- Bertrandt-Aktie // Aus den Tiefen
- Bechtle-Aktie // Immerhin leicht belebt
- Berentzen-Aktie // Erfolgreicher Wandel
- Fresenius-Aktie // Die Richtung stimmt
- Deutsche Telekom-Aktie // Weiter im Aufwärtstrend, trotz oder wegen Trump
- Atoss-Aktie // Zurück Richtung Rekordhoch
- Renk-Aktie // Die Börse braucht mehr Klarheit
- Suss-Aktie // Abgetaucht durch Deepseek – Einstiegschance?
Rubrik: Aktien
Bei der Dortmunder Borussia war die Zuversicht vor Beginn der Saison 2024/25 groß: Neue Stars wurden verpflichtet, ein junger Trainer intern nach oben befördert und Spieler, die den Zenit ihrer Leistungsfähigkeit wohl überschritten hatten, wurden abgegeben. Doch das deftige 1 : 5 gegen den VfB Stuttgart sorgte für Ernüchterung und gab auch der BVB-Aktie (549309) wieder einmal einen Dämpfer. Wir fürchten weitere Kursverluste.
Sind ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von fünf bis sechs und eine Dividenden-Rendite von möglicherweise knapp sechs Prozent schon zwei gute Gründe für einen Aktienkauf? Nicht zwingend. Schließlich können diese verlockenden Kennzahlen auch Ausdruck einer handfesten oder noch bevorstehenden Krise sein. Die Aktie des Lkw-Bauers Traton (Scania, MAN, Navistar, VW Trucks) glänzt derzeit mit dieser Bewertung.
Charttechnisch befindet sich die Aktie des Fintechs Multitude an einer entscheidenden Stelle: Im Bereich von fünf Euro verläuft die 200-Tage-Durchschnittslinie (5,16 Euro) und die wichtige Unterstützungslinie bei 4,90 Euro. Aktuell notiert die Multitude-Aktie bei 4,95 Euro, also noch knapp oberhalb der Unterstützung, aber schon unterhalb der 200-Tage-Linie. Es wird somit spannend.
Das kann sich sehen lassen: Dank einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Tickets stieg beim CTS Eventim sowohl Umsatz als auch Gewinn im zweiten Quartal stärker als von den Analysten erwartet. Zudem erhöhte der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr, obwohl das konjunkturelle Umfeld in Deutschland eigentlich nicht dazu führen sollte, dass die Konsumenten speziell für Show-Events mehr Geld ausgeben. Doch scheinbar ist der Nachfragehunger nach der langen Corona-Pause dich viel stärker und ausdauernder, als von Experten erwartet.
Shelly, ein Anbieter von IoF und Smart-Building-Lösungen (zum Beispiel smarte Lichtschalter), bleibt auf strammen Wachstumskurs. Im ersten Halbjahr 2024 kletterte der Umsatz um 49 Prozent auf 41,8 Millionen Euro und das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 55 Prozent auf 10,8 Millionen Euro. Wie es mit der Aktie weitergeht.
Das verwundert dann auf den ersten Blick: Trotz eines rückläufigen Umsatzes kann Washtec das operative Ergebnis steigern – sowohl bei den Halbjahreszahlen als auch bei den Werten für das zweite Quartal. Während für das Umsatzminus vor allem schwache Geschäfte mit Großkunden in Nordamerika verantwortlich sind, sorgte wohl strenge Kostenkontrollen und höhere Preise im Dienstleistungsbereich für steigende Margen. Im schwachen Marktumfeld schützen die Daten die Washtec-Aktie (750750) immerhin vor höheren Kursverlusten.
Vor allem der inzwischen abgeschlossene Kauf von Destaco, der nun erstmals konsolidiert wurde, half Stabilus im dritten Quartal des Geschäftsjahres…
Bis in den Bereich um 1,50 Euro war die Cherry-Aktie Anfang April abgestürzt, nachdem sich die Hoffnungen auf eine Trendwende erneut in Luft aufgelöst hatten und die Ziele für 2023 klar verfehlt worden waren. Frische Vorab-Zahlen für das zweite Quartal, die am gestrigen Donnerstag über die Ticker liefen, sorgen nun für neue Hoffnungen. Eine am heutigen Freitag gemeldete Trennung vom Finanzvorstand wirft aber neue Fragen auf.
Das sieht auf den ersten Blick richtig gut aus: Bei Drägerwerk springt im zweiten Quartal der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um knapp 120 Prozent auf rund 41 Millionen Euro nach oben, während sich der Umsatz „nur“ um 1,7 Prozent auf rund 785 Millionen Euro verbesserte. Da der Ebit-Anstieg vor allem durch Einmaleffekte aus Verkäufen entstand, zeigt sich der Kapitalmarkt zurückhaltend.
Es gibt ja so manches heißes Eisen auf dem deutschen Kurszettel (derzeit), die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank gehört dazu. Seit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine und seit dem Zinsanstieg ist das Papier nochmals gehörig unter Druck geraten. Insgesamt lastet die flaue Stimmung in der Wirtschaft und insbesondere am Immobilienmarkt auf dem Kurs. Verständlich, denn die Deutsche Pfandbriefbank ist ein Spezialist für die Finanzierung von Gewerbeimmobilien. Dennoch bewegt sich die Aktie derzeit aufwärts. Wie es weitergeht.
Vor rund drei Monaten hatten wir Ihnen ausführlich Informationen über die missglückte Rückkehr des Douglas-Konzerns an die Börse bei Plusvisionen gegeben. Damals bewegte sich das Papier im Bereich von 20,00 Euro, nachdem der Ausgabepreis bei 26,00 Euro gelegen hatte. Doch es kam noch schlimmer, als wir es erwartet hatten. Denn zwischenzeitlich ging es bis auf 16,90 Euro nach unten. Nun gibt es neue Hoffnungen. Wir klären auf.
Zum Wochenschluss wenden sich die Anleger vom Kapitalmarkt ab. Schuld an einem deutlich fallenden DAX ist aber nicht das am Abend anstehende Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft sondern die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den angekündigten Neuwahlen in Frankreich. So rutscht auch das Papier des Nutzfahrzeugherstellers Traton auch kräftig ab. Allerdings hat das Minus von bis zu sieben Prozent auch einen anderen Grund, nämlich den Dividendenabschlag. Wir klären auf.