Marketwatch // DAX, Gold, Euro, Russland, Griechenland, Dt. Beteiligungs-AG, VW, RWE, Barrick Gold, Allianz

by • 23. November 2015 • MarketwatchComments (0)1032

Der DAX quält sich nach wie vor etwas mit der 200-Tage-Durchschnittlinie und dem Bruch der Abwärtstrendlinie. Auch wenn die Grundstimmung positiv bleibt, hat sich der DAX doch scheinbar noch nicht entschieden, ob er sich nun nach oben oder doch nochmal zum Schließen der Kurs-Lücken nach unten bewegen soll.

Hilfestellung für den DAX kommt vom Euro, der sich auf einem sehr niedrigen Niveau bewegt. Es wirkt fast so als wolle der Euro nochmal seine Jahrestiefs gegenüber dem Dollar testen. EZB-Präsident Mario Draghi dürfte das freuen, wird doch so Inflation in die Eurozone importiert und gleichzeitig wäre es ein Konjunkturprogramm für die europäische Exportindustrie.

Gold bleibt „ganz“ unten. Jeder Erholungsversuch scheint sofort zu scheitern. Ein vehementer Aufwärtswille lässt das gelbe Metall vermissen. All das sind keine guten Voraussetzungen für einen dauerhafte Hausse. Im Gegenteil, es besteht sogar die Gefahr, dass der Gold-Preis weiter nach unten wegkippt.

Öl (Brent) bewegt sich an der Unterstützungslinie von 44 Dollar entlang.

Die Börse in Russland entwickelt doch ernsthaftere Ambitionen nach oben.

Die Aktien-Börse in Athen ist dagegen dabei im FTSE Greece Index die Tiefs vom August ins Visier zu nehmen. Die Investoren in Hellas verlieren offenbar jegliche Zuversicht in eine wirtschaftliche Erholung des Landes. Erst kürzlich hat das griechische Parlament weitere Reformschritte verabschiedet, um damit neue Hilfsgelder zu erhalten.


RWE schließt eine Kapitalerhöhung nicht aus. Als Aktionär würde man schon gerne wissen, für was das Geld gebraucht wird. Geht es um das Stopfen von finanziellen Löchern oder doch um Zukunftsinvestitionen? Für Zukunftsinvestitionen wäre es allerdings gut, wenn der Konzern wüsste, wie sein Geschäftsmodell künftig aussehen soll. Die RWE-Aktie wird wieder abgestraft.

Die VW-Aktie bewegt sich seitwärts, was gute Nachrichten sind, angesichts der Probleme in denen das Unternehmen steckt.

Die Aktie der Allianz ist aus einer Konsolidierungsformation nach oben ausgebrochen. Interessant.

Mit der Aktie von Barrick Gold geht es im Sog des Gold-Preises abwärts. Die Aktionäre müssen bei diesem Wert weiter tapfer sein. Die Leidenszeit dürfte sich fortsetzen.

Kräftig nach oben geht es derzeit mit der Deutschen Beteiligungs-AG. Der seit März bestehende Abwärtstrend wurde gebrochen. Das sieht schon mal gut aus. Die Aktie sollte man beobachten.

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Mögen die Kurse mit Ihnen sein!

Bildquelle: Börse Frankfurt [bearbeitet]

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