- Drägerwerk-Aktie // Dicker Freudensprung
- Hornbach Holding-Aktie // Ausbruch nach Bodenbildung?
- FlatexDegiro-Aktie // Konsolidierung im Aufwärtstrend?
- Infineon-Aktie // Kurs vor der Wende?
- Douglas-Aktie // Noch gibt es Hoffnung
- Gabler Group-Aktie // Beeindruckende Marge bei hohem Auftragsbestand
- Finanzarchitektur // Blaupausen für einen strukturierten Vermögensaufbau
- Medios-Aktie // Chance auf die Trendwende besteht
Rubrik: News
Als Wirtschaftsstandort überzeugte Deutschland in den vergangenen Jahren immer wenger: Die Abkehr von marktwirtschaftlichen Prinzipen, überbordende Bürokratie, eine hohe Steuerlast sowie eine äußerst eigenwillige Energie- und Verbotspolitik haben Deutschland im internationen Wettbewerb geschwächt. Darunter leidet insbesondere der Mittelstand. Die neue Bundesregierung sollte rasch und konsequent gegensteuern. Der Interessenverbands Kapitalmarkt KMU hat deshalb eine Petition aufgesetzt.
Exakt bis auf 44 Euro kletterte die in-Init-Aktie (575980) bis zur Monatsmitte. Der Weg schien frei bis zum All-Time-High, welches aus dem Jahr 2021 stammt und bei knapp 50 Euro lag. Doch frische Quartalszahlen, die minimal unter den optimistischen Markterwartungen lagen, sorgten für eine rund zehnprozentige Kurskorrektur. Langfristanleger brauchen sich allerdings nicht zu grämen, dann auf Sicht von drei Jahren liegt die Aktie noch immer rund 50 Prozent im Plus.
Die inhabergeführte Merkur Privatbank sieht nach einem recht dynamischen Jahresauftakt eine gute Basis für weiteres Wachstum im laufenden Geschäftsjahr. Die Bank steigerte das Teilbetriebsergebnis in den ersten drei Monaten 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 43 Prozent auf 18,7 Millionen Euro. Treiber für dieses Plus war die Verbesserung des Zinsüberschusses. Die Aktie befindet sich im Seitwärtstrend. Ab welchen Kurs es Grund für Optimismus gäbe.
In einem „sehr herausfordernden Umfeld“ konnte der Spezialist für Dämm- und Baustoffe aus Holz, Steico, im ersten Quartal 2025 dennoch den Umsatz um 6,2 Prozent auf 101,8 Millionen Euro steigern. Der Gewinn gab allerdings nach. Insgesamt scheinen sich Geschäft und Aktie zu stabilisieruen. Wie es weitergeht.
Mit rund 80 Objekten gehört FCR Immobilien zwar noch zu den kleineren Immobilienwerte des deutschen Kurszettels. Allerdings bleibt das Unternehmen auch bei steigenden Zinsen profitabel. Dies zeigen auch die jüngst veröffentlichten Daten für das Geschäftsjahr 2024. Anleger können sich zudem auf eine deutlich erhöhte Dividende freuen, was die FCR-Aktie (A1YC91) attraktiver macht.
Die Kapitalmärkte arbeiten sich weiterhin an den US-Zöllen von US-Präsident Donald Trump ab. Derweil machen die großen deutschen Konzerne aber Ihr Tagesgeschäft. Ein gutes Beispiel ist Infineon. Der Chiphersteller meldete zu Wochenbeginn den Kauf des Automotive-Ethernet-Geschäfts von Marvel Technology. Dies wurde von den Analysten zwar positiv beurteilt, die Infineon-Aktie neigt aber trotzdem weiter zur Schwäche.
Auch bei Cancom macht das wirtschaftlich unsichere Umfeld bemerkbar. Der IT-Dienstleister konnte mit den Zahlen für 2024 die eigenen Erwartungen zwar erreichen, doch der Ausblick auf 2025 verstimmte den Kapitalmarkt. Denn das Management äußerte sich zurückhaltend und verwies auf das volatile Marktumfeld mit geopolitischen und ökonomischen Risiken. Die Aktie musste daher Kursverluste hinnehmen.
Daldrup & Söhne erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2024 eine Ebit-Marge von rund zwölf Prozent und übertrifft Prognose. Die Aktie reagiert sehr positiv, woraus sich ein spannende charttechnische Situation ergibt.
Es gibt nur ganz wenige Aktien den vergangenen Tagen von der Börsenhausse nicht erfasst wurden. Dazu gehört die Merck-Aktie (659990). Sie notiert quasi auf dem identischen Niveau wie vor einem Monat. Auf Jahressicht liegt das Papier sogar mehr als zehn Prozent im Minus. Neben den Auswirkungen der schwachen Konjunktur belastete hier zuletzt auch ein vorsichtiger Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025. Trotzdem sehen wir Kurschancen, da eine technische Bodenbildung nun möglich ist.
Die Börse feiert auf ihre Weise. Die Ampel ist abgewählt. Es weht ein Hauch von Erleichterung durch das Land. Mit einer neuen Regierung verbindet sich die Hoffnung auf Besserung, auch am Bau. Davon profitiert heute neben Sto, Steico auch der Spezialist für Bodenversieglungen und Bodenbearbeitung Uzin Utz. Wie es weitergeht.
Der Software-Anbieter (CAD, CAM, BIM) Mensch und Maschine hat ein robustes Geschäftsmodell, das für stetige Einnahmen steht. Selbst im zurückliegenden Jahr hat MuM den operativen Cash-flow um 19 Prozent auf einen neuen Rekordwert von rund 60 Millionen Euro gesteigert. Die Dividenden sollen weiter zulegen, was eine gute Sache für Anleger ist.
Der Spezialist für Personalplanungs-Software verdiente trotz des widrigen Konjunkturumfelds mehr als es die eigenen Planzahlen vorgaben. Dies zeigt, dass Atoss sich auch in unruhigen Zeiten gut behaupten kann und die Nachfrage nach Cloud-bezogenen Angeboten ungebrochen anhält. Trotzdem sah die Atoss-Aktie (510440) schon bessere Zeiten.

