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Bayer-Aktie // Optimistischer Blick in die Zukunft

by • 4. Februar 2019 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (1)1370

Bei Bayer hatten wir schon Anfang Januar [hier klicken] darauf hingewiesen, dass die Angst vor dem Unkrautvernichter Glyphosat sinkt, der im Zuge der milliardenschweren Monsanto-Übernahme nun zum Bayer-Konzern gehört. Am heutigen Montag wurde nun bekannt, wie Agrarchemie- und Pharmakonzern beim Abbau von 12.000 Arbeitsplätzen vorgehen will, den er im November 2018 angekündigt hatte.

Das Bayer-Management ist bereit, hohe Abfindungen zu zahlen, damit vor allem ältere Beschäftigte vorzeitig und mit möglichst minimalen Abschlägen in Rente gehen können. Die jüngeren Bayer-Mitarbeiter dürften hingegen auf die nun vereinbarten Abfindungszahlungen spekulieren, die der DAX-Konzern mit dem Betriebsrat ausgehandelt hat.

Dies dürfte Bayer eine dicke Stange Geld kosten, hilft aber, dass der Konzern in den Folgejahren deutlich höhere Gewinne erzielen kann. Daher reagierte die Aktie (BAY001) am heutigen Montag mit steigenden Kursen. So notiert das Papier am Nachmittag im Bereich um 67,40 Euro. Damit setzt der Titel seine Bodenbildung weiter fort, womit sich das charttechnische Bild unvermindert verbessert. Und mit einem KGV unter zehn sowie einer Dividenden-Rendite von knapp 4,2 Prozent stehen die Ampeln für ein Aktienengagement ohnehin auf grün – zumindest für den Langfristanleger, der ethisch mit Glyphosat keine Probleme hat.

Bei dem im Januar vorgestellten Discounter [hier klicken] (CA5KZ3), können Anleger derweil Gewinne mitnehmen, denn die mögliche Restrendite beträgt nur noch rund 2,5 Prozent.

Attraktiver ist ein Produkt mit identischer Ausstattung, aber einer um drei Monate längeren Laufzeit (CA5K0A). Hier besteht die Chance, dass Investoren den Titel mit einem Einstandskurs von 59,63 Euro (dem aktuellen Zertifikate-Kurs) erwerben. Geht nämlich die Bayer-Aktie zum Bewertungstag am 21. Juni 2019 unter dem Cap bei 64 Euro durchs Ziel, dann tilgt der Emittent in Aktien. Klettert das Papier hingegen über das Cap-Niveau, dann gibt es den Cap-Betrag in Cash. Daraus errechnet sich eine Seitwärtsrendite von 7,3 Prozent (hochgerechnete 18,7 Prozent p.a.). Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass ein Dividenden-Abschlag nach der HV am 26. April erfolgt, der eine Dividende von 2,80 Euro vorsieht.

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Bayer-Aktie (Tageschart): Kurve bekommen – Bodenbildung

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Bildquelle: Bayer

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