Stille Tage in Pittsburgh

by • 24. September 2009 • PlusvisionenComments (0)689

tps09_b_url_RGBMenschen mögen keine Veränderungen. Alles soll am besten so schön bleiben wie es ist. Man hat sich schließlich eingerichtet. Auch wenn es manchmal ein wenig unangenehm im Eingerichteten wird. Gordon Brown, der britische Premier, hat das erkannt. Auf dem G-20-Gipfel wir er nichts ändern. Bewährte Prinzipien bleiben erhalten: Gewinne an die Bank, Verluste für das Volk. Nach der Krise ist vor der Krise.

Wir kennen das ja alle von diversen Feiern. Man macht einen drauf. Säuft. Hat am nächsten Tag einen Schädel. Schwört nie wieder … Doch dann  … macht es doch wieder teuflisch Spaß.

Also vermutlich nichts mit:
– neuem Wirtschaftssystem (es wäre notwendig darüber zumindest einmal nachzudenken)
– höheren Eigenkapitalvorschriften für Banken (will noch nicht mal Herr Guttenberg), wobei eigentlich nichts dagegen spräche, diejenigen stärker  für Verluste haftbar zu machen, die auch voll (vor Steuern) von den Gewinnen profitieren
– einer Finanzmarktsteuer (die Verursache ein wenig an den Kosten beteiligen)
– einer Pflichthaftpflichtversicherung für Banken
– keine zu großen (systemrelevanten) Banken mehr (auch Banken sollten pleite gehen dürfen)


So wanken fast alle nach der großen Party und dem ordentlichen Kater, freilich noch etwas benommen, aber doch schon wohlauf, zur nächsten Sause.

Hinweis:
Lasst das mit dem Sparen (gilt auch für den Staat). Es lohnt sich wahrscheinlich nicht. Die nächste Krise wird vermutlich etwas heftiger ausfallen und wieso soll man es sich bis dahin nicht gutgehen lassen.


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