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Autor: Wolfgang Raum
Die Ceotronics-Aktie (540740) hatte am Kapitalmarkt in den vergangenen Monaten einen schweren Stand. So geht es seit Herbst 2025 nahezu kontinuierlich nach unten. Die neuesten Geschäftszahlen zeigen aber, dass der Hersteller von Kommunikationssystemen eine positive Entwicklung genommen hat, was beispielsweise an einem Umsatzrekord ablesbar ist. Und nun kommt auch noch ein neuer Großauftrag hinzu. Wir klären auf.
Nun also doch: Der Großaktionär Frasers Group will den Modekonzern Hugo Boss übernehmen. Dazu hat das mehrheitlich dem britischen Milliardär Mike Ashley gehörende Unternehmen ein entsprechendes Übernahmeangebot auf den Tisch gelegt. Dies scheint auf den ersten Blick wenig attraktiv. Trotzdem kann die Hugo Boss-Aktie (A1PHFF) am heutigen Donnerstag kräftig zulegen.
Die Adidas-Aktie (A1EWWW), die im April noch bis in den Bereich von 130 Euro abgerutscht war, nahm in den vergangenen Wochen Fahrt auf. So nimmt der Titel nun schon die 170er-Marke ins Visier. Neben der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft, die eine gute Werbeplattform für den Sportartikelkonzern ist, half auch eine positive Analysten-Einschätzung.
Keinen schönen Anblick bietet der Chart der Lanxess-Aktie (547040). Denn seit Jahren geht es kontinuierlich abwärts. Der Kunststoff-Konzern leidet einerseits unter den hohen Energiekosten, andererseits unter der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation. Dies zeigen auch die Zahlen für das erste Quartal sowie der verhaltene Ausblick auf das Gesamtjahr. Trotzdem gibt es einen Hoffnungsschimmer.
Das Börsen-Comeback von Douglas, welches im März 2024 erfolgte, ist keine Erfolgsgeschichte. Denn der Kurs der Douglas-Aktie (BEAU1Y) ist zwar zunächst bis auf 25,60 Euro gestiegen, dann aber bei nahezu konstant fallenden Kursen im Mai bis auf ein Tief bei 8,23 Euro abgestürzt. Auslöser waren schwache Quartalszahlen und Analysten-Abstufungen. Nun wird aber ein Analyst wieder etwas zuversichtlicher.
Die CTS Eventim-Aktie (547030) erlebte in den vergangenen Monaten eine rasante Talfahrt. Von Kursen um 114 Euro ging es bis unter die 50-Euro-Marke. Nun sind aber klare Erholungstendenzen zu erkennen. Denn der Ticketvermarkter und Konzertveranstalter ist mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet und hat dabei die Analysten positiv überrascht.
Alle Aktien, die mit Speicherchips in Verbindung gebracht werden können, haben in den vergangenen Wochen und Monaten massiv zugelegt. Dies gilt auch für Siltronic, deren Anteilschein sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt hat. Nun hat aber Großaktionär Wacker Chemie Aktien über den Kapitalmarkt abgegeben. Dies sorgt auch bei der Siltronic-Aktie (WAF300) für Kursverluste, die sich aber in Grenzen halten.
Einen guten Start ins neue Geschäftsjahr meldete Wacker Neuson. Der Baumaschinenhersteller profitierte dabei von einer gestiegenen Nachfrage nach Kompaktmaschinen. Andererseits gab es wohl auch Nachholeffekte. Denn sowohl beim Umsatzanstieg als auch beim operativen Ergebnis konnte der Konzern die Analystenschätzungen leicht übertreffen. Die Wacker Neuson-Aktie profitierte davon allerdings (noch) nicht.
Von Kursen um 75 Euro sprang die Hensoldt-Aktie (HAG000) in den vergangenen Handelstagen bis über die 90 Euro-Marke. Neben einem generell wieder verbesserten Marktsentiment für Rüstungswerte, überzeugte der Rüstungszulieferer auch mit guten Zahlen für das erste Quartal. Speziell beim Auftragseingang ging es weiter steil nach oben. Wir klären auf.
Nach einem soliden Verlauf des Geschäftsjahres 2025/26, welches ungewöhnlicherweise Ende Februar endet, blickt der Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach Holding vorsichtig auf das neue Geschäftsjahr. Mit Blick auf die aktuelle Konjunkturentwicklung überrascht dies nicht. Damit erklärt sich aber auch die Tatsache, dass der Titel binnen Jahresfest rund ein Viertel an Wert verloren hat. Trotzdem gibt es Hoffnungen.
Noch im vergangenen Sommer war die Jungheinrich-Aktie (621993) bei Kursen um 40 Euro auf dem Weg in Richtung Rekordhoch, welches im Jahr 2021 bei 47,88 Euro markiert worden war. Seit Juli 2025 geht es aber abwärts. Dies liegt einerseits an der generell schwachen Konjunkturentwicklung, andererseits aber auch an internen Problemen und an streikenden Mitarbeitern. Zudem trennte sich der Gabelstaplerhersteller schon nach rund vier Monaten von seiner Finanzchefin. Wir klären auf.
Nach einem guten 2025 ist GEA auch ins Jahr 2026 stark gestartet. Der Spezialmaschinenbauer steigerte den Umsatz und den operativen Gewinn. Zudem bestätigte die Verwaltung um den erfahrenen Vorstandschef Stefan Klebert den Ausblick auf das Gesamtjahr. Trotzdem tritt die GEA-Aktie (660200) derzeit auf der Stelle. wir klären auf:

