Rubrik: Börsenvisionen

Noch im vergangenen Sommer war die Jungheinrich-Aktie (621993) bei Kursen um 40 Euro auf dem Weg in Richtung Rekordhoch, welches im Jahr 2021 bei 47,88 Euro markiert worden war. Seit Juli 2025 geht es aber abwärts. Dies liegt einerseits an der generell schwachen Konjunkturentwicklung, andererseits aber auch an internen Problemen und an streikenden Mitarbeitern. Zudem trennte sich der Gabelstaplerhersteller schon nach rund vier Monaten von seiner Finanzchefin. Wir klären auf.

Viele Jahre musste die Schaeffler Aktie (SHA010) unter der Tatsache leiden, dass der Konzern als klassischer Automobilzulieferer galt. Denn die Automobilindustrie befindet sich bekanntlich in einer großen Umbruchphase. Entsprechend hat sich auch Schaeffler gewandelt. So steht bei der Gesellschaft inzwischen nicht mehr das Fahrzeug sondern die Bewegung (Motion Technology) im Mittelpunkt. Wir klären auf.

Erst in der Vorwoche hatte Surteco die finalen Zahlen für 2025 vorgelegt und dabei von einem guten Start ins Jahr 2026 gesprochen. Nun legte der Oberflächenspezialist weitere Informationen vor, die eigentlich über den Markterwartungen lagen. Trotzdem bewegt sich die Surteco-Aktie (517690) weiterhin auf einem (fast) historisch niedrigen Kursniveau. Wir klären auf.

Software-Aktien hatten es in den vergangenen Monaten am Kapitalmarkt sehr schwer. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sorgt dafür, dass im Marktkreisen entsprechende Spezialsoftware schneller und günstiger hergestellt und verwendet werden kann. Diese Einschätzung sorgte bei der Atoss-Aktie (510440) für herbe Kursabschläge. Nun scheint aber eine Trendwende in Sicht.

Wenn ein DAX-Schwergewicht wie die Allianz-Aktie (840400) sich ihrem Rekordhoch mit großen Schritten annähert, dann ist dies sicher eine spannende Sache. Dazu beigetragen hat am gestrigen Dienstag auch die US-Investmentbank Goldman Sachs. Deren Analysten schraubten das Kursziel für die Aktie von 410 Euro auf 450 Euro nach oben, was dann deutlich über dem bisherigen Rekordhoch von 402,66 Euro liegt. Somit dürfte zunächst die Marke von 400 Euro wohl noch vor der Hauptversammlung, die Anfang Mai stattfindet, wieder erreicht werden.

Vor allem hohe Kundenzuflüsse sorgten dafür, dass die Assets under Management bei der Merkur Privatbank auch im Jahr 2025 wieder kräftig gestiegen sind. Dies war die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Bankenchef Marcus Lingel mit dem Geschäftsjahr 2025 sehr zufrieden zeigte. Auch für das laufende Jahr 2026 bleibt der erfahrene Firmenlenker optimistisch.

Trotz eher enttäuschender Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 konnte die Dermapharm-Aktie (A2GS5D) am vergangenen Dienstag in der Spitze bis zu zehn Prozent an Wert gewinnen. Möglich war dies, weil der Konzern ein Rückkaufangebot für ein großes Aktienpaket abgegeben hat, dessen Angebotspreis deutlich über dem bis dahin gültigen Kursniveau lag.

Man könnte von einem unglücklichen Timing sprechen, wenn man auch nur ansatzweise gewusst hätte, wann die USA und Israel den Iran angreifen. Denn zwei Tage später legte der Beiersdorf-Konzern seine Zahlen für 2025 vor, die eigentlich ganz ordentlich ausgefallen sind. Trotzdem geht es mit der Nivea-Aktie mehr als 17 Prozent in den Keller. Denn die Angst vor steigenden Ölpreisen, vor einer rückkehrenden Inflation, ein extrem schwacher Gesamtmarkt und ein sehr vorsichtiger Ausblick des Konzerns auf 2026 belasten.

Die Erwartungen im Vorfeld waren sehr hoch. Denn bei der Cewe Stiftung hängen Wohl und Wehe des Geschäftsjahres vom vierten Quartal ab. Hier sorgt vor allem das Weihnachtsgeschenk und die beliebten Fotobücher für hohe Umsätze, weshalb im Q4 der Großteil des Jahresgewinns erwirtschaftet wird. Und tatsächlich hat Cewe die Erwartungen erreicht. Für kräftige Kursgewinne waren die Daten am gestrigen Dienstag aber trotzdem nicht gut genug.

Am gestrigen Donnerstag legte der Siemens-Konzern frische Daten vor. Daraus ging hervor, dass das vergangene Quartal besser als vom Management erwartet lieg. Die Folge: Der Vorstand erhöhte seine Jahresprognose. Die Siemens-Aktie (723610) zog zunächst kräftig an und sprang bis auf 273 Euro. Im weiteren Tagesverlauf und auch am heutigen Freitag musste der Wert allerdings relativ deutliche Kursverluste hinnehmen. Dabei rutschte der Kurs gar unter die Marke von 250 Euro ab. Wir klären auf.

Mit der Fitness der Adidas-Aktie stand es im zurückliegenden Jahr nicht zum Besten – das Papier befindet sich seit Mitte Februar in einer Baisse, wodurch der Kurs von rund 263 Euro auf zeitweise nur noch 143 Euro eingebüßt hat. Nun hat der Sport- und Freizeit-Artikel-Hersteller Vorabzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Gemeldet wird unter anderem ein Rekordumsatz. Ob das der Börse für eine Wende reicht?