Suchergebnisse: technologie (344)

Die Aktie von IVU Traffic Technologies (IVU) zeigt jüngst eine erfreuliche charttechnische Entwicklung: Nach dem Zwischentief Ende März bei knapp 18,00 Euro geht es mit dem Papier des Telematik-Spezialisten in Wellen aufwärts. Nach der jüngsten, kleinen, Konsolidierung hat der Kurs nun das Hoch vom August im vergangenen Jahr bei rund 22,30 Euro überschritten. Das lässt auf mehr hoffen.

Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender technologischer Veränderungen. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue digitale Plattformen wandeln ganze Branchen in kürzester Zeit. Für Investoren bedeutet das nicht nur Risiken, sondern vor allem große Chancen – vorausgesetzt, sie erkennen frühzeitig Trends und passen ihre Strategien entsprechend an.

IVU Traffic Technologies (IVU) gewinnt einen Großauftrag: Das Schweizer Bahnunternehmen BLS stellt mit dem Projekt Railcore die Planung, Optimierung und Disposition der Schlüsselressourcen Fahrzeuge und Personal für den gesamten Personenverkehr auf eine neue Basis. Hierfür wird das IVU-Standardprodukt IVU.rail zum Einsatz kommen, das bereits zahlreiche Eisenbahnunternehmen in Europa und weltweit nutzen. Bringt das frischen Schwung für die Aktie? Das Papier hat einen Dreifachboden ausgebildet.

Die IVU Traffic Technologies AG hat ihre Geschäftszahlen der ersten neun Monate 2023 veröffentlicht und die Jahresprognose bestätigt. Der Umsatz erhöhte sich im Zeitraum Januar bis März 2023 auf 75,7 Millionen Euro und das Rohergebnis auf 63,9 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) verminderte sich temporär auf 3,1 Millionen Euro. Der aktuelle Auftragsbestand für das Jahr 2023 deckt den geplanten Jahresumsatz für das laufende Geschäftsjahr vollständig ab. Entsprechend dem für die IVU typischen saisonalen Geschäftsverlauf erwartet der Vorstand ein starkes viertes Quartal. Für das laufende Geschäftsjahr geht IVU unverändert von einem Konzernumsatz von über 120 Millionen Euro (2022: 113,2 Millionen Euro), einem Rohergebnis von über 95 Millionen Euro (2022: 90.6 Millionen Euro) und einem Betriebsergebnis (EBIT) von über 15 Millionen Euro (2022: 14,9 Millionen Euro) aus. Wie es mit der Aktie weitergeht.

Technisch ringt die Aktie des Telematik-Anbieters IVU Traffic Technologies gerade mit der 200-Tage-Durchschnittslinie. Seit Jahresanfang wurde diese bislang verteidigt. Das (technische) Risiko: Ein Rutsch unter die Marke von 15,50 Euro könnte die aktuelle Aufwärtsbewegung gefährden. Grundsätzlich hat IVU allerdings Rückenwind. Was das für die Aktie bedeutet.

Mehr als 500 Verkehrsunternehmen weltweit vertrauen auf die Lösungen von IVU Traffic Technologies. Es könnten womöglich, durch die Klimadebatte, bald mehr werden, denn dem öffentlichen Personenverkehr wird bei der Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre eine größere Bedeutung zukommen. IVU bildet alle IT-Prozesse von Bus- und Bahnunternehmen ab. Damit hat das Unternehmen im ersten Quartal den Umsatz um fünf Prozent 18,3 Millionen Euro gesteigert. Kann die Aktie ihren Aufwärtstrend fortsetzen?

Insbesondere der Bankenbranche ging es bekanntermaßen in den vergangenen Jahren nicht sehr gut. Das hat sich auch bei der GFT Technologies, einem IT-Dienstleister mit Kunden hauptsächlich in diesem Segment, bemerkbar gemacht. Die Aktie ist lange gefallen und hat 2019 und 2020 eine Stabilisierung vollzogen. In diesem Jahr gelang dann – endlich – der Sprung über den langfristigen Abwärtstrend. Ist es angerichtet für einen dauerhaften Anstieg?

Es scheint so als seien die Wege von United Mobility Technology, kurz UMT, unergründlich. Noch im Herbst 2020 sollten es mit dem neuen strategischen Partner Kingsbridge Capital Advisors White Lable Mobile Payment-Lösungen sein. Davon ist nun keine Rede mehr, stattdessen startet UMT eine „Neuausrichtung zum wertorientierten Technologiehaus“ und übernimmt die Buchberger Gruppe. Kann das die Aktie dauerhaft nach oben bringen. Die Börse äußert Zweifel.

Artec Technologies den Zuschlag einer deutschen Sicherheitsbehörde zur Lieferung einer cloudbasierten-audiovisuellen Plattform zur Kriminalitätsprävention und Gefahrenabwehr erhalten. Der Auftrag umfasst die Lieferung der Software, sowie Service- und Updateleistungen für die nächsten vier Jahre. Die Börse goutiert den Großauftrag mit kräftigen Kurssteigerungen. Hält der Aufwärtstrend der Aktie an?

Der IT-Dienstleister GFT Technologies ist vor allem im Bankenbereich tätig. Trotz gewaltiger Digitalisierungsaufgaben sind dort aber die Budgets knapp. Das belastet die Umsätze von GFT. Doch das Unternehmen arbeitet an einer Diversifizierungsstrategie. Erste Erfolge werden nun sichtbar. Insbesondere das Cloud-Geschäft legt kräftig zu. Die Aktie reagiert entsprechend freudig. Ist das die nachhaltige Trendwende?

Schwierige Zeiten liegen hinter der GFT Techologies-Aktie. Ende 2015 notierte sie noch bei mehr als 30 Euro, jetzt sind es acht Euro und zeitweise waren es nur noch 6,50 Euro. Richtig steil bergab ging es nochmals ab August vergangenen Jahres. Kann sich nun die Aktie stabilisieren? Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 waren ordentlich, aber der Brexit und die Deutsche Bank belasten. Aber die Börse hat schon großzügige Abschläge vorgenommen.

Lion E-Mobility will für die E-Mobilität Batterien liefern. Das Unternehmen ist überzeugt, derzeit die bessere Akku-Technologie als Tesla produzieren zu können. Im Aktienkurs spiegelt sich das allerdings nicht wider. Ist die Aktie Aktie von Lion E-Mobility verkannt oder fürchten die Anleger, dass Lion E-Mobility den chinesischen Tod sterben könnte? Charttechnisch ergibt sich aktuelle eine spannende Situation.