Autor: Wolfgang Raum

Ein schwacher Start ins laufende Geschäftsjahr, düstere Prognosen aus der Baubranche und negative Analysten-Kommentare sorgten dafür, dass die Heidelberg Materials-Aktie (604700) zuletzt schwach performte. Trotz des boomenden Gesamtmarkt bewegt sich der Titel nur unwesentlich über seinem Jahrestief. Wir klären auf.

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Brenntag hat nach der Vorlage von Vorab-Gewinnschätzungen für das zweite Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Dies war möglich, weil der Chemikalienhändler von April bis Juni gute Geschäfte machen konnte, die über den eigenen Erwartungen lagen. Allerdings tritt die Brenntag-Aktie (A1DAHH) trotzdem nur auf der Stelle. Wir klären auf.

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… ist Argentinien wohl die letzte Hoffnung. Denn Adidas verlor mit dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft (WM) gegen den Außenseiter Paraguay ein großes Zugpferd, welches für hohe Trikot-Absätze sorgen sollte. Daher muss die Aktie des deutschen Ausrüsters im Dienstagshandel etwas größere Abschläge hinnehmen.

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Bayer hat vor dem US-Supreme Court einen wichtigen Sieg im Glyphosat-Streit errungen. Wie der Konzern mitteilte, entschied das US-Gericht, dass die bundesweiten Zulassungsvorgaben der Umweltbehörde EPA Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Dies reichte aus, dass die Bayer-Aktie rund 15 Prozent in die Höhe sprang. Doch ganz vom Tisch ist das Thema Glyphosat/Monsanto trotzdem noch immer nicht. Wir sind daher weniger euphorisch.

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Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) kam vor rund neun Monaten an die Börse, als Abspaltung vom ThyssenKrupp Konzern. Nach einem zunächst volatilen Verlauf markierte der Titel im Januar 2026 sein bisheriges Rekordhoch oberhalb der 100-Euro-Marke. Anschließend ging es bis in den Bereich um 70 Euro zurück, ehe nun ein möglicher Großauftrag für einen Sprung in dem Bereich von 80 Euro sorgte.

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Bei 2.008,00 Euro liegt das Rekordhoch der Rheinmetall-Aktie (703000). Dies war im Oktober 2025. Heute kostet der Titel nur noch rund 1.200,00 Euro. Es ging also um rund 40 Prozent nach unten. Obwohl noch immer mehrere Kriege rund um den Erdball uns beschäftigen, hat die Euphorie um Rüstungswerte erheblich nachgelassen. Wir klären auf.

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Vor rund einem Jahr kostete die BMW-Aktie (519000) rund 100,00 Euro. Nun ist das Papier des Münchner Autobauers nur noch 60,00 Euro wert. Zuletzt sorgte eine Reduzierung der Guidance für Kursverluste. Besserung scheint bei dem Papier kurzfristig zudem nicht in Sicht, da der Abwärtstrend intakt ist. Langfristig gibt es aber Argumente für den Titel. Wir klären auf.

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Die Redcare Pharmacy-Aktie (A2AR94), früher als Shop-Apotheke bekannt, legte in den vergangenen Tagen deutlich zu, nachdem der Konzern gute Geschäftszahlen vorlegte und den Ausblick auf das Gesamtjahr erhöhte. Damit setzte der Titel seine Erholung der vergangenen Wochen fort. Doch der Weg zurück zum Zwischenhoch aus dem Herbst 2024 bei mehr als 170 Euro ist noch sehr weit und äußerst steinig.Wir klären auf.

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Die Ceotronics-Aktie (540740) hatte am Kapitalmarkt in den vergangenen Monaten einen schweren Stand. So geht es seit Herbst 2025 nahezu kontinuierlich nach unten. Die neuesten Geschäftszahlen zeigen aber, dass der Hersteller von Kommunikationssystemen eine positive Entwicklung genommen hat, was beispielsweise an einem Umsatzrekord ablesbar ist. Und nun kommt auch noch ein neuer Großauftrag hinzu. Wir klären auf.

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Nun also doch: Der Großaktionär Frasers Group will den Modekonzern Hugo Boss übernehmen. Dazu hat das mehrheitlich dem britischen Milliardär Mike Ashley gehörende Unternehmen ein entsprechendes Übernahmeangebot auf den Tisch gelegt. Dies scheint auf den ersten Blick wenig attraktiv. Trotzdem kann die Hugo Boss-Aktie (A1PHFF) am heutigen Donnerstag kräftig zulegen.

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Die Adidas-Aktie (A1EWWW), die im April noch bis in den Bereich von 130 Euro abgerutscht war, nahm in den vergangenen Wochen Fahrt auf. So nimmt der Titel nun schon die 170er-Marke ins Visier. Neben der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft, die eine gute Werbeplattform für den Sportartikelkonzern ist, half auch eine positive Analysten-Einschätzung.

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Keinen schönen Anblick bietet der Chart der Lanxess-Aktie (547040). Denn seit Jahren geht es kontinuierlich abwärts. Der Kunststoff-Konzern leidet einerseits unter den hohen Energiekosten, andererseits unter der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation. Dies zeigen auch die Zahlen für das erste Quartal sowie der verhaltene Ausblick auf das Gesamtjahr. Trotzdem gibt es einen Hoffnungsschimmer.

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