Helma Eigenheimbau, Schleivillen

Helma Eigenheimbau-Aktie // Gute Absicherung durch hohen Auftragsbestand

Von • 28. März 2022 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)933

Die Aktie von Helma Eigenheimbau bleibt ein reizvolles Investment: Im vergangenen Geschäftsjahr 2021 kletterten die Konzern-Umsatzerlöse von 274,0 auf 331,5 Millionen Euro und führten letztlich zu einem Rekordgewinn vor Steuern (Ebt) von 27,3 (Vorjahr: 22,5) Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie erreichte einen neuen Höchstwert von 4,69 Euro, was einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Daraus errechnet sich aktuell ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von moderaten 12,5. Attraktiv ist auch die für das Jahr 2021 vorgesehene Dividende in Höhe von 1,72 (1,54) Euro je Aktie (Hauptversammlung ist am 1. Juli), woraus sich derzeit eine Dividenden-Rendite von schönen 2,9 Prozent ergibt.

Als Substanz verfügt Helma Eigenheimbau Ende 2021 über ein Eigenkapital von 129,5 Millionen Euro (240 Millionen Euro Börsenwert) und erhebliche stille Reserven in der Bilanz, die aus einem Vorratsvermögen von 311,0 Millionen Euro, welches im Wesentlichen zum strengen Niederstwertprinzip bilanzierte Grundstücke beinhaltet, die seit ihrem Kaufzeitpunkt vor durchschnittlich rund vier Jahren bis heute signifikante Wertzuwächse erfahren haben, resultieren.

Ein Rekordauftragsbestand könnte im laufenden Jahr zu Umsatzerlösen in einer Bandbreite zwischen 360 und 380 Millionen Euro und einem Ebt zwischen 30 und 33 Millionen Euro führen.

Die im Bauträgergeschäft tätigen Tochtergesellschaften Helma Wohnungsbau und Helma Ferienimmobilien verfügen Ende 2021 über ein Umsatzpotenzial aus gesicherten Grundstücken von insgesamt zwei Milliarden Euro. Diese mögliche Projektpipeline kann voraussichtlich innerhalb von sechs Jahren realisiert werden.

Zukünftige Grundstückskäufe dürften dieses Potenzial erweitern, zudem könnte es noch einen jährlichen Umsatzbeitrag von mindestens 125 Millionen Euro geben, für welchen keine eigenen Grundstücke benötigt werden.

Mittelfristig geht Helma spätestens im Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatz von deutlich über 400 Millionen euro und eine Ebt-Marge von mehr als zehn Prozent aus.

Charttechnisch befindet sich die Aktie zurzeit in einer Konsolidierungsphase. Schwache Tage könnten Anleger zum Positionsaufbau nutzen. Montega sieht ein Kursziel von 86 Euro.

Helma Eigenheimbau-Aktie (Tageschart): Konsolidierung

HELMA Eigenheimbau Aktie

Bildquelle: Helma Eigenheimbau; Chartquelle: Guidants.com

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