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FMC Aktie // Zukauf sorgt für Schwäche und attraktive Discounter-Konditionen

by • 7. August 2017 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (1)1102

Das Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care (FMC) ist eigentlich recht einfach: Die Bad Homburger sind der weltweit führende Konzern für Produkte und Dienstleistungen für die Dialysetechnik. Sofern also Menschen an einem chronischen Nierenversagen leiden, kommt in der Regel die FMC-Technik zum Einsatz. Dabei betreibt FMC eigene Dialysekliniken, verkauft die Produkte aber auch an andere Anbieter. In knapp 3700 Kliniken sind dabei Gerätschaften von FMC quasi im Dauereinsatz.

Nach Angaben von FMC sind leiden aktuell rund drei Millionen Menschen an einer entsprechenden Nierenerkrankung. Die steigende Lebenserwartung und die auch in anderen Gebieten fortgeschrittene Medizin sorgen dabei für kontinuierlich steigende Kundenzahlen. Kein Wunder, dass die FMC-Aktie (578580) in den vergangenen Jahren eine sehr gute Wertentwicklung erlebte. Wer vor drei Jahren einstieg, der liegt mit dem Papier knapp 60 Prozent im Plus. Binnen Jahresfrist tritt der Anteilschein aber auf der Stelle, auch, weil die jüngsten Geschäftszahlen nur im Rahmen der Erwartungen lagen und die Erwartungshaltung bei den verwöhnten Anteilseignern ohnehin hoch ist.

Nun meldet FMC wieder einen milliardenschweren Zukauf: Für das amerikanische Medizintechnik- und Dienstleistungsunternehmen NxStage Medical bietet FMC 30 Dollar pro Aktie. Analysten bezeichnen in ersten Einschätzungen den Kaufpreis als sehr hoch, denn insgesamt dürfte die Transaktion rund zwei Milliarden Dollar kosten. Daher verliert die FMC-Aktie bis zum Mittag rund 2,3 Prozent auf 77,25 Euro. Fundamental ist das Papier inzwischen – für FMC-Verhältnisse – recht günstig: Das KGV liegt bei 19 und die Dividenden-Rendite erreicht 1,3 Prozent. Direktkäufe könnten sich für Anleger daher langfristig lohnen, vor dem Hintergrund des funktionierenden und automatisch wachsenden Geschäfts.


Wer etwas Geduld mitbringt und sich gegebenenfalls mit einer recht attraktiven Rendite zufrieden gibt, der versucht via Discount-Zertifikat in die Aktie einzusteigen. Dies ist bspw. mit einem Rabatt-Papier der Commerzbank (CN3JUV) möglich, dessen Cap bei 78 Euro liegt, also knapp über dem aktuellen Kurs der FMC-Aktie. Notiert der Basiswert auch am 14. Dezember unter dem Cap-Niveau, dann hat der Anleger die FMC-Aktie zu 74,56 Euro erworben, denn dann liefert die Commerzbank pro Discount-Zertifikat eine Aktie an den Zertifikate-Käufer. Springt die Aktie hingegen doch zeitnah an und geht über 78 Euro durchs Ziel, dann erhalten Anleger genau diese 78 Euro in Cash ausbezahlt. Daraus ergibt sich eine schöne Maximalrendite von 4,6 Prozent oder 12,5 Prozent p.a.

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FMC-Aktie: Abwärtsbewegung

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Bildquelle: Petra Dietz / pixelio.de

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