Rubrik: Börsenvisionen

Bis auf 145 Euro war die Atoss-Aktie (510440) vor wenigen Tagen hochgelaufen. Dort markierte der Wert gleichzeitig ein neues Rekordhoch. Das Papier des Spezialisten für Personalplanungs-Software musste aber an diesem Donnerstag kräftige Kursverluste hinnehmen: Die Aktie rutschte unter die 130-Euro-Marke ab, nachdem der Konzern zwar seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigte, aber bei den Auftragseingängen unter dem Vorjahreswert geblieben ist.

Das (bisherige) Allzeithoch bei gut 29 Euro aus dem Jahr 2021 rückt für die FlatexDegiro-Aktie in greifbare Nähe. Zuletzt hat das Papier, nach einer kurzen Konsolidierung, das Jahreshoch von Mai/Juni bei 25/26 Euro, überschritten. Nun hat der Online-Broker seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 angehoben. Gelingt der Sprung über das Allzeithoch?

Relativ großen Schwankungen war die Jungheinrich-Aktie (621993) in den vergangenen Monaten und Jahren unterlegen. Hauptgrund dafür ist natürlich die schwierige Konjunkturlage in unserer Region. Hinzu kommen die wohl immer mehr drohenden US-Zölle, die auch für den Gabelstapler-Hersteller eine Belastung darstellen können. Daher hatten auch zum Schluss der Vorwoche Analysten die Aktie abgestuft. Mit Blick auf die Fundamentalbewertung und die Charttechnik sehen wir aber durchaus Chancen.

„Leuchtturmprojekt, Meilenstein, Vorbildfunktion, Schlüsselprojekt, wegweisender Großauftrag“, bei Masterflex schwärmt die Führungsetage über den Gewinn des größten Engineering- und Rahmenvertrags in der bisherigen Firmengeschichte mit einem internationalem Industriekunden. Bei all dieser Euphorie spendiert die Börse ein Plus von rund zwölf Prozent und die Aktie schickt sich erneut an, das bisherige Hoch aus dem Jahr 2023 im Bereich von 12,50 Euro zu überwinden. Wie es weitergeht.

Der Chart sah richtig gut aus: Von einem Niveau zwischen 70 und 75 Euro, welches die Aktie der Hornbach Holding (608340) zu Jahresbeginn markierte, kletterte der Titel in einem nahezu lehrbuchartigen Aufwärtstrend nach oben. Das Zwischenhoch wurde am 19. Mai bei 107 Euro markiert. Anschließend folgte eine kräftige Schwächephase. Das Papier rutschte bis unter die 90-Euro-Marke ab. Dort bewegt sich der Titel auch heute noch und sucht einen Boden.

Die Krise der Automobilindustrie hat auch der Norma Group-Aktie (A1H8BV) heftig zugesetzt. Kratzte der Titel im Jahr 2021 noch an der 50-Euro-Marke, war das Papier im Frühjahr des laufenden Jahres unter die Zehn-Euro-Linie abgetaucht. Zuletzt gab es aber wieder Kursgewinne. Dafür sind auch Insiderkäufe verantwortlich. Wir klären auf.

Bei Salzgitter war in den vergangenen Monaten viel los. So gab es Ende 2024 sogar ein Übernahmeangebot für den Stahlkonzern, was im April 2025 final scheiterte. Daher rücken nun wieder aktuelle Quartalsdaten in den Vordergrund. Dabei zeigte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2025, dass das Geschäft des Stahlkonzerns weiterhin schwierig bleibt. Wir klären auf.

Bei Villeroy & Boch wirkt immer noch die Übernahme der belgischen Ideal Standard aus dem Vorjahr nach. Dies zeigen auch die Zahlen für das erste Quartal, die vor allem auf der Umsatzseite einen weiteren Sprung brachten. Die Vorzugsaktie (765723) entwickelte sich nach der Datenvorlage positiv. Vor allem mit Blick auf die schwache Konjunkturentwicklung bewerten wir dies als gutes Zeichen.

Bei der Aktie von PVA Tepla entwickelt sich eine spannende charttechnische Situation: Nach dem Bruch der (massiven) Widerstandslinie bei 14,70 Euro, ist nun auch der seit November 2021 bestehende Abwärtstrend angeknackst. Nach einem Pullback befindet sich das Papier wieder auf dem Weg nach oben. Nun gab es Zahlen für das erste Quartal. Wie es weitergeht.

Frischen Schwung für die Aktie von FlatexDegiro könnten die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2025 bringen. Die außergewöhnlich volatile Aktienmärkte haben in den ersten Monaten des Jahres 2025 zu einer deutlich erhöhten Handelsaktivität von Privatanlegern und einem signifikanten Zufluss zusätzlicher Finanzmittel auf den Handelsplattformen von FlatexDegiro geführt, heißt es aus dem Unternehmen. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Turbulente Zeiten an den Börsen durch die Zoll-Volten Donald Trumps. Die Aktie der Merkur Privatbank lässt das weitgehend unbeeindruckt – sie notiert nach wie vor im Bereich von 15 Euro. Erst kürzlich hat die Bank mit den Geschäftsbereichen Bauträger-, Immobilien-, Mittelstands- und Leasingfinanzierung sowie einem bedeutenden Vermögensverwaltungssegment seine Zahlen für das Jahr 2024 vorgelegt. Nun wurde die Dividende für 2024 bekanntgegeben.