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USU Software-Aktie // Chartsignal nach Rekordquartal

Von • 28. November 2022 • Anlagevisionen, Außenvisionen, FeatureComments (0)1231

Nach einem guten ersten Halbjahr geht es bei dem USU Software auch im dritten Quartal mit einem Umsatzanstieg von 16,6 Prozent auf 32,6 Millionen Euro dynamisch weiter. Der IT-Dienstleister hat sich auf wissensbasiertes Service-Management (FAQ-Bots), Big Data, Lizenzmanagement und Beratung spezialisiert.

Besonders gut lief es dabei im Auslandsgeschäft. Ein Treiber sind zudem die wiederkehrenden Umsätze (Recurring Revenues) aus den SaaS-Aufträgen, die um 35,6 Prozent auf 3,7 Millionen Euro zulegten. Bei den Neuabschlüssen machen die Software-as-a-Service-Geschäfte (Mietsoftware) inzwischen mehr als 40 Prozent aus. Gemeinsam mit den Wartungserlösen verbesserten sich die wiederkehrenden Umsätze im dritten Quartal um 16,8 Prozent auf 10,2 Millionen Euro.

Das operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich dadurch um 18,9 Prozent auf 4,4 Millionen Euro und der Betriebsgewinn (Ebit) um stattlich27,1 Prozent auf 3,2 Millionen Euro, woraus sich im dritten Quartal eine Ebit-Marge von rund zehn Prozent errechnet. Schön ist auch der Liquiditätsbestand von 22,4 Millionen Euro, was einem Plus im Vergleich im Vorjahre von 13,4 Prozent entspricht, trotz Dividendenausschüttung.

Angesichts eines im Vorjahresvergleich um 14,2 Prozent gesteigerten Auftragsbestandes von 73,8 Millionen Euro erhöhte der Vorstand die Guidance für 2022 leicht: Nun wird eine Umsatzbandbreite im oberen Bereich von 120 bis 125 Millionen Euro (2021: 111,9 Millionen Euro) erwartet, bei einer gleichzeitigen Steigerung des Ebitda im oberen Bereich der Bandbreite von 14,5 bis 16,0 Millionen Euro (2021: 14,4 Millionen Euro). Mittelfristig soll USU durch das SaaS-Geschäft durchschnittlich um zehn Prozent pro Jahr wachsen bei einer Ebitda-Marge von 16 bis 18 Prozent.

GBC Investment Research geht daher, obwohl das „dynamische Wachstum“ mit „Wachstumsschmerzen“ einhergehen könnte von einem Gewinn je Aktie in diesem Jahr für den IT-Dienstleister von 0,76 Euro und im nächsten Jahr von 1,09 Euro aus. Für 2023 würde sich demnach ein prognostiziertes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von aktuell moderaten 18 errechnen. GBC sieht daher zurzeit (25. November 2022) ein Kursziel von 31,65 Euro (bisher: 30,75 Euro) und vergibt ein Kaufen. Die vollständige Analyse lässt sich HIER downloaden.

Charttechnisch hat sich die USU-Aktie nach einer einer Bodenbildung mit Überwindung der Widerstandslinie von 18,70 Euro und der 200-Tage-Durchschnittslinie bei 19,00 Euro auf den Weg nach oben gemacht. Wird nun auch noch die seit Anfang 2021 bestehende Abwärtstrendlinie bei knapp unter 20,00 Euro überschritten, wäre dies ein deutliches technisches Kaufsignal.

USU-Software-Aktie (Tageschart): Bruch des Abwärtstrends?

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Bildquelle: USU Software; Chartquelle: stock3.com
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