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Deutsche Euroshop Aktie // Korrektur nutzen, am besten via Discounter

by • 10. Oktober 2016 • AktienvisionenComments (1)962

Immobilien-Aktien standen in den vergangenen Tagen an der Börse nicht auf der Sonnenseite. Die Angst, dass es nun doch zu einer „Rückkehr zu Zinsen“ kommt beziehungsweise in den USA eine Leitzinserhöhung folgt, hat den Sektor etwas unter Druck gebracht. Etwas stärker als der Sektor verlor sogar die Deutsche-Euroshop-Aktie, ein Wert, der in den vergangenen Jahren mit enormer Stabilität und soliden Ausschüttungen glänzen konnte. Der Grund für die kleinere Schwäche der Euroshop liegt in einem Zukauf. Denn der Shopping-Center-Spezialist, hat sich an einem weiteren Einkaufstempel beteiligt. Dies ist der Saarpark-Center im saarländischen Neunkirchen. Von einem Pensionsfonds erwarb die Deutsche Euroshop 50 Prozent der Anteile.

Nach Angaben des Unternehmens liegt das Investitionsvolumen inklusive der übernommenen Nettofinanzverbindlichkeiten bei 113 Millionen Euro. Als anteilige Mieteinnahmen erwartet das Management 6,4 Millionen Euro. Die operative Zielrendite liegt bei fünf Prozent. Insgesamt ist die Euroshop nun an 20 Shopping-Centern beteiligt, deren Marktwert die Gesellschaft bei einer 100-Prozent-Betrachtung mit 4,5 Mrd. Euro beziffert. Da der Deal über Fremdkapital finanziert wird, vermuten oder befürchten einige Marktteilnehmer eine Kapitalerhöhung in den kommenden Monaten. Aufgrund der soliden Bilanzstruktur und des relativ geringen Investitionsvolumens scheint dies jedoch nicht erforderlich.

Trotzdem rutschte die Aktie ans untere Ende des Seitwärtskanals, der zwischen 42,50 und 38 Euro verläuft. Mit einer Dividenden-Rendite von 3,6 Prozent und einem KGV von 16 ist die Aktie (748020) nun fundamental attraktiv. Langfristanleger nutzen die jüngste Kurs-Konsolidierung zum Kauf. Clevere Anleger versuchen den Wert jedoch noch etwas günstiger zu erwerben, via Discount-Zertifikat.


Ein attraktives Papier kommt von der Deutschen Bank (DL47Q1). Der Cap des im September 2017 fälligen Zertifikats liegt bei 40 Euro. Geht die Aktie dann unter dem Cap-Niveau durchs Ziel, bekommt der Anleger pro Zertifikat eine Aktie eingebucht, die er dann zum aktuellen Zertifikate-Preis von 36,10 Euro kauft. Steigt die aktuell bei 38,96 Euro gehandelte Aktie hingegen bis zur Fälligkeit wieder über die 40-Euro-Marke, erhält der Anleger 40 Euro in Cash ausbezahlt, er kann sich in diesem Fall an einer Maximalrendite von 10,8 Prozent oder 11,5 Prozent p. a. erfreuen.

Deutsche-Euroshop-Aktie: Unterstützung hat gehalten

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Bildquelle: Deutsche Euroshop

 


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