannt gegeben, dass sich die Schunk Sonosystems mit einer einfachen Mehrheit an der MS Ultraschall Technologie beteiligen wird. Über den Kaufpreis und die konkrete Beteiligungshöhe wurden keine weiteren Angaben gemacht. Mit Vollzug der Transaktion (im Juli) wird die MS Industrie den Geschäftsbereich Ultraschall nicht mehr voll konsolidieren, sondern entsprechend der Beteiligungsquote als At-Equity-Vermögenswert bilanzieren. GBC Research passt sein Prognose an.

Es sieht so aus, dass der deutsche Kurszettel wieder um einen Nebenwert ärmer wird. Denn Vectron steht kurz vor der Übernahme durch die nordamerikanische Shift4-Unternehmensgruppe. Diese strebt eine vollständige Übernahme an, die auch zum Ende der Börsennotiz von Vectron führen wird. Die Analysten von GBC bezeichnen das Übernahmeangebot von 10,50 Euro pro Aktie als fair, zumal dies in etwa dem vorher ausgerufenen Kursziel der Experten entspricht.

GBC Research ist der Ansicht, dass die Stinag Stuttgart Invest trotz steigender Zinsen und allgemeiner Marktturbulenzen finanziell stabil bleibt. Während andere Immobilienunternehmen durch steigende Finanzierungskosten belastet würden, bewahre Stinag ihre Stabilität. Das Unternehmen verfüge mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 189 Millionen Euro über ein Immobilien-Portfolio im Wert von rund 560 Millionen Euro sowie über stille Reserven in Höhe von rund 275 Millionen Euro. Welches Kursziel GBC sieht.

Der IT-Dienstleister Cenit ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet, wie die frisch vorgelegten Zahlen für das erste Quartal beweisen. Das Management zeigt sich im Ausblick zudem zuversichtlich, dass das Wachstum der vergangenen Jahre sich auch 2024 fortsetzen wird. Dies dürfte auch ein Grund sein, warum die Analysten von GBC den Titel weiter zum Kauf empfehlen, mit einem unveränderten Kursziel von 20,55 Euro.

Seit gut einem Jahr geht es mit der Aktie von Friedrich Vorwerk wieder aufwärts – heute glänzt das Papier mit einem prozentual zweistelligen Kursplus. Die Börse schöpft wohl, angesichts einer guten Auftragslage, Hoffnung auf eine verbesserte Profitabilität. Wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen?