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by • 26. Januar 2015 • MarketwatchComments (0)1324

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

2620115 // Es ist die Woche nach der EZB-Entscheidung künftig Staatsanleihen aus der Eurozone mit frisch gedruckten Geld zu kaufen und es ist auch die Woche nach den Neuwahlen in Griechenland. Beides sind Wegmarken. Die Eine-Billion-Euro-Show des Mario Draghi unterhält die DAX-Börsianer nach wie vor glänzend. Der deutsche Leitindex legt 1,4 Prozent zu.

Es ist ja auch ein große Menge Geld, die nun für Aktienkäufe zur Verfügung stehen könnte. Was stört da das kleine Griechenland mit seine gut 300 Milliarden Euro Schulden. Und wer will es den Griechen krumm nehmen. Die alte Regierung hat kläglich versagt. Gelitten hat vor allem die unter Bevölkerungshälfte. Bei der oberen scheint sich nicht viel getan zu haben. Von außen betrachtet werden nach wie vor keine Steuern auf Jachten und die anderen schönen Dinge des Lebens gezahlt. Wozu auch? Politik, Beamte und potenzielle Spitzensteuerzahler haben es sich bequem eingerichtet. Man könnte es auch ein Kleptokratie nennen. Spannend wird sein, ob die linke Syriza aus diesem Filz einen Weg heraus findet. Wenn nicht, wird das Leiden Griechenlands weitergehen, woran dann auch ein Schuldenschnitt nichts ändern würde. Tiefgreifende Reformen und ein Schuldenschnitt könnten das Land hingegen deutlich nach vorne bringen. Skepsis bleibt, auch an der Börse Athen, wo die Kurse heute um kanpp 10(!) Prozent fallen. Dennoch, es bleibt die Chance auf einen Neuanfang.

Der wichtige ifo Index ist zum dritten Mal in Folge gestiegen. Ein sehr gutes Signal. “Die Unternehmen waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie wieder mehrheitlich optimistisch auf die kommende Entwicklung. Die deutsche Wirtschaft startet gut ins neue Jahr”, analysiert ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.


Beim Euro scheint sich der Rauch zu legen. Die Gemeinschaftswährung legt etwas zu.

Spiegelbildlich geht der Gold-Kurs mit dem Abflauen der Turbulenzen zurück.

Seitwärts geht es mit dem Öl-Preis (Brent). Je länger die Seitwärtsbewegung anhält, desto wahrscheinlich könnte ein neuer Schub nach unten folgen, weil der Markt dann keinen Elan für eine Aufwärtsbewegung zeigt.

Russland bleibt charttechnisch angeschlagen.

Die Telekom Aktie notiert wieder über 15 Euro.

Kräftig aufwärtsgeht es mit K+S und der Daimler-Aktie. Beide Papier bestätigen ihre kurzfristigen Aufwärtstrend. K+S hat einen ersten wichtigen Abwärtstrend überwunden. Daimler hat sich fest über dem langjährigen Abwärtstrend etabliert.

Auf Bank-Titel wie die der Commerzbank und der Deutschen Bank lastet etwas die Griechenlandwahl und ein drohender Schuldenschnitt.

Bildquelle: Grace-Winter_pixelio.de

 


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