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HelloFresh-Aktie // Coronas Omikron treibt kräftig an

Von • 30. November 2021 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (0)745

Im August schrieben wir bei Plusvisionen, dass bei HelloFresh neue Rekordkurse die logische Konsequenz sind [HIER klicken]. Damals lag das Rekordhoch bei 89,10 Euro, wenige Tage später kostete die Aktie dann schon 97,50 Euro. Anschließend erlebte der Titel (A16140) tatsächlich eine schärfere Korrektur. Nun sind Corona, die neue Mutation Omikron und der nächste Lockdown die bestimmenden Themen, weshalb das Papier wieder bis in den Bereich des All-Time-Highs geklettert und trotz des nervösen Marktumfelds zum nächsten Rekordhoch bereit ist.

Zwischenzeitlich waren einige Analysten deutlich zurückhaltender, wenn es um Kursprognosen für die Aktien des Kochboxenanbieters ging. So hat beispielsweise Miriam Adisa von Morgan Stanley noch Anfang des Monats mit ihrem Kursziel bei 77 Euro ein deutliches Rückschlagpotenzial aufgezeigt. Doch gerade in der Zeit nach Vorlage der Morgan Stanley-Analyse kletterten die Inzidenzwerte in ungeahnte Rekordhöhen. Und auch Omikron war damals noch nicht präsent. Daher ist der Markt nun deutlich optimistischer als noch vor wenigen Tagen. Denn das Online-Shopping dürfte kräftig anziehen [siehe auch hier Fashionette].

Auf Wachstumskurs ist HelloFresh ohnehin, wie auch der mit den guten Zahlen für das dritte Quartal erhöhte Ausblick zeigt. Demnach erwartet der Kochboxversender für 2021 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 57 bis 62 Prozent. Vorher lag die Guidance bei plus 45 bis 55 Prozent. Die operative Marge soll 8,25 bis 10,25 Prozent erreichen – auch auf dem erhöhten Umsatzniveau, da auch hier höhere Personal- und Rohstoffkosten leicht auf den Ertrag drücken. Doch diese höheren Aufwendungen wird HelloFresh zeitnah an die Endkunden weitergeben. Die Aktie (A16140) bleibt daher für den Langfristanleger eine sehr attraktive Anlageidee.


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Das im August vorgestellte Bonus-Zertifikate mit Cap (PF8VTL) hat noch 17 Tage bis zur Endfälligkeit [HIER klicken]. Die Restrendite ist auf 1,3 Prozent zusammengeschmolzen. Leider stellt der Emittent nur noch Rücknahmekurse, denn auch diese Rendite wäre für Kunden von Discountbrokern attraktiv, bei einem Puffer zur Barriere bei 54 Euro von mehr als 42 Prozent. Wer investiert ist, sollte die Endfälligkeit abwarten, da viele Banken bei einer Tilgung keine oder geringe Gebühren in Rechnung stellen.

Als neue Alternative zum Direktinvestment bietet ist ein Bonus-Zertifikate mit Cap (PF9ALT) an. Es verspricht eine Maximalrendite von 5,8 Prozent (18,8 Prozent p. a.), wenn der Basiswert bis zum 17. März 2021 (108 Tage) stets über der Barriere bei 58 Euro (Abstand: 37,9 Prozent) verweilt. Gelingt dies nicht, tilgt der Emittent in Cash, entsprechend dem dann gültigen Aktienkurs.

HelloFresh-Aktie: auf dem Weg zu einem neuen Rekordhoch

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Chartquelle: Guidants.com; Bildquelle: HelloFresh

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