Rubrik: Signale

Nach vier Jahren ist die Aktie der Merkur Privatbank aus einer erratischen Seitwärtsbewegung nach oben mit Dynamik ausgebrochen. Das macht Hoffnung auf weitere Kurssteigerungen. Kürzlich veröffentlichte die Merkur Privatbank auch ihre Halbjahreszahlen. Diese fielen erfreulich aus.

Schwere Zeiten für die Aktie von Fortec Elektronik: Nach einer scharfen Betriebsgewinn-Prognose-Senkung am 9. Juli ist das Papier unter die charttechnische Unterstützung bei 15 Euro gerutscht. Technische Haltelinien finden sich nun erst wieder deutlich tiefer. Allerdings könnte sich dieses Szenario noch Bärenfalle herausstellen. Dafür muss die Aktie allerdings rasch eine Voraussetzung erfüllen.

Vor zehn Jahren im April notierte die Eon-Aktie noch knapp auf einem ähnlichen Niveau wie derzeit. Ende Juni war der Kurs bereits ins Rutschen geraten und im September 2015 erreichte die Aktie ein Tief bei rund sieben Euro. Steht nun eine umgekehrte Entwicklung an?

Die Aktie des Fahrrad- und Fahrradteile-Online-Händler, Bike24, hat in den vergangenen Monaten eine fulminante Aufwärtsentwicklung hingelegt. Nach einer (kurzen) Bodenbildung um die Ein-Euro-Marke zog das Papier seit Anfang März stramm nach oben. Nun hat Bike24 den Umsatz angehoben. Wie es weitergeht.

Die Aktie von Porr ist, nach dem Ausbruch aus einer längeren Seitwärtsbewegung, seit November 2024 sehr gut gelaufen. Konkret: Der Kurs hat sich verdoppelt. Nun hat der österreichische Baukonzern seine Zahlen für das erste Quartal präsentiert. In den ersten drei Monaten entwickelte sich der Auftragseingang besonders erfreulich.

Kontron, ein Anbieter von IoT-Technologie, hat im ersten Quartal 2025 das starke Ergebniswachstum der Vorquartale fortgesetzt. Die Aktie befindet sich in einer charttechnisch spannenden Ausgangslage.

Fundamental konnte Leifheit im vergangenen Geschäftsjahr 2024 seine Profitabilität deutlich steigern: Die neue – ganzheitliche – Unternehmensstrategie „Leading with Focus. Creating Sustainable Value.“ führte zu Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen sowie einer verbesserten Bruttomarge von 44,5 Prozent (2023: 42,1 Prozent). Letztlich verdoppelte sich der Betriebsgewinn (Ebit). Das und eine positive Dividenden-Nachricht brachte Schwung in die Aktie. Wichtige Chartmarken wurden überschritten beziehungsweise angekratzt.

Die Aktie von Masterflex müht sich weiter im Seitwärtstrend, um den Bereich von neun/zehn Euro. Eine seit Dezember entstehende Chartformation macht jedoch etwas Hoffnung auf mehr. Doch zunächst zu den vorläufigen Geschäftszahlen 2024, die der Hersteller von Spezialschläuchen heute vorgelegt hat: Im zurückliegen Geschäftsjahr hat Masterflex einen Umsatzrückgang von 101,1 auf 98,1 Millionen Euro erlitten, zugleich aber ein Rekordergebnis erzielt. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Siemens Healthineers hat vor wenigen Tagen seine Geschäftsdaten für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2025 präsentiert. Diese fielen recht ordentlich aus. Die Börse reagierte entsprechend positiv. Nun steht die Aktie an einer entscheidenden charttechnischen Stelle. Am 18. Februar findet die Hauptversammlung von Siemens Healthineers statt. Am 19. Februar ist Ex-Tag. Spannend: Wie wird der Dividenden-Abschlag verkraftet?

Während sich der deutsche Kurszettel (und nicht nur dieser) tiefrot präsentiert, verzeichnet die Aktie der Deutschen Telekom ein Mehrjahreshoch. Anleger müssen im Chart schon bis zum Jahr 2001 zurückgehen, um ähnlich hohe Kurse der T-Aktie zu finden. Wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen?

Es gibt so etwas wie einen (technischen) Lichtblick bei der Aktie von König & Bauer: Der Kurs des Druckmaschinen-Herstellers (Verpackungsdruck, Geldnoten) kommt aus einem tiefen Tal und hat den seit April 2018 bestehenden Abwärtstrend (siehe auch Tageschart unten) gebrochen. Sollte der Rutsch unter die Marke von zehn Euro vielleicht der finale Ausverkauf der bald siebenjährigen Baisse gewesen sein? Womöglich.