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Stada Aktie // Bonus lockt bleibt Übernahmekandidaten

by • 2. Januar 2017 • AktienvisionenComments (1)1705

Deutlich ruhiger ist es in den Wochen nach der turbulenten Hauptversammlung um Stada geworden [mehr dazu hier]. Denn das Management um Vorstandschef Matthias Wiedenfels kümmerte sich in erster Linie um das Kerngeschäft. Kleinere Akquisitionen, eher durchwachsene Quartalszahlen und ein ruhiger Jahresausklang prägten das Bild. Geblieben sind aber Übernahmespekulationen, die immer wieder am Markt kursieren. Deshalb konnte sich die Stada-Aktie auch wieder in Richtung ihrer Rekordnotierungen bewegen. Den bisherigen Höchstwert erreichte das Stada-Papier im August 2016 knapp oberhalb von 50 Euro.

Nach schwachen Quartalszahlen war die Stada-Aktie zwischenzeitlich bis auf ein Zwischentief bei 42 Euro gefallen. Die Übernahmephantasie brachte das Papier dann aber wieder an die 50-Euro-Marke heran, aktuell auf rund 49 Euro. Die Gerüchteküche sagt, dass die Schweizer Novartis ein Auge auf Stada geworfen hat, andere Marktteilteilnehmer sehen die amerikanisch/israelische Teva (Weltgrößer Generikahersteller) als Käufer, wieder andere erwarten eine baldige Abspaltung des Generika-Geschäfts in eine eigenständige Gesellschaft.

Spannung ist also garantiert. Trotz der wieder höheren Kurse ist die Aktie mit einem 2017er KGV von 15 aber nicht überteuert, wenngleich die Dividenden-Rendite mit 1,7 Prozent nicht mehr den größten Reiz ausüben kann. Ein Direktinvestment in die Aktie (725180) sollte sich langfristig durchaus noch lohnen. Clevere Anleger ordern über die Börse Stuttgart.

Da ein größerer Einbruch kaum zu erwarten ist, üben aber auch Bonus-Zertifikate mit Cap einen gewissen Reiz aus. Ein Beispiel dafür ist das Papier der Citi (CX4F2K) mit Bewertungstag am 15. Juni 2017. Es bringt eine Seitwärtsrendite von 4,9 Prozent (10,7 Prozent p.a.), wenn die Aktie stets über 36 Euro verweilt. Das Zertifikat können Anleger aktuell in Stuttgart zu 51,94 Euro erwerben. Es wird zur Fälligkeit maximal zu 54,50 Euro zurückbezahlt. Sofern die aktuell 26,7 Prozent entfernte Barriere sich als nicht ausreichend erweist, wird in Cash abgerechnet.


Dies gilt auch für ein etwas offensiveres Papier der Citi (CX4F2L), dessen Barriere bei 38 Euro (Abstand 22,6 Prozent) liegt. Das ansonsten baugleiche Bonus-Zertifikat bringt eine Maximalrendite von 8 Prozent oder 17,5 Prozent p.a. Auch befindet sich die Barriere unterhalb des Zwischentiefs vom November. Das Papier kostet aktuell an der Börse in Stuttgart 52,76 Euro, der maximale Rückzahlungsbetrag liegt bei 57 Euro. Anleger müssen bei beiden Zertifikaten allerdings beachten, dass noch ein Dividenden-Abschlag zu überstehen ist, denn die HV ist für den 8. Juni 2017 terminiert.

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Bildquelle: Stada

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