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Innogy Aktie // Sauberer Versorger mit schneller Rabattchance

Wolfgang Raum28. Dezember 2016aktualisiert:23. Februar 20173 Min.1
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Innogy, RWE, Aktie, Chart, Erneuerbare Energien
Bildquelle: Innogy, Windpark Jüchen im Schnee

Mehr als fünf Jahre liegt die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima schon zurück. Kanzlerin Angela Merkel kündigte bereits wenige Tage nach der Reaktorkatastrophe ein Aus der vor 1980 gebauten Atomkraftwerke an. Im Mai 2011 schließlich entschied die Bundesregierung, alle deutschen Atomkraftwerke bis 2022 vom Netz zu nehmen und komplett aus der Kernenergie auszusteigen. Den beiden deutschen Top-Versorgern Eon und RWE wurde damit quasi über Nacht ihr Geschäftsmodell entzogen. Kein Wunder also, dass die Kurse der beiden Aktien in den Folgejahren große Abschläge verzeichneten.

Eon (ENAG99) und RWE (703712) haben anschließend neue Ideen entwickelt. Herausgekommen sind Abspaltungen, die inzwischen den Kapitalmarkt erreicht haben. Bei Eon ist dies Uniper (UNSE01), die das Geschäft mit der Kernenergie und dem Energiehandel enthält. Spannender ist RWE. Denn dort verblieb das Altgeschäft bei RWE, das Zukunftsgeschäft mit der „grünen“ Energie läuft nun unter Innogy (A2AADD). Rund 75 Prozent der Anteile an Innogy sind am Markt platziert. Dabei wurden alle Papiere beim IPO zum Höchstpreis von 36 Euro platziert.

Speziell Innogy gefällt uns. Das 2017er KGV ist mit 14 akzeptabel, attraktiv ist aber die avisierte Dividende von 1,55 Euro, woraus sich eine Dividenden-Rendite von 4,8 Prozent ergibt. Die HV steht am 24. April 2017 an, anschließend folgt die erste Auszahlung.

Wer ganz schnell eine recht attraktive Rendite einfahren will, der greift zu einem Discount-Zertifikat der Commerzbank (CE3JYJ). Sofern nämlich die aktuell (am Mittwoch-Vormittag) bei 32,60 Euro gehandelte Aktie auch am 16. März 2017 noch über 29 Euro notiert, wirft das Rabatt-Papier eine Kurzfrist-Rendite von 3,1 Prozent oder 13,6 Prozent p.a. ab. Rutscht die Aktie unter den Cap bei 29 Euro, ist dies noch lange kein Beinbruch. Denn dann tilgt die Commerzbank in Aktien. Anleger erhalten pro Zertifikat einen Anteilsschein. Dieser steht dann mit einem Einstandskurs von 28,12 Euro (dem aktuellen Kurs des Zertifikats) im Depot. Und der Anleger kann sich dann auch noch auf die Dividende freuen, die rund ein Monat später bezahlt wird.

Als Paketlösung für die großen europäischen Versorger bietet sich ein Endlos-Zertifikat auf den Euroland-Branchenindex Euro Stoxx Utilities an. Ein solches Papier, bei dem die Dividenden-Zahlungen angerechnet werden, ist bei der Commerzbank (CB78ZW) im Angebot. Im Index sind Eon, RWE, Uniper, Innogy und 25 weitere Versorgerwerte aus der Euro-Zone. Dazu gehören bekannte Namen wie Iberdrola (A0M46B), Enel (928624) und Engie (ehemals GDF Suez, A0ER6Q).

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[highlight]Innogy-Aktie: Boden bei 30/31 Euro[/highlight][divider_flat]

Innogy, RWE, Aktie, Erneuerbare Energien, Chart

 

Bildquelle: Innogy SE [Windpark Jüchen]

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