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Volkswagen VW Aktie // Sie läuft und läuft und läuft …?

Thomas Schumm20. Dezember 2016aktualisiert:23. Februar 20173 Min.1
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Volkswagen, VW, Aktie, DieselGate, Abgasskandal
Quelle: VW, bearbeitet

Bei Volkswagen (VW) spricht man nun nicht mehr deutsch, also demnächst nicht mehr, ab 2020 oder so soll die Konzernsprache Englisch sein. Damit verbindet die Unternehmensleitung die Hoffnung, all die internationalen Talente an den Konzern zu binden beziehungsweise für den Autobauer zu gewinnen. Nun, es bleibt abzuwarten, ob die Aufgabe der Wurzeln eines Unternehmens der richtige Weg dazu ist oder, ob der Vorstand sich hier mit Nebensächlichkeiten beschäftigt. Zumindest besteht die Hoffnung, wenn irgendwann mal alle eine Sprache bei VW sprechen, dass es dann auch mit der Kommunikation in Sachen (Abgas-)Software besser klappt oder bei der Kontrolle von Wahnsinnsboni, die trotz geschäftsschädigenden Verhaltens ausgezahlt werden.

Wenigstens kommt Volkswagen bei der Aufarbeitung des Abgasskandals voran. In Kanada wurde jetzt ein Vergleich über 2,1 Milliarden kanadische Dollar geschlossen. In den USA ist VW noch nicht ganz soweit, doch es riecht nach einer Einigung. Die Aktie scheint das vorwegzunehmen. [Nachtrag zum Kompromiss: VW habe zugestimmt, Rückkäufe für rund 20.000 der insgesamt 80.000 3,0-Liter-Fahrzeuge mit illegaler Abgastechnik anzubieten, ist von Richter Charles Breyer bei einer Anhörung in San Francisco zu hören.]

Charttechnisch tun sich bei der VW-Aktie tolle Dinge: Im Tageschart (siehe Chart unten) wurde Anfang/Mitte Dezember der kurzfristige Abwärtstrend deutlich überschritten, was ein recht klares Signal in Richtung „noch mehr“ darstellt. Die wichtigste Barriere, die jetzt im Tageschart noch überwunden werden muss, ist das Hoch vom Mai/Juni bei rund 140 Euro.

Sehr konstruktiv sieht auch der Wochenchart der VW-Aktie aus (siehe Charts unten). Hier gelang kürzlich der Anstieg über den seit Anfang 2015 bestehenden Abwärtstrend. Nun scheint die Aktie dabei zu sein, die seit Ende 2015 bestehende ansteigenden Dreiecksformation (Konsolidierungsformation) nach oben verlassen zu wollen. Das wäre ein starker Hinweis auf mittelfristig per saldo weiter steigende Kurse. Zunächst könnten die VW-Vorzüge bis auf 160 Euro steigen. Dann wäre auch die Kurslücke (Gap), die es auf dem Höhepunkt des Abgasskandals gerissen hat, geschlossen. Ein erstes, zaghaftes Long-Signal gab es auch von den Trendfolgern (gleitende Durchschnitte).

Wer einen guten Schuss Optimismus bei der VW-Aktie (Vorzüge) mitbringt, der könnte aktuell zu einem StayHigh-Optionsschein der SocGen greifen. Beispiel: SE6HNS. Hiermit ist eine Rendite von 16,3 Prozent (78,2 Prozent p.a.) möglich, sofern die Barriere bei 110 Euro bis zum 17. März 2017 nicht verletzt wird – wenn doch, bedeutet das einen Totalverlust.

Mögen die Kurse mit Ihnen sein.

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[highlight]VW-Vorzugsaktie (Tageschart): kurzfristiger Abwärtstrend gebrochen[/highlight][divider_flat]

VW, Volkswagen, Aktie, Chart, Vorzüge

[highlight]VW-Vorzugsaktie (Wochenchart): erste mittelfristige Long-Signale[/highlight][divider_flat]

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Bildquelle: Volkswagen

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