- Drägerwerk-Aktie // Dicker Freudensprung
- Hornbach Holding-Aktie // Ausbruch nach Bodenbildung?
- FlatexDegiro-Aktie // Konsolidierung im Aufwärtstrend?
- Infineon-Aktie // Kurs vor der Wende?
- Douglas-Aktie // Noch gibt es Hoffnung
- Gabler Group-Aktie // Beeindruckende Marge bei hohem Auftragsbestand
- Finanzarchitektur // Blaupausen für einen strukturierten Vermögensaufbau
- Medios-Aktie // Chance auf die Trendwende besteht
Rubrik: Börsenvisionen
Seit rund vier Jahren befindet sich die Aktie des Finanz-IT-Dienstleisters GFT Technologies in einem Abwärtstrend. Noch im Februar tauchte das Papier bis auf 14 Euro ab. Inzwischen hat eine mächtige Erholung auf gut 24 Euro stattgefunden. Auf diesem Niveau verläuft die langfristige Abwärtstrendgerade. Kann diese nun geknackt werden? Ein Deal mit der Deutschen Bank beflügelt zumindest die Fantasie der Börsianer.
Ende Januar 2026 hatten wir bei Plusvisionen neue Chancen für die All for One-Aktie (511000) ausgemacht. Damals notierte der Kurs knapp über der 40-Euro-Marke. Doch die Abwärtsbewegung des Titels ging zunächst weiter, exakt bis an die 30-Euro-Linie. Erst dort war der Boden gefunden. Vor wenigen Wochen erreichte den Markt dann überraschend ein Übernahmeangebot, welches den Kurs bis in den Bereich von 68,00 Euro trieb. Wir klären auf.
Die Jost Werke-Aktie (JST400) zog in der Vorwoche etwas deutlicher an, nachdem der Nutzfahrzeug-Zulieferer frische Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt hatte. Dabei hat die Gesellschaft besser abgeschnitten, als es die Experten im Vorfeld erwartet hatten. Trotzdem ist die Jost-Aktie noch ein gutes Stück von ihren Rekordhoch aus dem Frühjahr 2026 entfernt. Wir klären auf.
Schon Ende Juli hatte die Indus Holding ihre Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Dabei blieb die Beteiligungsgesellschaft aber noch Details schuldig, die das Management nun mit der Vorlage guter Halbjahreszahlen nachreichte. Dabei ist insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung festzustellen, die über alle Segmente geht und auch von der Börse honoriert wird.
Noch im vergangenen Herbst markierte die Siemens Healthineers-Aktie (SHL100) an der 50-Euro-Marke ein Zwischenhoch. Anschließend kannte das Papier des Medizintechnik-Spezialisten nur den Weg nach unten. Im Zwischentief bei 32, 81 Euro war dann aber bereits im Mai der Tiefpunkt erreicht. Nach einer Seitwärtsphase erwachte der Titel vor wenigen Tagen und legte binnen Wochenfrist mehr als zehn Prozent zu. Auslöser waren frische Quartalszahlen.
Schon am vergangenen Freitag hatte Wacker Neuson vorläufige Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Diese fielen besser aus, als es das Management im Vorfeld erwartet hatte. Als Folge erhöhte der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr, sowohl beim Umsatz als auch bei der operativen Marge. Davon profitierte die Wacker Neuson-Aktie (WACK01), die allerdings am gestrigen Montag unter einen Vorstandswechsel wieder etwas leiden musste.
Nun ist es offiziell: Der US-Fahrdienstvermittler Uber, der auch einen eigenen Lieferdienst betreibt, wird den Essenslieferanten Delivery Hero übernehmen. Die US-Amerikaner bieten 41,50 Euro pro Delivery Hero-Aktie (A2E4K4). Dies klingt auf den ersten Blick sehr attraktiv. Denn die Delivery Hero-Aktie notierte noch im März bei rund 15,00 Euro. Zudem gilt es zu beachten, dass der Konzern nach Steuern noch nie Geld verdient hat, womit die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass alte Höchstkurse deutlich über der 100er-Marke nochmal erreicht werden.
Die Verknüpfung einzelner Einheiten auf dem Gefechtsfeld wird immer wichtiger. Artillerie, Infanterie, motorisierte Verbände und Drohen müssen möglichst optimal zusammenarbeiten. Dafür ist ein störungsfreier Funk- und Datenverkehr unerlässlich. Die 1974 in Salzgitter gegründete Smag Mobile Antenna Masts sorgt mit ihren mobilen Antennen-Masten für eine gute Übertragung. Mehr als 2.000 solcher System sind derzeit in mehr als 20 Ländern, darunter 15 Nato-Nationen, im Einsatz. Nun strebt das Unternehmen an die Börse
Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) kam vor rund neun Monaten an die Börse, als Abspaltung vom ThyssenKrupp Konzern. Nach einem zunächst volatilen Verlauf markierte der Titel im Januar 2026 sein bisheriges Rekordhoch oberhalb der 100-Euro-Marke. Anschließend ging es bis in den Bereich um 70 Euro zurück, ehe nun ein möglicher Großauftrag für einen Sprung in dem Bereich von 80 Euro sorgte.
Die Ceotronics-Aktie (540740) hatte am Kapitalmarkt in den vergangenen Monaten einen schweren Stand. So geht es seit Herbst 2025 nahezu kontinuierlich nach unten. Die neuesten Geschäftszahlen zeigen aber, dass der Hersteller von Kommunikationssystemen eine positive Entwicklung genommen hat, was beispielsweise an einem Umsatzrekord ablesbar ist. Und nun kommt auch noch ein neuer Großauftrag hinzu. Wir klären auf.
Als Plusvisionen zuletzt, vor ziemlich genau sechs Monaten, über Lion E-Mobility berichtete, stand die Aktie rund einen Euro tiefer bei 1,19 Euro und es stellte sich die Frage nach einer Stabilisierung der Geschäfte des Lithium-Ionen-Batteriepackspezialisten. Inzwischen hat sich die Situation (etwas) gelichtet und Lion E-Mobility weiß Positives zu vermelden. Wie es weitergeht.
Einen guten Start ins neue Geschäftsjahr meldete Wacker Neuson. Der Baumaschinenhersteller profitierte dabei von einer gestiegenen Nachfrage nach Kompaktmaschinen. Andererseits gab es wohl auch Nachholeffekte. Denn sowohl beim Umsatzanstieg als auch beim operativen Ergebnis konnte der Konzern die Analystenschätzungen leicht übertreffen. Die Wacker Neuson-Aktie profitierte davon allerdings (noch) nicht.

