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Eon // Gründe die Versorger-Aktie ins Depot zu nehmen

by • 14. November 2018 • Anlagevisionen, Chart-Alarm, FeatureComments (2)1251

Daraus könnte ein schönes Aktien-Investment werden. Erstens: Eon legt seine Zahlen für das dritte Quartal vor – und diese fallen recht ansehnlich aus. Nach neun Monaten steigt der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebit) nun um elf Prozent und der (bereinigte) Konzernüberschuss um 25 Prozent. Der Versorger bekräftigt deshalb auch seine Prognose für das Gesamtjahr. Gut auch: Die Verschuldung wurde um 3,9 auf 15,4 Milliarden Euro reduziert und bei Eon fließt ordentlich Geld in die Kasse: der operative Cash-flow betrug jüngst 3,5 Milliarden Euro.

Eon-Finanzvorstand Marc Spieker: „Auch nach neun Monaten konnten wir unser Ergebnis steigern. Vor allem in unserem Kerngeschäft – Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien – liegen wir bei allen wesentlichen Zahlen und Entwicklungen voll im Plan …“

Zweitens: Von der Eon-Aktie wollte an der Börse in den vergangenen Wochen und Monaten kaum ein Anleger etwas wissen. Irgendwie schien das mit den Strompreisen, dem Netzausbau, den erneuerbaren Energien oder der Fusion mit der RWE-Tochter Innogy zu diffus. Überhaupt: Nach der Mega-Baisse der zurückliegenden Jahre winkt bei Versorgern jeder nur gequält ab. Dabei treibt Eon den Umbau fleißig voran.

Drittens: Eon erwartet in diesem Jahr einen Konzernüberschuss zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Euro. Den mittleren Wert vorausgesetzt würde sich daraus derzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von annehmbaren 13,5 errechnen. Zuletzt hat Eon zudem eine Dividende von 30 Cent gezahlt. Würden für das laufende Jahr 35 Cent ausgeschüttet, würde das aktuell eine Dividenden-Rendite von wunderbaren 3,9 Prozent bedeuten.

Viertens: Charttechnisch schreitet die Bodenbildung der Eon-Aktie weiter voran (siehe auch Monatschart unten). Nach wie vor besteht eine gute Chance auf eine Wende in Gestalt einer umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Sentimenttechnisch dürfte inzwischen kaum noch jemand Eon-Aktie im Depot haben, der diese dort nicht wirklich haben will. Oder anders ausgedrückt: wer verkauft wollte, der hat (schon) verkauft. Im Tageschart ist die Eon-Aktie inzwischen wieder über die 200-Tage-Durchschnittslinie gestiegen, was auch positiv ist.

Die Eon-Aktie wird wieder interessant, gerade auch als defensiver Versorger, dessen Geschäftsmodell sich wieder zu stabilisieren scheint.

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Eon-Aktie (Monatschart): Wende noch nicht ganz vollzogen

Eon, Aktie

Bildquelle: Eon

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