- Deutz-Aktie // Erstaunliches Chart-Signal
- Gerresheimer-Aktie // Boden scheint gefunden
- Umweltbank-Aktie // GBC Research bekräftigt Rating und hohes Kursziel
- Salzgitter Aktie / Trump-Profiteur
- Drägerwerk-Aktie // Neuerlicher Freudensprung
- Brenntag-Aktie // Kommt jetzt die Trendwende?
- K+S-Aktie // Rutschige Straßen fördern die Salz-Nachfrage
- Hoenle-Aktie // Immer wieder grüßt das Murmeltier?
Rubrik: Zertifikate_Produkte
Seit diesem Montag ist der DAX-Abstieg der Sartorius-Vorzugsaktie (716563) traurige Realität. Der Labor- und Pharmazulieferer musste so starke Kursverluste hinnehmen, dass die Markkapitalisierung nicht mehr ausreicht, um zum Kreis der Top 40 des deutschen Kurszettels zu gehören. Trotzdem sehen wir Möglichkeiten, mit diesem Basiswert Geld zu verdienen, jedoch nicht im Direktinvestment.
Obwohl die Zahlen für das zweite Quartal, die Zalando vor Monatsfrist vorlegte, mehr als ordentlich waren, setzte die Zalando-Aktie (ZAL111) ihre Talfahrt auch in den vergangenen Tagen fort. Somit notiert der Titel rund 30 Prozent niedriger als noch vor drei Monaten. Wir klären auf.
Der Chart der vergangenen Wochen sah prima aus: Denn die CTS Eventim-Aktie (547030) hatte sich von Kursen um 80 Euro (zum Jahreswechsel) bis auf das bisherige Rekordhoch bei 114 Euro vorgearbeitet. Nun sorgten allerdings frische Quartalszahlen für eine scharfe Kurskorrektur. Der Titel verlor bis zum Mittag rund zehn Prozent an Wert, nachdem auch noch die Dividende von 1,66 Euro pro Aktie heute abgeschlagen wurde.
Mit seinen vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 übertraf Fielmann die Markterwartungen. Zudem erhöhte die Optikerkette ihre Dividende recht deutlich. Gleichzeitig bestätigte der Vorstand, dass das Wachstum auch im nun laufenden Jahr weitergehen wird und die Gesellschaft ihre Marktstellung ausbauen wird. Der Fielmann-Aktie (577220) gefällt dies.
Wenn der Zuckerpreis am Weltmarkt fällt, dann geht es auch mit der Südzucker-Aktie (729700) in den Keller. So war dies mit unschöner Regelmäßigkeit in der Vergangenheit und so ist dies auch jetzt. Denn mit einem rückläufigen Rohstoff-Preis schmelzen auch die Gewinne des Konzerns dahin, wie aktuelle Zahlen zeigen und den Kurs unter Druck bringen. Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer.
Schon vor rund zwei Jahren stellten wir fest, dass die Varta-Batterie – damals bei Kursen über 70 Euro – ohne Saft am Kapitalmarkt unterwegs ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Denn am gestrigen Donnerstagabend mussten die Ellwanger ihren Aktionären mitteilen, dass die Jahresziele für 2024 nicht erreicht werden. So kostet die Aktie nun weniger als zehn Euro. Auch ein Indexabstieg ist besiegelt. Dies ist sicherlich kein Boden, der eine frische Ladung der Varta-Aktienbatterie erwarten lässt. Wir bleiben defensiv.
Ein schönes Chartbild zeigt die Aktie der Hornbach Holding. Der Aufwärtstrend ist trotz einer kleinen Korrektur nach frischen Zahlen intakt. Offensichtlich traut der Kapitalmarkt dem Baumarkt-Betreiber mehr zu, als das Management. Denn die Verwaltung rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2024/25, welche am 1. März startete, nur mit einer leichten Belebung. Wir sagen, warum die Hornbach-Aktie (608340) trotzdem Potenzial hat.
Trotz eines Rekordgewinns im klassischen Tagesgeschäft im Jahr 2023 und relativ optimistischer Aussagen von Vorstandschef Stefan Schulte verliert die Fraport-Aktie (577330) im frühen Handel des heutigen Dienstags mehr als fünf Prozent an Wert und rutscht bis in den Bereich um 48 Euro ab. Hauptgrund dafür ist die verhaltene Erholung beim Passagieraufkommen und wohl auch die Sorge vor einer konjunkturbedingten „Flugangst“. Wir bleiben daher zurückhaltend.
Das freundliche Marktumfeld hatte die DHL-Aktie (555200), welches früher das Papier der Deutschen Post war, hatte in den vergangenen Monaten vom freundlichen Marktumfeld profitiert. Entsprechend bewegte sich der Titel im Dezember 2023 bis auf sein Zwischenhoch aus dem Sommer 2023 bei 47,05 Euro nach oben. Der Ausbruch gelang aber nicht, vielmehr folgte der Beginn einer Korrektur, die an diesem Mittwoch neue Nahrung erhielt. Wir klären auf.
Als wir Ende August 2022 über Henkel berichteten, stellten wir fest, dass die Vorzugsaktie (604843) bei damaligen Kursen um 66 Euro einen Boden gefunden hat1. Tatsächlich bewegte sich das Papier anschließend tendenziell nach oben. So erreichte der Titel im Januar 2024 bei 74,70 Euro ein Zwischenhoch. Zuletzt rutschte der Titel allerdings wieder ab und notierte am gestrigen Montag wieder auf dem Niveau vom Sommer 2022, ehe es heute zu etwas größeren Kursgewinnen kam. Wir klären auf.
Bis November glich das Chartbild der All for One-Aktie (511000) einem Desaster. Von Kursen um 45 Euro zu Jahresbeginn 2023 ging es nahezu kontinuierlich nach unten – bis auf ein zyklisches Tief bei 35,10 Euro. Dann wurde der Titel aber wachgeküsst. Dazu trugen maßgeblich gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2022/23 bei, welches zum 30. September endete. Sie zeigen, dass der SAP-Spezialist gut im Geschäft ist und zudem optimistisch in die Zukunft blicken kann, weshalb wir den Titel durchaus signifikantes Kurspotential zubilligen.
Die Redcare Pharmacy-Aktie (A2AR94) dürfte vielen Anlegern nicht bekannt sein, wohl aber das Papier der Shop Apotheke, über welches wir zuletzt im März berichteten. Rund drei Monate später, nämlich im Juni, erfolgte die Umbenennung. Geändert hat sich dabei der Name. WKN und ISN sind gleichgeblieben. Verändert hat sich allerdings auch das Kursniveau, denn die MDAX-Aktie legte kräftig zu. Am gestrigen Mittwoch und am heutigen Donnerstag kam es allerdings zu Gewinnmitnahmen, da frische Zahlen keine positiven Überraschungen brachten.

