BREAKING // DAX : Griechenland : Russland : Commerzbank : Telekom : Rocket Internet : Öl : Gold

by • 13. März 2015 • MarketwatchComments (0)1362

130315 // Es ist Freitag, der 13. – mal wieder. Der DAX erreicht mit 11.900 Punkten ein neues Rekordhoch (obwohl der Dow Jones nachgibt). Die Freude währt weiter. Ansonsten ist es recht ruhig. In den USA sind die Großhandelspreise erneut gefallen, was die Renditen bei US-Staatsanleihen ins Rutschen brachte. Kommt die Deflationsfrucht nun (wieder) in den USA an? Für den Aktienmarkt müsste das nicht schlecht sein, schließlich könnte sich die Chefin der Federal Reserve, Janet Yellen, dann mehr Zeit mit einer Leitzinserhöhung nehmen.

Der Euro schrumpft weiter. Nun steht er unter 1,05 Dollar. Es geht stramm Richtung Parität.

Die Umlaufrendite lag gestern bei 0,13 Prozent (heute 0,19), woraus sich ein durchschnittliches Bundesanleihen-KGV von 769 errechnet. Dagegen sind DAX-Aktien spottbillig.

Vom griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gibt es schöne Bilder mit seiner Frau in der Pariser Zeitschrift Match. Sie unterstreichen den Ernst der griechischen Situation, aber man muss sich auch freuen dürfen (wirklich!). Der Haushaltsüberschuss (primär, also ohne Zinszahlungen) fiel in Griechenland im Januar/Februar schlechter als erwartet aus. Die Steuereinahmen liegen um 13,8 Prozent unter dem Ziel-Wert. Ein Jamas auf die griechischen Reeder!

Die russische Notenbank senkt den Leitzins von 15 auf 14 Prozent. Gegenüber dem Euro reagiert der Rubel darauf sogar mit leichten Gewinnen. An der Aktien-Börse in Moskau sinken allerdings die Kurse. Die wirtschaftliche und politische Lage bleibt einfach zu unsicher. Übrigens: Präsident Wladimir Putin scheint wieder aufgetaucht zu sein. Der Kreml veröffentlicht Bilder, die ihm mit einem Verfassungsrichter zeigen (sollen).

Schlecht für Russland läuft es mit dem Öl-Preis. Er scheint sich wieder nach unten zu verziehen. Alles nur ein Dead Cat Bounce? Aber so recht ist ihr die Richtung wohl noch nicht gefunden.

Einen Trend sucht auch Gold noch. Kommt es im Bereich von 1.140/1.150 Dollar zu einer Bodenbildung?

Die Aktie der Telekom kämpft mit der wichtigen Marke von 17 Euro. Zu Handelsbeginn erreichte sie ein Hoch von 17,19 Euro und schließt bei 17,15 Euro. Die Aktie bleibt eher ein Long-Investment.

Deutlich aufwärts geht es mit der Commerzbank-Aktie. Sie gewinnt gut 4 Prozent, obwohl die Bank in den USA zu einer Strafzahlung von 1,45 Milliarden Dollar verdonnert wurde. Aber hier gilt wohl: buy on bad news. Die Unsicherheit ist aus dem Markt, auch wenn die Strafe merklich höher ausgefallen ist, als erwartet wurde. Charttechnisch wurde im Wochenchart der mittelfristige Abwärtstrend überschritten. Im Monatschart schob sich bereits im Februar die Kerze über den langfristigen Abwärtstrend hinaus.

Rocket Internet bleibt nach dem Bruch des Aufwärtstrends auf der abschüssigen Seite.

Bildquelle: kremlin.ru [bearbeitet]

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