Markt-Analyse // DAX :: Russland :: Griechenland :: Telekom :: Deutsche B-AG :: Nürnberger B-AG :: Commerzbank :: Deutsche Bank :: Gold :: Öl

by • 13. Februar 2015 • MarketwatchComments (0)1337

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

130215 // Es ist Freitag, der 13. Am deutschen Aktienmarkt ist von Unglück jedoch nichts zu spüren, im Gegenteil. Der DAX steigt erstmalig zeitweise über die Marke von 11.000 Punkten und bleibt damit im Aufwärtstrend. Man ist derzeit einfach guter Stimmung. Die Ukraine wird klappen, Griechenland irgendwie auch und auch mit der Wirtschaft in der Eurozone scheint es ja nicht so schlecht zu laufen.

Die Wirtschaft in Deutschland ist im Aufschwüngchen. Im vierten Quartal gab es im Quartalsvergleich ein Plus von 0,7 Prozent und im Jahresvergleich von 1,6 Prozent. Das ist kräftig. Zurückzuführen ist das vor allem auf die Konsumlaune, aber auch Ausrüstungsinvestitionen legten zu. Hier machen sich wohl die extrem niedrigen Zinsen bemerkbar. In der Eurozone insgesamt verbesserte sich die Wirtschaft im vierten Quartal um 0,3 Prozent. Davon kann auch der Euro profitieren, der wieder leicht über die Marke von 1,14 Dollar klettert.

Es sieht mal wieder gut aus. Zu gut? Antrieb für die Börse bleibt zweifellos der Geldsegen der Europäischen Zentralbank (EZB). In seinem Sog zieht es den DAX nach oben – allein durch folgende Funktion: Wird mehr Papiergeld gedruckt, muss man auch mehr Papiergeld beim Kauf von Aktien mitbringen. Diese sind Sachwert und somit nicht beliebig vermehrbar. Aber klar, es wird auch wieder Rückschläge geben.

Nach Feiern ist auch den russischen und griechischen Aktienhändler zumute. Dort steigen die Kurse kräftig an. Hier treibt die Hoffnung. Die auf einen dauerhaften Frieden in der Ost-Ukraine und die auf eine Einigung im Schuldenstreit mit der EU mit Griechenland.

Spannend: Öl (Brent). Der Preis notiert wieder über 60 Dollar und es sieht charttechnisch so aus, als sei der Anstieg noch nicht vorüber.


Etwas Langeweile herrscht beim Gold.

Die Aktie der Telekom erreicht erstmals seit langem wieder die Marke von 16 Euro. Der Aufwärtstrend bleibt somit weiter intakt. Aber nun steht eine harte Widerstandszone an.

Die Aktie der Commerzbank steigt über den kurzfristigen Abwärtstrend. Für Trader ist das interessant. Der längerfristige Abwärtstrend bleibt ungebrochen.

Bei der Deutschen-Bank-Aktie könnte sich ein Aufwärtstrend bilden.

Der Kurs der K+S Aktie hat sich aus einer Flagge nach oben herausgeschoben. Das riecht nach einem weiteren Anstieg.

Auch bei der Aktie der Nürnberger Beteiligungs-AG gab es einen Anstieg aus einer Konsolidierungsformation. Positiv.

Die Aktie der Deutschen Beteiligungs-AG steigt mit Schwung Richtung der Hochs aus dem Jahr 2007.

Bildquelle: Börse Frankfurt [bearbeitet]

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