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Immobilien Aktien // Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG, WCM, Publity oder Dt. Euroshop ins Visier nehmen

by • 9. Dezember 2016 • BörsenvisionenComments (1)2444

Die Angst vor steigenden US-Zinsen hat bei den deutschen Immobilien-Werten Spuren hinterlassen. Zunächst standen Werte wie Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG Immobilien, WCM, Publity oder Dt. Euroshop merklich unter Druck. Doch auch in der nun laufenden Jahresendrallye gelang den Werten bislang kein nachhaltiges Comeback. Dabei sind die Werte in der Regel fundamental attraktiv. Dies gilt insbesondere für die Dividenden-Renditen, die meist oberhalb von drei Prozent liegen.

Gerade die Politik der EZB lässt es aber immer unwahrscheinlicher werden, dass wir in Euroland bald mit steigenden Zinsen zu rechnen haben. Zudem boomt der Immobilienmarkt. Denn die mickrigen Zinsen treiben Anleger weiterhin in Immobilien – sofern das Geld nicht in den Aktienmarkt wandert. Somit bleiben Immo-Werte eine gute Wahl. Wir gehen auch davon aus, dass der Sektor in den kommenden Wochen auch von den institutionellen Anlegern wieder vermehrt ins Auge gefasst wird.

Die Paket-Lösung für deutsche Immobilien-Werte kommt von der Commerzbank. Deren Endlos-Zertifikat (DR3WZU) bezieht sich auf den Dimax-Deutschland-Index. Das Immobilien-Barometer enthält aktuell 14 deutsche Titel und bewegt sich ziemlich genau auf dem Stand von vor zwölf Monaten. Marktteilnehmer sprechen in diesem Zusammenhang dann von einem gewissen Nachholpotenzial. Anleger können daher bei dem dividendenanrechnenden Zertifikat zugreifen.

Wer jedoch auf Einzelwerte setzen will, für den bleibt die Dt. Euroshop hochinteressant. Denn der Betreiber von inzwischen 20 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn gehört zu den solidesten Dividenden-Zahlern der Republik. Zudem hat der Konzern nach Vorlage der Neun-Monats-Zahlen seine Prognosen für das Gesamtjahr leicht nach oben genommen. Bei einem 2017er KGV von 14 und einer Dividenden-Rendite von 3,7 Prozent können Anleger die aktuelle Kursschwäche für Anschaffungen in der Aktie (748020) nutzen.

Während die Aktie aktuell bei 37,51 Euro gehandelt wird, kostet ein Discounter der Deutschen Bank (DL47PU) auf Deutsche Euroshop nur 35,54 Euro. Mit diesem Einstandskurs werden Anlegern die Euroshop-Aktien ins Depot gebucht, wenn die Euroshop-Aktie am 15. Juni 2016 nicht mindestens bei 38 Euro notiert. Sollte sich also die Schwäche fortsetzen, beziehungsweise die Aktie „nur“ seitwärts laufen, haben Investoren die Aktie rund 2 Euro günstiger gekauft als beim Direktinvestment zum jetzigen Zeitpunkt. Und auch die Dividende geht in diesem Fall nicht verloren, denn diese zahlt die Gesellschaft am Tag nach der Hauptversammlung am 29. Juni 2017 aus. Geht die Euroshop-Aktie aber über 38 Euro durchs Ziel, ist dies auch „kein Beinbruch“. Dann haben Anleger eine Maximalrendite von 6,9 Prozent oder 13,2 Prozent p.a. eingefahren und damit mehr verdient als mit der Dividende. Zudem können Investoren dann erneut über Discounter versuchen günstig in die Aktie einzusteigen oder erneut eine attraktive und zeitnahe Rendite einzustreichen.


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Bildquelle: Petra Dirscherl  / pixelio.de

 

 


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