- DHL-Aktie // Warum so vorsichtig?
- Symrise-Aktie // Viel Vorsicht
- Beiersdorf-Aktie // Herbe Ausblick-Enttäuschung
- Verve-Aktie // GBC bleibt beim Rating positiv
- IVU Traffic Techologies-Aktie // Sonder-Dividende gegen KI
- Heidelberg Materials-Aktie // Die Kursrallye macht Pause
- Cewe Stiftung-Aktie // Weihnachten war stark, aber nicht überragend
- Hoenle-Aktie // Gelungene Trendwende?
Rubrik: Plusvisionen
Während der DAX von guten US-Konjunkturdaten angetrieben wird und auch am heutigen Donnerstag ein neues Rekordhoch aufs Parkett gezaubert hat, sind in der zweiten Reihe des deutschen Kurszettels, nämlich im MDAX, nur wenige Werte auf Rekordkurs. Eine positive Ausnahme bildet die GEA-Aktie (660200), die sich anschickt, ihr All-Time-High aus dem Jahr 2016 (!) bei 50,17 Euro aus dem Weg zu räumen.
Kurz vor dem Weihnachtsfest kommen die Mitarbeiter der Cewe Stiftung in der Regel kräftig ins Schwitzen. Denn der Fotofinisher ist ein treuer Lieferant von Weihnachtsgeschenken. Speziell Fotobücher finden sich mit schöner Regelmäßigkeit unter dem Weihnachtsbaum. So dürfte auch im laufenden Geschäftsjahr das vierte Quartal der Zeitraum sein, wo die Gewinne eingefahren werden.
Das war ein rasanter Anstieg der Ceotronics-Aktie: Am 21. November rutschte der Kurs noch unter die Marke von fünf Euro … Doch schon Tage später wandelte sich das Bild völlig. Das Papier spurtete bis auf 7,20 Euro. Die 200-Tage-Linie und den Widerstand bei sechs Euro hat die Aktie damit einstweilen weit hinter sich gelassen. Am 2. Dezember meldete der Anbieter professioneller Headsets vorläufige Halbjahreszahlen, die sehr schön anzusehen waren. Wie es weitergeht.
Das tut weh. Am Tag vor der Veröffentlichung der Neun-Monats-Zahlen hat Sto seine Ergebnisziele für das Gesamtjahr erneut nach unten korrigiert, nachdem der Spezialisten für Gebäudebeschichtungen und Wärmedämmverbundsysteme schon im Sommer die schwache Baukonjunktur merklich spürte und die Guidance bereits deutlich senkte. Die Sto-Vorzugsaktie (727413) leidet daher erneut.
War es der Hurrikan Milton, der den Kurs der Hannover Rück-Aktie (840221) zuletzt belastete? Oder gab es doch Insider, die im Vorfeld erfahren haben, dass der langjährige Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz überraschend seinen Hut nimmt? Letztendlich ist es nahezu egal. Fakt ist, dass die Aktie des weltweit drittgrößten Rückversicherers vom Rekordhoch von Mitte Oktober bei 265,60 Euro inzwischen rund zehn Prozent verloren hat. Wir klären auf.
Bis auf 47,91 Euro wurde die Siemens Healthineers-Aktie (SHL100) zuletzt durchgereicht, nachdem Mitbewerber (speziell Philips, aber auch GE Healthcare) durchwachsene Zahlen lieferten und der Mutter-Konzern Siemens ankündigte, weitere Anteile abzugeben um selbst einen Zukauf (Altair aus den USA) zu refinanzieren. Gute Daten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2023/24 (per 30.9.) sowie ein optimistischer Ausblick auf 2024/25 verliehen dem Papier nun aber frischen Schwung.
Die Euphorie um die Rheinmetall-Aktie (703000), die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine förmlich durch die Decke ging, ist inzwischen gewichen. Dies zeigt das Chartbild klar auf, denn seit dem März läuft der Titel seitwärts in einer Spanne zwischen 475 und 550 Euro seitwärts. So wurde letztmals im April bei 569,80 Euro ein Rekordhoch markiert. Wir nennen Gründe.
Da hatte sich die Börse wohl etwas mehr erwartet, insbesondere, was den Ausblick angeht. Die Flatexdegiro-Aktie gibt heute um rund vier Prozent nach. Allerdings hat sie in den vergangenen Wochen bereits eine kräftige Aufwärtsbewegung hingelegt – und auch in den zurückliegenden Monaten, seit Dezember 2022, geht es mit dem Papier des Online-Brokers per saldo nach oben. Wie es weitergeht.
Das Debakel der E-Mobilität wird beim Blick auf den Chart der Lion E-Mobility-Aktie deutlich: Anfang 2023 notierte das Papier noch bei fünf Euro, zu Begin n des laufenden Jahres waren es noch zwei Euro, aktuell sind es 0,65 Euro … Ob damit der Kursboden erreicht ist? Das Unternehmen entwickelt gerade eine Hochleistungsbatterei für Supersportwagen. Glückt damit die Wende?
Überraschend gute Zahlen für das zweite Quartal hatte Jenoptik bereits im August vorgelegt. Sie halfen der Aktie damals aus einem Zwischentief im Bereich der Unterstützung bei 24 Euro heraus. Nun schaut es so aus, dass der Titel gar das Jahreshoch vom Februar bei 31,10 Euro ins Visier nimmt. Dabei hilft am heutigen Montag auch ein positiver Analystenkommentar.
Stabile Kundenbeziehungen und eine herausragende Marktstellung sorgen bei Gerresheimer für konstantes Wachstum. Allerdings bleibt die Gerresheimer-Aktie (A0LD6E) trotzdem ein gutes Stück hinter ihrem Rekordhoch bei 122,90 Euro zurück, welches nahezu exakt vor einem Jahr generiert worden war. Damals hatte die erste Euphorie um die „Abnehmspritzen“ von Novo Nordisk und Eli Lilly den Kurs angetrieben, da der Verpackungsspezialist mit beiden Konzernen enge Kundenbeziehungen pflegt.
Am 12. August 2024 war es soweit. Deutschlands ältestes Industrieunternehmen, die Hüttenwerke Königsbronn, kurz HWK 1365 (A3CMG8), notieren an der Börse Düsseldorf. Dabei wurde die börsennotierte Terentius, bei einem Reverse-IPO, mit der Avir Walze, Mutter der Hüttenwerke Königsbronn, verschmolzen und in HWK 1365 umbenannt. Die Aktie hat durchaus ihre Reize.

