- Drägerwerk-Aktie // Dicker Freudensprung
- Hornbach Holding-Aktie // Ausbruch nach Bodenbildung?
- FlatexDegiro-Aktie // Konsolidierung im Aufwärtstrend?
- Infineon-Aktie // Kurs vor der Wende?
- Douglas-Aktie // Noch gibt es Hoffnung
- Gabler Group-Aktie // Beeindruckende Marge bei hohem Auftragsbestand
- Finanzarchitektur // Blaupausen für einen strukturierten Vermögensaufbau
- Medios-Aktie // Chance auf die Trendwende besteht
Rubrik: Zertifikate_Produkte
Schon Ende Juli hatte GEA vorläufige Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Sie waren so gut, dass das Management die Prognose für das Gesamtjahr erhöhte. Zudem hat der Spezialmaschinenbauer ein Aktien-Rückkaufprogramm angekündigt. Kein Wunder also, dass sich die GEA-Aktie (660200) nun kurz vor dem Rekordhoch bewegt.
Am gestrigen Donnerstag stand die Adidas-Aktie (A1EWWW) erheblich unter Druck. In der Spitze verlor der Titel rund 18 Prozent an Wert, nachdem der Sportartikel-Konzern frische Geschäftszahlen zum zweiten Quartal vorgelegt hatte. Den erfreulicherweise kräftig gestiegenen Umsätzen standen allerdings sehr hohe Marketing-Kosten gegenüber. Nun stellt sich die Frage, ob die Drei-Streifen-Aktie an der Marke von 160,00 Euro bereits einen neuen Boden finden kann.
Anfang März hatten wir zuletzt die DHL-Aktie (555200), die Börsianer eher als Papier der Deutschen Post kennen und auch bezeichnen, unter die Lupe genommen [HIER klicken]. Damals hatten wir uns gefragt, warum das Unternehmen eine sehr vorsichtige Prognose für 2026 abgab. Heute, rund zwei Monate später, wissen wir, dass dies – mit Blick auf das wirtschaftliche und geopolitische Umfeld, richtig war. Trotzdem lagen die Zahlen des ersten Quartals vor allem beim operativen Ergebnis über den Erwartungen.
Das überrascht: Die Wacker Chemie-Aktie legte in den vergangenen drei Monaten rund ein Viertel an Wert zu. Auf Jahressicht steht gar ein Plus von mehr als 80 Prozent. Vor dem Hintergrund der schwächelnden Chemieindustrie ist dies tatsächlich verwunderlich. Und auch die frisch vorgelegten Zahlen für das erste Quartal sowie der Ausblick auf das Gesamtjahr sorgen eigentlich nicht für Optimismus. Wir klären auf.
Seit diesem Montag ist der DAX-Abstieg der Sartorius-Vorzugsaktie (716563) traurige Realität. Der Labor- und Pharmazulieferer musste so starke Kursverluste hinnehmen, dass die Markkapitalisierung nicht mehr ausreicht, um zum Kreis der Top 40 des deutschen Kurszettels zu gehören. Trotzdem sehen wir Möglichkeiten, mit diesem Basiswert Geld zu verdienen, jedoch nicht im Direktinvestment.
Obwohl die Zahlen für das zweite Quartal, die Zalando vor Monatsfrist vorlegte, mehr als ordentlich waren, setzte die Zalando-Aktie (ZAL111) ihre Talfahrt auch in den vergangenen Tagen fort. Somit notiert der Titel rund 30 Prozent niedriger als noch vor drei Monaten. Wir klären auf.
Der Chart der vergangenen Wochen sah prima aus: Denn die CTS Eventim-Aktie (547030) hatte sich von Kursen um 80 Euro (zum Jahreswechsel) bis auf das bisherige Rekordhoch bei 114 Euro vorgearbeitet. Nun sorgten allerdings frische Quartalszahlen für eine scharfe Kurskorrektur. Der Titel verlor bis zum Mittag rund zehn Prozent an Wert, nachdem auch noch die Dividende von 1,66 Euro pro Aktie heute abgeschlagen wurde.
Mit seinen vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 übertraf Fielmann die Markterwartungen. Zudem erhöhte die Optikerkette ihre Dividende recht deutlich. Gleichzeitig bestätigte der Vorstand, dass das Wachstum auch im nun laufenden Jahr weitergehen wird und die Gesellschaft ihre Marktstellung ausbauen wird. Der Fielmann-Aktie (577220) gefällt dies.
Wenn der Zuckerpreis am Weltmarkt fällt, dann geht es auch mit der Südzucker-Aktie (729700) in den Keller. So war dies mit unschöner Regelmäßigkeit in der Vergangenheit und so ist dies auch jetzt. Denn mit einem rückläufigen Rohstoff-Preis schmelzen auch die Gewinne des Konzerns dahin, wie aktuelle Zahlen zeigen und den Kurs unter Druck bringen. Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer.
Schon vor rund zwei Jahren stellten wir fest, dass die Varta-Batterie – damals bei Kursen über 70 Euro – ohne Saft am Kapitalmarkt unterwegs ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Denn am gestrigen Donnerstagabend mussten die Ellwanger ihren Aktionären mitteilen, dass die Jahresziele für 2024 nicht erreicht werden. So kostet die Aktie nun weniger als zehn Euro. Auch ein Indexabstieg ist besiegelt. Dies ist sicherlich kein Boden, der eine frische Ladung der Varta-Aktienbatterie erwarten lässt. Wir bleiben defensiv.
Ein schönes Chartbild zeigt die Aktie der Hornbach Holding. Der Aufwärtstrend ist trotz einer kleinen Korrektur nach frischen Zahlen intakt. Offensichtlich traut der Kapitalmarkt dem Baumarkt-Betreiber mehr zu, als das Management. Denn die Verwaltung rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2024/25, welche am 1. März startete, nur mit einer leichten Belebung. Wir sagen, warum die Hornbach-Aktie (608340) trotzdem Potenzial hat.
Trotz eines Rekordgewinns im klassischen Tagesgeschäft im Jahr 2023 und relativ optimistischer Aussagen von Vorstandschef Stefan Schulte verliert die Fraport-Aktie (577330) im frühen Handel des heutigen Dienstags mehr als fünf Prozent an Wert und rutscht bis in den Bereich um 48 Euro ab. Hauptgrund dafür ist die verhaltene Erholung beim Passagieraufkommen und wohl auch die Sorge vor einer konjunkturbedingten „Flugangst“. Wir bleiben daher zurückhaltend.

