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Rubrik: Plusvisionen
Die Performance der Hensoldt-Aktie (HAG000) kann sich sehen lassen. Allein in den vergangenen drei Monaten ging es knapp 90 Prozent nach oben. Auf Sicht von drei Jahren steht gar ein Plus von 185 Prozent. Möglich machte dies zweifelsfrei die Zeitenwende, die mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine eng verbunden ist. Dies belegen auch die guten Zahlen für das erste Quartal die der Rüstungskonzern am gestrigen Dienstag veröffentlicht hat.
Alles andere als schön sieht das Chartbild der Stabilus-Aktie derzeit noch aus. Denn vom Zwischenhoch aus dem Februar 2024, was damals im Bereich von 67 Euro markiert worden war, ging es konstant und steil abwärts. Der zwischenzeitliche Tiefpunkt war Anfang April bei Kursen um 18 Euro erreicht. Aktuell kostet der Titel rund 25 Euro, was sich auch mit den ordentlichen Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 (per 30.09) und einem verhalten positiven Ausblick begründen lässt.
Die Lust auf Sekt und Wein lässt in Deutschland weiter nach. Abzulesen ist dies an den Umsatzzahlen der Hawesko Holding für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024. Die Daten zeigen, dass sowohl Umsatz als auch operative Gewinn leicht rückläufig waren. Immerhin erreichte der Wein- und Sekt-Händler die Markterwartungen. Auch beim Ausblick bleiben die Hamburger konservativ. Trotzdem stabilisierte sich die Hawesko-Aktie (604270) zuletzt.
Als wir im vergangenen Juli bei Kursen um 52 Euro die Drägerwerk Vorzugsaktie (555063) positiv beurteilten, waren wir etwas früh dran. Denn im Herbst tauchte der Titel bis in den Bereich um 45 Euro ab. Inzwischen sieht das Bild allerdings deutlich anders aus: Das Papier kletterte in dem Bereich um 67 Euro. Dies ist zugleich das höchste Niveau seit 2021. Trotzdem bleibt Phantasie in der Aktie.
Nach einem starken Jahr 2024 blickt Nemetschek mit Zuversicht auch auf 2025. Denn der Spezialist für Softwarelösungen im Bereich Bau konnte alle seine Ziele für 2024 erreichen und gab schon jetzt einen detaillierten Ausblick auf 2025, der ein weiteres Wachstum verspricht. Die Nemetschek-Aktie hatte allerdings schon im Vorfeld der frischen Nachrichten deutlich an Boden gewonnen.
Mit frischen Vorab-Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 erreichte Surteco in etwa die Markterwartungen. Möglich war dies einerseits, weil der Oberflächenspezialist weiter zukaufte, anderseits half ein scharfes Kostenmanagement, was insbesondere die Ertragsseite positiv beeinflusste. Geholfen hatte dem Titel allerdings auch, dass zwischenzeitlich ein Pflicht-Übernahmeangebot an den Markt gekommen war.
Heute hat Steyr Motors eine Kooperation (Rahmenvereinbarung) mit Rheinmetall gemeldet: Bei dieser Partnerschaft mit Rheinmetall Landsysteme, einer Tochtergesellschaft der Rheinmetall und Hersteller taktischer Fahrzeuge, bringt Steyr Motors seine Erfahrung und technologisches Know-how bei der Entwicklung leistungsfähiger Dieselmotoren und Stromaggregate ein. Diese Zusammenarbeit mit der Rheinmetall-Tochtere bei der „Entwicklung militärischer Plattformen“ könnte sich für Steyr Motors durchaus noch als lukrativ erweisen.
Obwohl die Allianz im Geschäftsjahr 2024 im Tagesgeschäft so viel verdient hat, wie nie zuvor, gibt die Aktie heute etwas nach. Dies verwundert umso mehr, weil der Versicherungsriese auch die Erwartungen der Analysten übertroffen hat. Einziger Grund für die Kursschwäche vor dem zum Wochenende sind daher klassische Gewinnmitnahmen, nachdem die Allianz-Aktie im Vorfeld der Daten kräftig zulegen konnte.
Seit Anfang 2023 hat die Aktie des Online-Brokers FlatexDegiro eine fulminante Aufwärtsentwicklung hingelegt. Damals notierte das Papier unter sechs Euro, jetzt schieb sich das Papier an die Marke von 20 Euro heran. Das Hoch aus dem Jahr 2021 bei rund 30 Euro kommt damit wieder in Reichweite. Nun hat der Online-Broker für 2024 gute Zahlen vorgelegt und hat mittelfristig ehrgeizige Ziele.
Das war ein schöner Vortrag, mit viel Elan, vom Getränkehersteller Berentzen auf den 13. Hamburger Investorentagen (HIT). Prosit! Dazu passt auch der jüngste Anstieg des Aktienkurses nach sehr langer Talfahrt aus sehr tiefen Tiefen (siehe auch Tageschart unten). Gleichwohl, von Party-Laune bei der Aktie ist die Börse noch weit entfernt. Könnte dennoch mehr aus dem jüngsten Anstieg werden?
Mit der Puma-Aktie ging es jüngst fulminant (weiter) abwärts. Das Papier erreichte ein neues Mehrjahrestief, was aus technischer Sicht für einen intakten Abwärtstrend spricht. Ein wenig Hoffnung macht eine Unterstützungslinie mit Tiefpunkten aus den den Jahren 2017 und 2018 sowie die Möglichkeit eines Ausverkaufs (Sell off). Hat die Börse übertrieben?
Während der DAX von guten US-Konjunkturdaten angetrieben wird und auch am heutigen Donnerstag ein neues Rekordhoch aufs Parkett gezaubert hat, sind in der zweiten Reihe des deutschen Kurszettels, nämlich im MDAX, nur wenige Werte auf Rekordkurs. Eine positive Ausnahme bildet die GEA-Aktie (660200), die sich anschickt, ihr All-Time-High aus dem Jahr 2016 (!) bei 50,17 Euro aus dem Weg zu räumen.

