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Software AG-Aktie // Alte Probleme sind neue Probleme

by • 16. April 2018 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (1)419

Das war schon eine Überraschung. Die Software AG meldete eher durchwachsene Zahlen für den Jahresauftakt im ersten Quartal. Vor allem im Bereich Integrationssoftware (DBP) verfehlten die Darmstädter die Analystenziele recht deutlich. Immerhin hielt das Management an den Jahreszielen fest. Dies liegt vor allem daran, dass in anderen Bereichen wohl Ziele übertroffen werden können. Dies betrifft vor allem die Vernetzung von Maschinen (Stichwort: Internet der Dinge) und das Cloud-Geschäft.

Trotzdem verliert die Aktie als erste Reaktion rund vier Prozent auf ein Niveau knapp über 41 Euro. Besonders negativ stößt auf, dass erneut das Segment DBP betroffen ist, welches schon im Januar bei der Vorlage der vorläufigen 2017er-Zahlen hinter den Erwartungen zurückblieb. Bei einem zudem eher vorsichtigen Ausblick war die Software-Aktie (A2GS40) bereits damals vom richtigen Weg abgekommen. Vom Rekordhoch knapp unter 50 Euro ging es inzwischen rund 20 Prozent nach unten.

Fundamental ist die Software AG aber inzwischen recht preiswert, denn das KGV liegt lediglich bei branchengünstigen 16 und die Dividenden-Rendite erreicht immerhin 1,6 Prozent. Daher dürfte die Abwärtsbewegung bald ein Ende finden, gegebenenfalls schon an der Unterstützung bei 40 Euro. Mit Blick auf die angeschlagene Charttechnik kann es aber auch noch bis 38 Euro nach unten gehen. Der Direkteinstieg in die Aktie (A2GS40) ist somit eine Frage des richtigen Timings.

Hilfreich kann dabei ein Discounter sein, der einen verbilligten Einstieg ermöglicht. Ein gutes Beispiel ist ein Rabatt-Papier der Deutschen Bank (DM3HLP). Es ermöglicht den Kauf zu einem Preis von 36,96 Euro. Dazu muss die Software-Aktie allerdings am Bewertungstag, dem 20. Dezember 2018, unter 40 Euro durchs Ziel gehen. Überschreitet der Titel hingegen das Cap-Niveau, wäre das kein Beinbruch. Denn quasi als Entschädigung zahlen der Emittent dann 40 Euro pro Zertifikat aus, woraus sich eine Maximalrendite von 8,2 Prozent (11,8 Prozent p.a.) errechnet.

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Software AG-Aktie (Tageschart): deutlich unter der 200-Tage-Durchschnittslinie

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Bildquelle: Software AG

 

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