- DHL-Aktie // Warum so vorsichtig?
- Symrise-Aktie // Viel Vorsicht
- Beiersdorf-Aktie // Herbe Ausblick-Enttäuschung
- Verve-Aktie // GBC bleibt beim Rating positiv
- IVU Traffic Techologies-Aktie // Sonder-Dividende gegen KI
- Heidelberg Materials-Aktie // Die Kursrallye macht Pause
- Cewe Stiftung-Aktie // Weihnachten war stark, aber nicht überragend
- Hoenle-Aktie // Gelungene Trendwende?
Rubrik: News
Jetzt ging es doch recht schnell, Plusvisionen hatte vergangene Woche über die Norma Group berichtet. Der Spezialist für Verbindungselement verkauft seine Wasser-Sparte, so eine Meldung von heute, für rund eine Milliarde Dollar – umgerechnet 850,0 Millionen Euro – an das US-Unternehmen Advanced Drainage Systems. Die Börse reagiert (zunächst) mit einem Minus von 7,5 Prozent, womit die Marktkapitalisierung aktuell 525,7 Millionen Euro beträgt.
Es deutet sich an, dass der Kursaufschwung bei der Aktie von Thyssenkrupp weitergeht. Zuletzt sorgte vergangene Woche ein (unverbindliches) Angebot des indischen Stahlkonzern Jindal Steel für die Stahlsparte von Thyssenkrupp für einen ordentlichen Schub nach oben. Was ist die Fantasie?
Spannende Dinge tun sich im Chart der Siltronic-Aktie. Es sieht tatsächlich so aus als könnte daraus … Doch Hoffnung gab es für den Wafer-Hersteller in den vergangenen Monaten immer wieder, die allerdings ebenso regelmäßig enttäuscht wurde, wie im März oder zuletzt im Juli/August dieses Jahres. Gelingt diesmal eine nachhaltige Wende?
Trotz eines eher verhaltenen Ausblicks und deutlicher Kritik von Vorstandschef Stefan Schulte an der Politik konnte die Fraport-Aktie (577330) in den vergangenen Wochen deutliche Kursgewinne verzeichnen. Auslöser waren ein ordentliches zweites Quartal und die Bestätigung der Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Zuletzt setzen bei dem Papier allerdings Gewinnmitnahmen ein.
Schon Ende Juli hatte Dürr vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2025 vorgelegt, die vor wenigen Tagen nun bestätigt wurden. Der Maschinenbauer und Autozulieferer kalkuliert dabei seine Auftragseingänge für das Gesamtjahr nun etwas vorsichtiger. Trotzdem zeigte sich die Dürr-Aktie (556520) zuletzt recht stabil, was wohl vor allem an der günstigen Fundamentalbewertung und bestätigter Gewinnprognosen liegt.
Inzwischen hat sich die Aixtron-Aktie seit Mitte April (2025) von gut neun Euro auf zeitweise knapp 17 Euro nach oben gearbeitet. Derzeit notiert das Papier bei 15,25 Euro. Gestern hat der Halbleiter-Ausrüster (Dispositionsmaschinen für die Chip-Industrie) seine Zahlen für das zweite Quartal beziehungsweise erste Halbjahr veröffentlicht – und diese fielen recht ansehnlich aus. Was das für den Aktienkurs bedeutet.
Ein enttäuschendes zweites Quartal, Halbjahres-Zahlen, die unter den Erwartungen lagen und ein gesenkter Ausblick auf das Gesamtjahr haben die Fuchs Vorzugsaktie (A3E5D6) am Mittwoch (16. Juli) in der Spitze um rund 15 Prozent einbrechen lassen. Der Vorstand begründet dies mit der schwachen Konjunkturentwicklung, stellt aber auch fest, dass die US-Zoll-Diskussion zu einer gewissen Zurückhaltung bei den Kunden führt. Technisch ist der Titel nun angeschlagen.
Zu Jahresbeginn notierte die Vossloh-Aktie (766710) im Bereich um 40 Euro. Aktuell kostet der Titel bereits mehr als 88 Euro.…
Ende März hatte Jenoptik eigentlich positive Nachrichten für die Aktionäre: Denn die Dividende wurde erhöht. Zudem präsentierte der Technologiekonzern einen Gewinnsprung für 2024. Die Jenoptik-Aktie (H2NB60) rutschte damals trotzdem kräftig ab. Dies führte dazu, dass auch die Marktkapitalisierung deutlich sank, weshalb der Titel am heutigen Montag aus dem MDAX in den SDAX absteigen musste.
Das passt nicht zusammen: Medios steigende im ersten Quartal den Gewinn deutlich, die Aktie sinkt aber trotzdem. Schuld ist einerseits das nervöse Umfeld mit der unberechenbaren Zollpolitik der US-Regierung. Andererseits steht bei Medios ein überraschender Vorstandswechsel vor der Tür, der den Kapitalmarkt verunsichert. Wir klären auf.
Als Wirtschaftsstandort überzeugte Deutschland in den vergangenen Jahren immer wenger: Die Abkehr von marktwirtschaftlichen Prinzipen, überbordende Bürokratie, eine hohe Steuerlast sowie eine äußerst eigenwillige Energie- und Verbotspolitik haben Deutschland im internationen Wettbewerb geschwächt. Darunter leidet insbesondere der Mittelstand. Die neue Bundesregierung sollte rasch und konsequent gegensteuern. Der Interessenverbands Kapitalmarkt KMU hat deshalb eine Petition aufgesetzt.
Exakt bis auf 44 Euro kletterte die in-Init-Aktie (575980) bis zur Monatsmitte. Der Weg schien frei bis zum All-Time-High, welches aus dem Jahr 2021 stammt und bei knapp 50 Euro lag. Doch frische Quartalszahlen, die minimal unter den optimistischen Markterwartungen lagen, sorgten für eine rund zehnprozentige Kurskorrektur. Langfristanleger brauchen sich allerdings nicht zu grämen, dann auf Sicht von drei Jahren liegt die Aktie noch immer rund 50 Prozent im Plus.

