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Markt-Analyse // DAX :: Euro :: Griechenland :: Telekom :: BVB :: Eon :: K+S :: Gold :: Öl :: Russland

by • 9. Februar 2015 • MarketwatchComments (0)1171

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

090215 // End Game. Chicken Game. Die Griechen lassen es weiter darauf ankommen. Wer zuerst zuckt hat schon verloren. Der griechische Premier Alexis Tsipras lehnt weiter Finanzhilfen ab. Die Finanzmärkte sind etwas in Unruhe, ganz besonderes der griechische – und dort sind es die Banken, die besonders leiden. Sie dürften es auch mit als erste spüren, wenn das Geld in Griechenland ausgehen sollte.

Im DAX hält sich der Rückgang mit knapp 2 Prozent doch noch in den Grenzen des Erträglichen. Griechenland war hier vermutlich nur der Auslöser für einen ohnehin schon längst überfälligen Rücksetzer. Es ist auch noch eine kleine Kurslücke (Gap) im Bereich von 10.500 Punkten zu schließen. Vielleicht hat sich dies der Index nun vorgenommen. Ich vermute mal, dass dies noch nicht das Ende der Konsolidierung ist.

Der Euro pendelt um die Marke von 1,13 Dollar. Griechenland belastet.

In Russland scheint man dagegen ein klein wenig Hoffnung zu schöpfen. Der Aktien-Markt steigt etwas an, auch wenn das Plus heute schon deutlich größer war. Ist es die Aussicht auf einen Waffenstillstand in der Ukraine? Die EU hat neue Sanktionen gegen Russland erst einmal ausgesetzt. Man möchte der deutsch-französischen Friedensinitiative eine Chance geben. Scheitert diese jedoch, würden die Sanktionen automatisch in Kraft treten. Ich bin immer skeptisch, was Sanktionen angeht. Haben diese jemals (irgendwo auf der Welt) schon spürbare Erfolge oder eher neuen Ärger gebracht?


Öl präsentiert sich etwas freundlicher. Hier scheint es doch einen gewissen Long-Drang zu geben.

Die Aktie des BVB klettert aus dem Tabellen- und Kurskeller. Mit einer sportlichen Wende, käme es auch zum Aufwärtstrend an der Börse.

Die K+S Aktie hält sich erstaunlich gut auf hohem Niveau. Das sollte für das Papier zuversichtlich stimmen.

Eon wirkt durch die Brennelementsteuer etwas ausgebrannt. Der Wert ist nach wie vor reizvoll durch die attraktive Dividendenrendite. Der Kurs der Aktie dürfte grundsätzlich anfällig bleiben.

Die Telekom Aktie steht derzeit vor der heftigen Widerstandzone bei 16/17 Euro.

Bildquelle: Henning Hraban Ramm / pixelio.de

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