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Dürr-Aktie // Mit viel Hoffnung für 2021

Von • 25. Februar 2021 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (0)1156

Erst am 18. März will Dürr die finalen Zahlen für das Krisenjahr 2020 vorlegen. Schon heute gab es aber Vorab-Werte. Sie zeigen, dass die Krise den Konzern getroffen hat: Der Umsatz sank um 15,2 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) brach um 94,3 Prozent auf 11,1 Millionen ein, was zu einer Ebit-Marge von 0,3 Prozent führte. Doch die Blicke gehen nach vorne. Der Anlagenbauer nannte bereits klare Ziele für 2021. So soll es beim Umsatz zu einem Anstieg auf 3,45 bis 3,65 Milliarden Euro kommen. Die Ebit-Marge soll sich dabei auf 3,3 bis 4,3 Prozent erholen.

Voraussetzung dazu ist allerdings, dass ich die Weltwirtschaft nicht schwächer entwickelt als bisher angenommen und die Pandemie nicht für neuerliche Einschränkungen im globalen Handel sorgt, sondern deren negative Auswirkungen im Jahresverlauf sukzessive abnehmen. Davon darf man glücklicherweise ausgehen, sofern die Impfungen weltweit forciert werden können.

Vorstandschef Ralf W. Dieter will dabei profitabel wachsen. Als wichtigste Treiber sieht er die Elektromobilität, die Digitalisierung sowie die zunehmende Bedeutung ressourcenschonender und nachhaltiger Produktionsprozesse. Außerdem plant er den Ausbau des Automatisierungsgeschäfts.

Die Dürr-Aktie (556520), die auf Jahressicht rund ein Viertel an Wert zulegte, schient mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23 kein Schnäppchen mehr. Der noch intakte Aufwärtstrend und die Rückkehr zur Normalität spätestens in 2022 sollte aber auch diesem Papier noch Luft nach oben gehen, zumal es sich um einen klassischen Qualitätstitel aus dem weltweit weiter gefragten deutschen Maschinenbau handelt.

Wem das Direktinvestment zu riskant ist, der wirft einen genauen Blick auf ein Bonus-Zertifikat mit Cap (VQ4RXF). Es bringt eine Maximalrendite von 11,5 Prozent (20 Prozent p.a.), wenn die Dürr-Aktie bis zum 16. September 2021 stets über 26 Euro verweilt. Erweist sich der aktuell 25,2 Prozent starke Puffer als nicht ausreichend, tilgt der Emittent via Aktienlieferung.

Dürr-Aktie (Tageschart): Noch ist der Aufwärtstrend intakt

Dürr Aktie

 

Bildquelle: Dürr

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