Rubrik: Feature

Ja, es bleibt noch eine hübsche Börsenwertstrecke vor Frank Niehage dem CEO der Fintech Group. Er hat den Ehrgeiz das Fintech-Unternehmen zu einer One-Billionen-Company zu machen. Aktuell bezahlt der Markt 296 Millionen Euro für die Fintech Group. Ein Drittel ist somit erreicht – und die Fintech Group scheint weiter auf Kurs zu sein. Im ersten Halbjahr wurde ein sehr schöner Überschuss von 7,0 Millionen Euro erzielt, nach 2,5 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Aktie reagiert auf die Zahlen positiv. Aber es gibt eine empfindliche Stelle bei der Fintech Group.

HeidelCement-Vorstandschef Bernd Scheifele glaubt weiter daran, seine Jahresziele zu erreichen. Die Aktie hatte aber trotzdem nochmals wegen des Tropensturms Harvey (wird als Grund bei einem Bauwert genannt) und wegen Strafzahlungen in Italien nnachgegeben. Sie markierte bei rund 77 Euro kürzlich ihr Zwischentief. Dort könnte der Titel einen Boden finden, zumal dort ohnehin eine wichtige Unterstützungslinie liegt. Ein Bonus-Zertifikat bietet eine attraktive Rendite und einen üppigen Sicherheitspuffer.

Hat der Vorstand von ADVA Optical Networking (ADVA) noch alle Bücher im Schrank – oder besser, hat er hin und wieder darin geschmökert? Zweifel sind angebracht. Wir erinnern uns: Erst Ende Juli hatte die ADVA-Geschäftsführung für mächtige Enttäuschung gesorgt als sie ihre Prognose für das dritte Quartal verkündete. Nun (28. August) hat der Vorstand beschlossen, die Prognose erneut anzupassen. Die Aktie wird dafür abgestraft. Charttechnisch sieht es nach einem fallenden Messer aus. Fundamental bleibt vor allem die Hoffnung auf die digitale Zukunft. Ob das reicht? Einen Teilschutz und eine interessante Rendite bietet ein Discount-Zertifikat.

Der Werbemarkt im TV-Geschäft bricht immer stärker ein. Kein Wunder, dass die großen Privat-Sendeanstalten wie ProSiebenSat1 und RTL übel am Klagen sind. Erst heute musste genau deshalb ProSiebenSat.1 seine Umsatzprognose kassieren. Die Werbeeinnahmen, die bislang leicht über dem Vorjahreswert liegen sollten, dürften nun nur noch dieses Vorjahresniveau erreichen. Die Aktie bricht nach der Meldung ein. Eine Chance zum Kauf? Fundamental erscheint das Papier günstig. Die hohe Volatilität macht auch Discount-Zertifikate auf ProSiebenSat1 attraktiv.

Jetzt konnte Bayer endlich mal gute Nachrichten bringen. Beim Hoffnungsträger, dem Wirkstoff Xarelto, der das Risiko von Schlaganfällen und Infarkten bei chronisch herz- und gefäßkranken Patienten deutlich senken soll, gab es einen Studienerfolg. Die Aktie reagiert kurios darauf. Vielleicht besser zu einem Bonus-Zertifikat greifen?

Die Deutsche Pfandbriefbank ist seit 2015 wieder an der Börse notiert. Das Institut hat sich in dieser Zeit zu einem anerkannten und erfolgreichen Immobilienfinanzierer entwickelt. Dies verdeutlichen auch die Zahlen des ersten Halbjahres: Der Gewinn vor Steuern stieg um 18 Prozent auf 103 Millionen Euro. Damit übertrafen die Unterschleißheimer die Erwartungen der Analysten recht deutlich. Der Vorstand hebt die Prognose an. Was das für Anleger bedeutet und welche Renditen mit einem Bonus-Zertifikat möglich sind.

In den vergangenen Jahren gehörte die Aktie der Deutschen Euroshop zu den Lieblingen der Börsianer. Im Frühjahr 2015, als die Aktie ihr Top bei 48 Euro erreichte, kippte aber die Stimmung. Einige Marktteilnehmer, insbesondere aus den USA, befürchteten, dass das Prinzip des Shopping Centers in Spitzenlagen auch in Europa nicht mehr funktioniert, nachdem viele große Shopping-Malls in den USA (in der Regel außerhalb der Stadtzentren mit ganz vielen Parkplätzen für die lauffaulen US-Bürger) Probleme bekamen. Hinzu kamen allerdings auch hausgemachte Schwierigkeiten. Discounter bietet einen Einstiegsrabatt.

Charttechnisch gibt es an der Aktie der Deutschen Post kaum etwas zu mäkeln. Sie befindet sich – mal abgesehen von Rückschlag im Sommer 2016 – seit Februar 2016 in einem Aufwärtstrend. Eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurde im Dezember des zurückliegenden Jahres vollendet. Das Kurs-Potenzial dieser Konstellation ist noch nicht gänzlich ausgeschöpft.

Im Frühjahr (2017) sah es so aus, als ob die BASF-Aktie schon bald das Rekordhoch aus dem Jahr 2015 bei 97,22 Euro übertreffen könnte. Denn das Papier war damals bis in den Bereich von 94 Euro geklettert. Dann setzen allerdings Gewinnmitnahmen ein, nachdem sich die generelle Marktstimmung etwas eintrübte und auch die Halbjahreszahlen der Ludwigshafener zwar gut waren, den Markt aber nicht vollständig überzeugen konnten. Nun scheint sich aber ein Boden an der 80-Euro-Linie gefunden zu sein. Discount und Bonus bieten kurzfristig attraktive Rendite-Chancen.

Börsianer merken es an allen Ecken und Ende: es ist Sommerzeit am Aktienmarkt. Das ist auch gut so. Die Altvorderen sagen früher: Die Börse müsse atmen. Sie meinten damit, dass die Kurse nicht nur steigen können. Das taten sie auch, grob von Februar 2016 bis Juni dieses Jahres. Dann verpuffte die Weiße-Haus-Trump-Hausse und der Bonus mutierte zum Malus. Fundamental ist der DAX weder teuer noch günstig und charttechnisch ist er angeschlagen. Jetzt Rendite-Chance mit Inline-Optionsschein nutzen?

Unsicherheiten bei ThyssenKrupp, weshalb die Aktie derzeit fällt. Ein Hedgefonds hat eine Short-Position aufgebaut, also Aktien leer verkauft. Das Volumen kann sich sehen lassen, es sind immerhin 0,5 Prozent der ausstehenden Aktien. Ein Grund dafür könnte sein, dass die seit Monaten diskutierte Fusion der europäischen Stahlaktivitäten von Tata Steel doch noch scheitern könnte. Fundamental ist die Aktie recht teuer. Eine schöne Rendite-Chance bietet ein Bonus-Zertifikat.

Die Talanx-Aktie hat ein neues Rekordhoch markiert, sie kletterte in der Spitze auf 36,32 Euro. Der Grund: Der Versicherungskonzern, der etwas mehr als 50 Prozent an der Hannover Rück hält, legte sehr gute Quartalszahlen vor. Dass die Aktie in einem schwächeren Marktumfeld nachgab überrascht nicht. Denn bei sehr gut laufenden Aktien nehmen Anleger derzeit gerne Gewinne mit, da die Grundstimmung nervös bleibt. Doch kaum geht es ein paar Ticks nach unten, da küsst nun JP Morgan die Talanx-Aktie schon wieder wach. Fundamental bleibt die Aktie attraktiv. Schöne Konditionen bietet ein Bonus-Cap auf die Aktie.