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by • 5. Januar 2015 • MarketwatchComments (0)1335

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

050115 // Es ging recht ruhig los heute an der Börse. Im Süden ist morgen Dreikönig und somit sind viele wohl noch fenstertagsmäßig nicht am Handeln. In den ersten Börsenstünden sorgte Griechenland nur für etwas Aufregung und Bewegung. Dort könnte bei Neuwahlen eine linke Regierung die Geschäfte übernehmen. Schon ist auch von einem Austritt die Rede, der aber sehr unwahrscheinlich ist. Eher könnte es einen drastischen (und notwendigen) Schuldenschnitt geben.

Der Euro geht mächtig in die Knie, aber Panik bleibt aus. Anscheinend interessierte es am Vormittag nicht mehr so sehr, ob Griechenland austritt, drinnen bleibt, die Schulden gestrichen bekommt … gut so. Griechenland bekommt den wirtschaftlichen Stellenwert, den es schon immer hatte – und zudem gibt es noch die Europäische Zentralbank (EZB), die im Fall der Fälle für Stabiliät sorgen würde.

Aus Sicht der EZB läuft es derzeit recht gut. Die griechischen Probleme sind beherrschbar. Gleichzeitig tendiert der Euro schwach, was auch gewollt ist, weil dann Inflation importiert werden kann und die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone an den Weltmärkten steigt. Zudem hat sie mit der Diskussion um einen Griechenland-Austritt auch eine schöne Rechtfertigung demnächst mit Quantitative Easing (QE) zu beginnen.

Dann kam allerdings der Nachmittag und am Nachmittag werden traditionell auch die Hedgefonds aktiv. Plötzlich herrscht Panik und der DAX bricht um 3 Prozent ein. Es scheint wieder das alte Spielchen zu sein: Der Druck auf die Eurozone kommt von außen. Die Konjunktur werde einbrechen, der Euro untergehen und so weiter und so weiter … alles wegen Griechenland, das wirtschaftlich nahezu beteutungslos in der Eurozone ist.


Selbst der Bund Future kann heute von Griechenland nicht profitieren. Bundesanleihen sind in letzter Zeit zu einer Art Safe Haven geworden.

Twitter bietet nun auch den Upload von kurzen Videos an. Die Aktie klettert in Frankfurt um 3 Prozent.

Die Allianz blickt mit etwas Sorge auf die Geldabflüsse bei Pimco.

Die Aktie von Eon schließt weiter Kurslöcher (Gaps) und sackt um gut 5 Prozent ab. Nun ist noch eines bei 15,10 Euro offen. Aktie mit attraktiver Dividendenrendite, aber das Papier bleibt anfällig für Rückschläge.

Die Griechenland-Diskussion lässt die Commerzbank-Aktie erst recht kalt und dann um 3 Prozent einbrechen.

Öl (Brent) rutscht auf ein Mehrjahrestief ab.

Bildquelle: Bundesbank [bearbeitet]

 


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