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Interview

Interview Johannes Schmidt – Indus Holding // Nicht euphorisch, aber zuversichtlich

Wolfgang Raum27. März 20264 Min.0
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Indus

Time is Money // Schnell ein paar Fragen an Johannes Schmidt, Vorstandschef der Indus Holding (620010), zur Entwicklung im Jahr 2025, zu den Prognosen für das laufende Geschäftsjahr, zu geplanten Zukäufen, möglichen Verkäufen, zu den vorhandenen Marktchancen und zu den Risiken, die das geopolitische Umfeld aktuell mit sich bringt.

Herr Schmidt, wie fällt Ihr Fazit zum Jahr 2025 aus?
Wir sind mit dem Gesamtjahr 2025 zufrieden. Wir haben uns im Jahresverlauf kontinuierlich gesteigert, sodass wir im dritten Quartal auf der Ergebnisseite den besten Zeitabschnitt des Jahres erlebt haben. Vom Umsatz her war das vierte Quartal am besten. Dies führte im Gesamtjahr zu einem kleinen Umsatzplus. Dabei haben auch die Zukäufe geholfen, die mit 2,1 Prozent zum Wachstum beitrugen.

Kann man davon ausgehen, dass sich diese positive Entwicklung auch im laufenden ersten Quartal fortsetzt?
Speziell im Segment Engineering werden zum Jahresende viele Aufträge finalisiert und abgerechnet. Im Segment Infrastructure ist witterungsbedingt das erste Quartal immer etwas schwächer. Daher rechnen wir damit, analog zum Vorjahr etwas verhaltener in das Jahr zu starten, um uns dann aber wieder stetig zu steigern.

Wenn sie schon die Segmente ansprechen, ergibt sich die Frage, welches Segment Ihnen die meiste Freude im vergangenen Jahr gemacht hat?
Speziell bei Infrastructure sind wir sehr stabil unterwegs. Wir erzielen auch im schwierigen Marktumfeld ein organisches Wachstum, bei einer bereinigten operativen Marge – adjusted Ebita – von mehr als zehn Prozent. Dies ist sehr erfreulich. Aber auch in den anderen Segmenten konnten wir individuell gute Entwicklungen verzeichnen. Dies ist beispielsweise im Segment Materials Solutions der Fall. Dort gab es zwischenzeitlich Probleme in der Rohstoffversorgung, die wir durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket aber dann gesichert haben.

Und die eher negativen Aspekte in den Segmenten?
Natürlich macht Engineering aktuell etwas weniger Spaß. Hier spüren wir die Investitionszurückhaltung der Kunden. Wir führen viele positive Gespräche, auch mit langjährigen und treuen Kunden. Der finale Abschluss, der dann zu Umsatz führt, lässt aber oftmals etwas auf sich warten. Umso erfreulicher ist es, dass wir den Auftragseingang um fast 27 Prozent steigern konnten. Treiber waren hier vor allem Projekte aus dem langfristigen Anlagenbau. Und mit einer Marge von etwas über neun Prozent haben sich unsere Unternehmen 2025 gut behauptet.

Spüren sie derzeit schon auf der Umsatzseite negative Auswirkungen durch die jüngsten Turbulenzen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg?
Derzeit merken wir davon auf der Umsatzseite noch nichts. Allerdings werden sich erhöhte Energiepreise und Materialpreissteigerungen schnell bei unseren Einkaufspreisen bemerkbar machen. Diese dürften auch die Inflation anheizen.

Bedeutet dies, dass auch bei Indus Preiserhöhungen folgen müssen?
Ja, natürlich. Wir müssen diese höheren Kosten so schnell wie möglich an unsere Kunden weitergeben. Die Marktteilnehmer sind dies allerdings inzwischen schon fast gewöhnt, wozu auch die volatilere Entwicklung während und nach der Corona-Pandemie beigetragen hat.

Sie haben im laufenden Jahr bereits zugekauft. Dabei sticht vor allem das spannende Medientechnikunternehmen Pro Video ins Auge, das einen stärkeren Fokus auf technologiestarke Dienstleistung legt. Folgen weitere Zukäufe in den kommenden Monaten?
Wir befinden uns aktuell in guten Gesprächen, wobei wir in Spanien möglicherweise in naher Zukunft eine Transaktion tätigen können. Doch speziell bei Käufen von Familienunternehmen ist oftmals auch Geduld gefragt. Wir bleiben aber auf alle Fälle wachsam und halten Augen und Ohren offen, wenngleich der Markt noch immer hohe Preise für attraktive Beteiligungen verlangt. Es handelt sich also nach wie vor um einen Verkäufermarkt.

Wenn wir einen Verkäufermarkt haben, muss die Frage folgen, ob auch Indus Verkäufe tätigen wird, zumal Sie eine etwas aktivere Portfolio-Politik vor geraumer Zeit angekündigt hatten?
Auch hier sind wir bereits in ernsthaften Gesprächen, sodass es zu kleineren Verkäufen von Beteiligungen oder Unterbeteiligungen kommen kann. Wir haben allerdings auch hier keine große Eile.

Für 2026 stellen sie ein weiteres moderates Wachstum in Aussicht: Im Detail einen Umsatz zwischen 1,80 und 1,95 Milliarden Euro bei einer operativen Marge zwischen 7,5 und 9,5 Prozent. Inwieweit sind hierbei die geopolitischen Risiken bereits berücksichtigt?
Unserer Prognose liegt zugrunde, dass es am Markt keine strukturellen Einschränkungen bei der Rohstoffversorgung beziehungsweise keine extremen Preissteigerungen beispielsweise bei Baumaterial oder Energie geben wird. Wir sind zuversichtlich und erwarten ein moderates Wachstum. Mit Blick auf die aktuellen Rahmenbedingen sind wir allerdings nicht euphorisch.

Der Aktienkurs hat sich insbesondere nach den Q3-Daten, aber auch nach den Vorab-Ergebnissen für 2025 positiv entwickelt. Anschließend ging es dann mit dem Gesamtmarkt im Zuge des Iran-Kriegs wieder etwas nach unten. Wie sehen Sie die weitere Kursentwicklung?
Positiv fällt uns auf, dass sich die Handelsliquidität unserer Aktie deutlich erhöht hat. Zudem sind wir wieder in den MSCI German Small Cap-Index aufgenommen worden, was offensichtlich internationale Anleger anzieht. Dies spüren wir auch in den Gesprächen mit Investoren. Wichtigste Grundvoraussetzung für steigende Kurse ist aber das Erledigen unserer Hausaufgaben. Daran arbeiten wir auch im Jahr 2026 mit voller Kraft.

Herr Schmidt, vielen Dank für das schnelle Interview.

Bildquelle: Indus Holding

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