Twitter, Aktie, Übernahme

Twitter Aktie // Ergebnisse als Höchststrafe

by • 28. Juli 2017 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (2)880

Es war die Höchststrafe für den Kurznachrichtendienst Twitter: Die Zahl der monatlich aktiven User (MAUs) ist im Quartalsvergleich mit 328 Millionen gleich geblieben. Der Umsatz sinkt und die Verluste steigen (wieder). Es scheint so, als gehe gar nichts mehr bei Twitter, egal wie viel US-Präsident Donald Trump twitter oder nicht. Wenigsten im Jahresvergleich gab es bei den MAUs ein Plus – fünf Prozent, wenigsten das.

Die Börse ist frustriert. Verständlich. Sie straft die Aktie mit einem Minus von gut 14 Prozent ab. Das Vertrauen war gerade ein wenig gewachsen … jetzt ist es erneut dahin. Endgültig? Das ist ein langer Zeitraum, aber Twitter hat es schon gewaltig vergeigt. Wenn Daten die neue Währung der Wirtschaftswelt sind, dann wurde diese Währung bei Twitter gewaltig abgewertet.

Eigentlich hat Twitter Daten in Hülle und Fülle. Doch das Unternehmen bekommt die Performance nicht auf die Straße. Es ist traurig, sehr traurig. Twitter weiß nicht mehr zu begeistern, die Retweets und Herzchen werden weniger und die Community inzestuös.

Bei Twitter entsteht so eine still schreiende Hoffnung auf eine Übernahme. BITTE! NIMM! MICH! Wer? Egal. Salesforce, Alphabet (Google), Microsoft, Disney … Alle potenziellen Unternehmen wurden schon genannt. Erlösung von diesem Management, dem es nicht gelingt den Datenschatz zu heben.

Der Börse ist dieser Schatz nach wie vor 12,3 Milliarden Dollar wert– auch ohne die Aussicht auf Gewinne und trotz einer Geschäftsführung ohne Fortune. Das will was heißen. Natürlich ist das kein Vergleich zu den 494,0 Milliarden Dollar Marktwert von Facebook. Doch Anleger könnten eine Ahnung bekommen, was möglich wäre, wenn … Aber so bleibt Twitter die etwas gerupfte Übriggebliebene am Rand des Börsenparketts, die aufgefordert und geheiratet werden möchte. Mehr ist nicht mehr.


Wer bei Twitter wenigsten an eine Seitwärtsbewegung glaubt, der könnte zu einem Discounter der Commerzbank greifen. Beispiel: CE90BT. Wenn hier der Cap bei 15 Dollar am 15. März 2018 nicht unterschritten ist, winkt eine maximale Rendite von stolzen 7,1 (11,0 p.a.) Prozent. Die Kursschwankungen (Volatilität) machen es möglich. Der Risikopuffer (Discount) beträgt 16,9 Prozent. Das Zertifikat ist währungsgesichert.

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Twitter-Aktie: erneuter Einbruch

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Bildquelle: Twitter

 

 


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