Eigentlich ist Pfisterer eine Börsen-Erfolgsstory. Denn die am 14. Mai 2025 erstmals gehandelte Pfisterer-Aktie (PFSE21) wurde zu 27,00 Euro ausgegeben. Anschließend marschierte das Papier bis auf 113,00 Euro durch. Zuletzt ging es aber relativ deutlich abwärts: Trotz guter Zahlen setzen Gewinnmitnahmen ein, so dass der Titel aktuell bei rund 70,00 Euro notiert. Speziell die zuletzt vorgelegten Halbjahres-Zahlen sorgen aber dafür, dass die Analysten von GBC Research optimistisch für Aktie bleiben.
Dabei steigerte der Elektrifizierungsspezialist den Umsatz in den ersten sechs Monaten um 20,2 Prozent auf 256,7 Millionen Euro. Allerdings ließ die Wachstumsdynamik im zweiten Quartal mit einem Plus von 14,5 Prozent leicht nach, was jedoch auch noch Folge eines brandbedingten Produktionsausfalls aus dem Vorjahr ist, wie die Experten von GBC Research erklären.
Beim Bruttoergebnis ging es ähnlich dynamisch von 90 auf 107,77 Millionen Euro nach oben, weshalb die Bruttomage weiterhin bei rund 42 Prozent liegt. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte hingegen überproportional zu: Es sprang um rund 40 Prozent auf 51,51 Millionen Euro. Entsprechend verbessert es sich die Ebitda-Marge von 17,2 auf 20,1 Prozent.
GBC geht auch für das zweite Halbjahr von einer Fortsetzung des Wachstumskurses aus. Die Dynamik dürfte dabei jedoch im zweiten Halbjahr –aufgrund der umsatzstarken Vergleichsperiode – etwas niedriger ausfallen. Trotzdem sieht GBC die Gesellschaft auf Kurs das obere Ende des eigenen Prognose-Bands zu erreichen.
Daher geht GBC nun von einem Umsatz von 520,9 Millionen aus, nachdem bislang 515,3 Millionen Euro erwartet worden waren. Auch beim Ebitda steigt die Einschätzung leicht: Hier waren bislang 102,9 Millionen Euro erwartet, nun sollen es 104,4 Millionen Euro werden. Trotz dieser kleinen Erhöhungen ergibt das GBC-Bewertungsmodell unverändert ein Kursziel von 115,00 Euro, was einem neuen Rekordhoch entsprechen würde. Das Urteil lautet daher weiter kaufen.
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Pfisterer-Aktie (Tageschart): Konsolidierungskurs beendet?



