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Rubrik: Feature
Die Aumann-Aktie ist im freien Fall, der Abwärtstrend ist intakt und erst zu Monatsbeginn gab es ein historisches Kurstief – rund zwei Jahren nach dem Börsengang. Die 2018er-Zahlen waren gut. Beim Ausblick blieb Vorstandschef Rolf Beckhoff aber sehr vorsichtig. Er verwies auf die Probleme der Autobranche. Und dies bestrafte der Markt. Doch es gibt auch Punkte, die bereits für den Einstieg sprechen. Der Clou: Es gibt eine clevere Einstiegsmöglichkeit für Risikofreudige.
Wird die Aktie von ADVA Optical Networking diesmal den Sprung über den mittelfristigen Abwärtstrend schaffen? Treiber könnte die Mobilfunktechnik 5G sein und das chinesische Unternehmen Huawei sein. Die Bedenken wachsen gegen den führenden Netzwerkausrüster. Könnten nun Teile der Aufträge an ADVA gehen? Die Fantasie ist da. Werden auch die Umsätze folgen?
Die neue Linde legte ordentliche Zahlen für 2018 vor und blickt relativ zuversichtlich auf 2019. Allerdings sieht das Management auch Störfaktoren, die das erste Quartal etwas belastet haben könnten. So kommt es zu Gewinnmitnahmen bei der Aktie (A2DSYC), die erst kürzlich ein Rekordhoch markierte. Neben der Aktie könnte auch ein Discounter eine Möglichkeit sein, in den Gase-Konzern zu investieren.
Äußerst spannend ist die Charttechnik derzeit bei der Jost Werke-Aktie. Gelänge dem Papier der Sprung über 31,00 Euro, wäre eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation beendet. Zudem ist die Jost-Aktie günstig bewertet, mithin, die Börse hat schon großzügige Risikoabschläge vorgenommen. Den Zykliker belastet die wacklige Automobilkonjunktur. Wird die Kurswende gelingen?
Bei Rheinmetall brummt vor allem das Rüstungsgeschäft, weshalb der Rüstungs- und Automobilzuliefer-Konzern starke Werte für 2018 vorlegte. Davon profitierte die Aktie kräftig, sie sprang wieder über die 100-Euro-Marke. Doch auch jetzt ist das Papier fundamental nicht überteuert. Ein günstiger Einstiegsversuch ist aber auch via Discount-Zertifikat möglich. Als Anleger muss man allerdings Investitionen in den Rüstungsbereich ethisch vertreten können.
Schwierige Zeiten liegen hinter der GFT Techologies-Aktie. Ende 2015 notierte sie noch bei mehr als 30 Euro, jetzt sind es acht Euro und zeitweise waren es nur noch 6,50 Euro. Richtig steil bergab ging es nochmals ab August vergangenen Jahres. Kann sich nun die Aktie stabilisieren? Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 waren ordentlich, aber der Brexit und die Deutsche Bank belasten. Aber die Börse hat schon großzügige Abschläge vorgenommen.
Bei der Merck-Aktie (659990) geht es derzeit kräftig nach unten. Der Grund: Die Darmstädter streben den Kauf eines US-Spezialchemieunternehmens an und sind bereits dafür 5,9 Milliarden Dollar auf den Tisch zu legen. Dies erscheint den Marktteilnehmern zu viel, zumal auch noch ein Bietergefecht droht. Ob der Kursrückgang trotzdem eine Kaufgelegenheit bietet erklären wir. Wir stellen aber auch ein Bonus-Zertifikat mit gutem Chance/Risiko-Verhältnis vor.
Die Bayer-Aktie hat eine wichtige Chartmarke nach oben überwunden. Die Bodenbildung schreitet somit voran. Aber an der Aktie haften natürlich gewaltige Prozess-Risiken wegen Glyphosat beziehungsweise wegen der Monsanto-Übernahme. Das macht sich auch in einer sehr günstigen Bewertung bemerkbar. Verlockend bei Bayer ist insbesondere auch die stattliche Dividenden-Rendite.
Bei der Beteiligungsgesellschaft Indus lagen die Gewinnzahlen für 2018 unter den eigenen Prognosen. Trotzdem reagierte die Aktie verhalten positiv auf die Vorab-Daten zum vergangenen Geschäftsjahr. Der Grund: Das Management blickt optimistisch nach vorne. Charttechnisch müht sich die Aktie um eine Bodenbildung. Indus (620010) kann daher durchs spannend sein, ebenso wie ein renditestarkes Discount-Zertifikat (CA5CYW).
Bei Covestro brach der operative Gewinn von Oktober bis Dezember um rund zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr ein, weshalb die Aktie zur Schwäche neigte. Allerdings ist im Chart ein Lichtblick zu erkennen und auch die Erhöhung der Dividende kann erfreuen. Daher könnte sich jetzt ein Blick auf die Aktie (606214) jetzt lohnen, die auch fundamental interessante Bewertungskennzahlen ausweist. Aber auch ein Bonus-Zertifikat überzeugt mit einem guten Chance/Risiko-Verhältnis.
Salzgitter leidet unter der Stahlkrise, weshalb der Ausblick für 2019 extrem mau ausfällt und einen massiven Gewinneinbruch erwarten lässt. Zudem droht der Abstieg aus dem MDAX in den SDAX. Trotzdem gibt es auch Signale, die eine gewisse Attraktivität bei der Aktie (620200)erkennen lassen. Könnte sich ein Investment für antizyklisch agierende Anleger lohnen? Ein vorgestelltes Bonus-Zertifikat bietet eine attraktive Rendite-Chance und einen Sicherheitspuffer.
Die Deutsche Telekom erhöht die Dividende. Kann davon auch die T-Aktie profitieren? Zunächst müsste der Abwärtstrend bei 14,80 Euro überwunden werden, doch daran ist das Papier jüngst gescheitet. Können Anleger angesichts der bevorstehenden Versteigerung der 5G-Lizenzen große Sprünge von der Aktie erwarten? Immerhin hat Chef Höttges das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht.

