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Siemens // Aktie mit neuem Zug, gekoppelt mit Alstom

by • 27. September 2017 • Anlagevisionen, Börsenvisionen, FeatureComments (1)1624

Nur noch bis Freitag hat Siemens Zeit, Umsatz und Gewinn im laufenden Geschäftsjahr weiter zu steigern, denn der Elektrokonzern hat ein gebrochenes Geschäftsjahr, welches am 30. September zu Ende geht. Kurz vorher haben die Münchener allerdings noch einmal positive Schlagzeilen fabriziert, denn Siemens wird seine Zugsparte mit dem französischen Wettbewerber Alstom zusammenlegen. Der Grund ist schnell erzählt: Die Konkurrenz aus China wächst rasant und drängt mit Gewalt und billigen Preisen in den europäischen Markt.

Im neuen Gemeinschaftsunternehmen wollen der der französische TGV-Hersteller Alstom und die bayerischen ICE-Bauer einen

neuen europäischen Champion“

bilden, wie Siemens-Chef Joe Kaeser erklärte. Nur so scheint es aktuell möglich, den Chinesen langfristig die Stirn zu bieten. Normalerweise ist bei Firmenzusammenschlüssen nur extrem selten eins plus eins tatsächlich zwei (plus). In diesem Fall könnte es aber gelingen, einen extrem wettbewerbsfähigen Konzern zu bilden, der international eine führende Rolle einnimmt. Denn neben dem extrem hohen Ansehen der beiden beteiligten Unternehmen ist es vor allem die starke Forschungs- und Entwicklungskompetenz, die den Unterscheid zu den eher nachbauenden Chinesen ausmachen kann.

Der Siemens-Aktie (723610) gefällt die Entwicklung schon mal, sie legt heute im frühen Handel knapp zwei Prozent zu. Damit springt der Titel auf das höchste Niveau seit Juli. Bis Kaeser seine Zahlen für 2016/17 vorlegt, wird es allerdings noch etwas dauern, denn die vorläufigen Werte sind erst für den 9. November angekündigt. Vorher dürften neue fundamental wichtige Fakten nicht mehr an die Öffentlichkeit gelangen. Trotzdem bleibt die Siemens-Aktie mit einem KGV von 15 und einer Dividenden-Rendite von 3,3 Prozent in jedem Fall ein Kauf, gebenenfalls via Abstauberlimit bei 116 Euro.

Wer hingegen eher mit Risikopuffer investieren will, der findet in einem klassischen Bonus-Zertifikat der BNP Paribas (PR322Z) eine renditestarke Alternative. Denn das Produkt bringt eine Bonus-Rendite von 7,2 Prozent (16,2 Prozent p.a.), wenn die bei 95 Euro (Abstand: 20,2 Prozent) platzierte Barriere bis zum 16. März 2018 nicht verletzt wird. Mehr dürfte es allerdings nicht werden, obwohl das Zertifikat ohne Cap konstruiert ist. Denn das Bonus-Niveau liegt bei 190 Euro. Davon ist die Aktie aktuell rund 60 Prozent entfernt – eine Höhe, welche in so kurzer Zeit also unerreichbar ist. Sollte allerdings die Barriere verletzt werden, dann kommt es zum Barausgleich, entsprechend dem dann gültigen Siemens-Kurs.

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Bildquelle: Siemens

 

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