- Deutz-Aktie // Erstaunliches Chart-Signal
- Gerresheimer-Aktie // Boden scheint gefunden
- Umweltbank-Aktie // GBC Research bekräftigt Rating und hohes Kursziel
- Salzgitter Aktie / Trump-Profiteur
- Drägerwerk-Aktie // Neuerlicher Freudensprung
- Brenntag-Aktie // Kommt jetzt die Trendwende?
- K+S-Aktie // Rutschige Straßen fördern die Salz-Nachfrage
- Hoenle-Aktie // Immer wieder grüßt das Murmeltier?
Rubrik: Börsenvisionen
Und Rüstung läuft doch (noch) an der Börse, zumindest bei Deutz! Der Kölner Motorenbauer hat heute die Übernahme (100 Prozent) von Sobek bekanntgegeben. Sobeck ist an drei Standorten in Baden-Württemberg und Hessen auf die Anwendungsfelder Motorsport, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik spezialisiert. Großes Potenzial sieht Sobek aktuell im Geschäft mit Drohnen, da die Bedeutung unbemannter Verteidigungssysteme stark wächst. Die Börse goutiert das mit einen deutlichen Kursplus der Deutz-Aktie.
Etwas besser als erwartet sind die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 (per 30. September) bei Douglas aus. Dabei konnte die Parfümeriekette wieder ein leichtes Wachstum generieren. Auch auf der Ertragsseite gab es eine geringfügige Verbesserung, die am Markt auch positiv ankam. Trotzdem lässt die Trendwende bei der Douglas-Aktie (BEAU7Y) noch auf sich warten. Wir bleiben aber zuversichtlich.
Von Kursen um 35 Euro startete die Bechtle-Aktie (515870) in der Vorwoche durch bis zum technischen Widerstand bei 42 Euro, nachdem der IT-Dienstleister von einer Geschäftsbelebung berichten konnte. Trotz der Erholung ist der Titel noch weit von seinem Rekordhoch im Bereich von 70 Euro entfernt, welches aus dem Herbst 2021 stammt. Doch die Rückkehr auf den Wachstumspfad sorgt bei der Aktie für neue Fantasie.
Rückläufige Umsätze und Gewinne kennzeichnen das vergangene Geschäftsquartal bei Stabilus. Der Automobil- und Industriezulieferer blickt zudem mit etwas mehr Vorsicht auf das Gesamtjahr, was einer Prognosesenkung gleichkommt. Die Stabilus-Aktie verlor daher im Tagesverlauf bis zu zehn Prozent an Wert und rutschte auf das niedrigste Niveau seit dem Frühjahr 2025 ab. Wir haben trotzdem Hoffnungen.
Bis auf 145 Euro war die Atoss-Aktie (510440) vor wenigen Tagen hochgelaufen. Dort markierte der Wert gleichzeitig ein neues Rekordhoch. Das Papier des Spezialisten für Personalplanungs-Software musste aber an diesem Donnerstag kräftige Kursverluste hinnehmen: Die Aktie rutschte unter die 130-Euro-Marke ab, nachdem der Konzern zwar seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigte, aber bei den Auftragseingängen unter dem Vorjahreswert geblieben ist.
Das (bisherige) Allzeithoch bei gut 29 Euro aus dem Jahr 2021 rückt für die FlatexDegiro-Aktie in greifbare Nähe. Zuletzt hat das Papier, nach einer kurzen Konsolidierung, das Jahreshoch von Mai/Juni bei 25/26 Euro, überschritten. Nun hat der Online-Broker seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 angehoben. Gelingt der Sprung über das Allzeithoch?
Relativ großen Schwankungen war die Jungheinrich-Aktie (621993) in den vergangenen Monaten und Jahren unterlegen. Hauptgrund dafür ist natürlich die schwierige Konjunkturlage in unserer Region. Hinzu kommen die wohl immer mehr drohenden US-Zölle, die auch für den Gabelstapler-Hersteller eine Belastung darstellen können. Daher hatten auch zum Schluss der Vorwoche Analysten die Aktie abgestuft. Mit Blick auf die Fundamentalbewertung und die Charttechnik sehen wir aber durchaus Chancen.
„Leuchtturmprojekt, Meilenstein, Vorbildfunktion, Schlüsselprojekt, wegweisender Großauftrag“, bei Masterflex schwärmt die Führungsetage über den Gewinn des größten Engineering- und Rahmenvertrags in der bisherigen Firmengeschichte mit einem internationalem Industriekunden. Bei all dieser Euphorie spendiert die Börse ein Plus von rund zwölf Prozent und die Aktie schickt sich erneut an, das bisherige Hoch aus dem Jahr 2023 im Bereich von 12,50 Euro zu überwinden. Wie es weitergeht.
Der Chart sah richtig gut aus: Von einem Niveau zwischen 70 und 75 Euro, welches die Aktie der Hornbach Holding (608340) zu Jahresbeginn markierte, kletterte der Titel in einem nahezu lehrbuchartigen Aufwärtstrend nach oben. Das Zwischenhoch wurde am 19. Mai bei 107 Euro markiert. Anschließend folgte eine kräftige Schwächephase. Das Papier rutschte bis unter die 90-Euro-Marke ab. Dort bewegt sich der Titel auch heute noch und sucht einen Boden.
Die Krise der Automobilindustrie hat auch der Norma Group-Aktie (A1H8BV) heftig zugesetzt. Kratzte der Titel im Jahr 2021 noch an der 50-Euro-Marke, war das Papier im Frühjahr des laufenden Jahres unter die Zehn-Euro-Linie abgetaucht. Zuletzt gab es aber wieder Kursgewinne. Dafür sind auch Insiderkäufe verantwortlich. Wir klären auf.
Bei Salzgitter war in den vergangenen Monaten viel los. So gab es Ende 2024 sogar ein Übernahmeangebot für den Stahlkonzern, was im April 2025 final scheiterte. Daher rücken nun wieder aktuelle Quartalsdaten in den Vordergrund. Dabei zeigte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2025, dass das Geschäft des Stahlkonzerns weiterhin schwierig bleibt. Wir klären auf.
Bei Villeroy & Boch wirkt immer noch die Übernahme der belgischen Ideal Standard aus dem Vorjahr nach. Dies zeigen auch die Zahlen für das erste Quartal, die vor allem auf der Umsatzseite einen weiteren Sprung brachten. Die Vorzugsaktie (765723) entwickelte sich nach der Datenvorlage positiv. Vor allem mit Blick auf die schwache Konjunkturentwicklung bewerten wir dies als gutes Zeichen.

