Rubrik: Zertifikate

Eigentlich sollten Cyber-Security-Aktien derzeit boomen. Denn nie gab es mehr Angriff im Internet und auf Daten, wie jetzt. Doch die Secunet-Aktie zeigt ein völlig anderes Bild: Von einem Niveau um 200 Euro ging es in den vergangenen Tagen bis im Zwischentief bis in den Bereich von 160 Euro nach unten, ehe immerhin eine kleine Erholung einsetzte. Die Schwäche begründet sich aber nicht nur mit demnegativen Umfeld für Software-Aktien in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Wir klären auf.

Eigentlich waren die finalen Zahlen für 2025 keine Überraschung. Denn der Salzgitter-Konzern hatte schon im Februar Vorab-Daten veröffentlicht. Trotzdem gerät die Salzgitter Aktie (620200) am heutigen Montag nochmals deutlich unter Druck. Sie verliert in der Spitze mehr als zehn Prozent und rutscht auf ein neues Jahrestief ab. Wir klären auf.

In den Bereich um 85 Euro war die Fraport-Aktie in diesem Jahr bereits vorgerückt. Der Iran-Krieg und dessen Auswirkungen auf die Öl-Märkte und den internationalen Flugverkehr sorgten allerdings für eine kräftige Korrektur bis an die 70-Euro-Marke. Frische Geschäftszahlen konnten am heutigen Dienstag die Fraport-Aktie (577330) aber wieder etwas beleben. Wir klären auf.

Ein kleiner Umsatzrückgang, aber ein steigender operativer Gewinn brachte das Jahr 2025 bei Hugo Boss. Ähnlich soll es auch 2026 weitergehen. Überraschender ist allerdings, dass das Management die Dividende auf ein Minimum zusammenkürzt, aber gleichzeitig ein millionenschweres Akteinrückkaufprogramm ankündigt. So rückt auch der Ausblick in den Hintergrund. Wir klären auf.

Knapp zwei Jahre ist es her, dass wir uns zuletzt mit der Symrise-Aktie (SYN999) bei Plusvisionen beschäftigt hatten [HIER klicken]. Damals notierte der Wert noch exakt an der 100-Euro-Marke, heute kostet der Titel rund 30 Prozent weniger. Dies liegt aber nur zum Teil an den frisch vorgelegten 2025er Zahlen und dem vorsichtigen Ausblick auf 2026.

Die Diskussion über die Zukunft der CO2-Zertifikate sorgte bei der Heidelberg Materials-Aktie (604700) in den vergangenen Tagen für eine deutliche Korrektur. Allerdings legte der Bauzulieferer nun frische und gute Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2025 vor. Trotz eines zuversichtlichen Ausblicks auf 2026 kann die Aktie ihre kurzfristige Abwärtsbewegung aber noch nicht stoppen.

Der Sartorius-Konzern meldete schon zu Monatsbeginn ordentliche Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Dabei konnte der Labor- und Pharmazulieferer die Markterwartungen erreichen. Auch beim Ausblick auf das Jahr 2026 deutet viel darauf hin, dass weiteres Wachstum generiert werden kann. Trotzdem gibt es Gründe, die gegen den Direktkauf der Aktie sprechen.

Der Blick auf den Jahreschart ist erschreckend: Noch im Juni kostet die Schott Pharma-Aktie (A3ENQ5) mehr als 30,00 Euro, heute ist es weniger als die Hälfte. Dem steht entgegen, dass der Spezialist für pharmazeutische Aufbewahrungslösungen und entsprechende Verabreichungssysteme mit Schwung in das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per 30.9.) gestartet ist.

Es gibt sie also doch noch, die deutschen Unternehmen, die positiv überraschen. Dazu gehört die GEA Group. Denn die bereits vermeldeten Vorab-Zahlen des Maschinenbauers für das Geschäftsjahr 2025 lagen über den Markterwartungen. Und auch die Ziele für das nun laufende Jahr 2026 deuten auf weiteres Wachstum hin. Kein Wunder, dass die GEA-Aktie (660200) positiv reagiert.

Die Chemiebranche liegt am Boden. Entsprechend schwach entwickelte sich zuletzt auch die Brenntag-Aktie. So notierte das Papier vor rund zu zwei Jahren noch im Bereich um 85 Euro. Heute kostet der Titel nur noch etwas mehr als 50 Euro und war im Tief gar bis 45,74 Euro abgerutscht. Zuletzt ging es aber leicht aufwärts. Wir klären auf.

Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hatten wir Ihnen nach dem Börsengang im Oktober bei Plusvisionen ausführlich vorgestellt. Zum Wochenauftakt profitierte der Rüstungswert von einer neuen Kooperation, die Großaufträge bringen sollte. Zudem ist nach rund drei Monaten Börsenzeit ein guter Augenblick gekommen, den Wert nochmals unter die Lupe zu nehmen.

Bei Redcare Pharmacy (A2AR94) wird schnell gerechnet: Denn schon am gestrigen Mittwoch (7.1.) hat die Versandapotheke, die im Online-Handel als Shop-Apotheke firmiert, Umsatzzahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Da der Konzern die optimistischen Markterwartungen nicht erreichen konnte, rutschte die Aktie mehr als sechs Prozent ab. Wir klären auf.