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Lufthansa-Aktie // Viele Probleme und ein Bonus

by • 31. Juli 2019 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (0)753

Vor exakt einem Jahr kostete die Lufthansa-Aktie noch 24 Euro. Damals war die Konjunktur noch in Ordnung und es wurde reichlich geflogen. Zwar hatte auch die Lufthansa mit Flugausfällen zu kämpfen und musste die billig gekauften Reste von Air Berlin integrieren. Doch der Blick ging nach vorne: Wachstum stand im Vordergrund, mit Hilfe des hauseignen Billigfliegers Eurowings.

Längst gibt es aber Böen aus allen Richtungen: Umweltaktivisten machen Betrieb gegen das Fliegen, die Konkurrenz der erfahrenen Billigflieger um Ryanair verdirbt weiter die Preise und das Flugbenzin wird auch noch teurer.

Gut, wer unserem Hinweis von Mitte Juni folgte [hier klicken] und auf einen Endlos-Short-Turbo (MC1KLK) setzte. Damit konnten Anleger vor allem am gestrigen Dienstag gutes Geld verdienen. Denn in einem sehr schwachen Marktumfeld bestrafte der Aktienmarkt schwache Quartalszahlen mit einem Abschlag von bis zu sieben Prozent, weshalb die Aktie bis auf 14,00 Euro sank und damit für den Aktienanleger binnen Jahresfrist ziemlich exakt 10,00 Euro verflogen sind.

Im Detail: Der Kranich-Konzern setzte im zweiten Quartal mit 9,6 Milliarden Euro zwar rund vier Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) ging um rund ein Viertel auf 754 Millionen Euro zurück. Dies zog sich über alle Sparten durch, wobei Eurowings und Lufthansa Cargo sogar zwischenzeitlich defizitär waren. Deshalb ist die Lufthansa-Aktie (823212) auch jetzt nicht zwingend eine Überlegung wert, zumal der Abwärtstrend intakt ist und die Entwicklung der Kerosinpreise derzeit sehr schwer prognostizierbar ist.

Allerdings hat die Lufthansa doch eine enorme Substanz, eine gute Marktstellung und schreibt schließlich operative Gewinne. So dürfte der Sinkflug der Aktie in naher Zukunft enden. Dafür bietet sich ein Bonus-Zertifikat mit Cap (TR7WQX) an, welches bis zum Juni 2020 läuft. Hält bis dahin die bei 10 Euro (Abstand rund 30,0 Prozent), erzielt der Anleger eine Maximalrendite von 14,7 Prozent (16,3 Prozent p. a.). Fliegt die Aktie hingegen unter die 10 Euro-Marke, dann tilgt der Emittent in Cash, entsprechend dem dann gültigen Aktienkurs.

Lufthansa-Aktie (Tageschart): nächster Abwärtsschub?

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Bildquelle: Lufthansa

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