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Ergonomischeres Arbeiten // Hubtische

by • 25. März 2020 • ServiceComments (0)599

Überall liest man, dass man den Körper schonen soll. Besonders beim schweren Arbeiten. Man soll schwere Lasten aus den Beinen heben, anstatt aus dem Rücken. Überkopfarbeiten so gut es geht vermeiden, oder den Winkel verringern.

All das sind wertvolle Tipps denn sie tragen ihren Teil dazu bei, dass man als Arbeiter weniger körperliche Beschwerden bekommt. Doch auch ein Investition in gutes Werkzeug hilft. In diesem Artikel beleuchten wir, warum ein Hubtisch für ergonomisches Arbeiten unerlässlich ist.

Was bedeutet ergonomisch überhaupt? Bei der Ergonomie geht es darum, Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe dahingehend zu optimieren, dass die Arbeiter dadurch wenig ermüden. Besonders, wenn sie die selbst Arbeit über Jahre ausführen. Damit sollen auch körperliche Schäden vermieden werden.

Ein klassisches Beispiel ist der Bürostuhl. Dieser hat eine Rückenlehne und ist höhenverstellbar, damit kann die Augenhöhe perfekt auf den Bildschirm abgestimmt werden. So behält der Körper eine Position bei, die auch bei längerem Aushalten wenig Schaden verursacht.

Doch auch ein Handwerker sollte ergonomisch Arbeiten können, da der Körper ohnehin schon beansprucht wird. Mittel die die Arbeit erleichtern können eine gute Bohrmaschine sein, oder auch scharfe Arbeitsgeräte. Eine andere Möglichkeit ist ein Hubtisch.

So funktioniert ein Hubtisch. Ein Hubtisch liegt meist auf einem Grundgerüst auf und hat oben eine Platte. Diese Platte ist mit dem Grundgerüst über die “Schere” verbunden, zwei gleich lange Metall Schenkel, welche sich quasi auf- und zuklappen. Die Schenkel sind für ein reibungsloses Heben und Senken mit einer Schiene im Grundgerüst verbunden.

Viele Hubtische für den handwerklichen Gebraucht funktionieren dabei mit Hydraulik. An einer Seite des Grundgerüsts gibt es ein Fußpedal, mit welchem der Hubtisch hochgepumpt oder abgelassen werden kann.

Je nach Last wird entweder ein Doppelscherenhubtisch eingesetzt, oder einer mit nur einer Lage Scheren. Beim Scherentisch mit der Doppel Variante sind beide Scheren hintereinander gesetzt.

Die Vorteile eines Hubtisches: Die Vorteile des Hubtisch liegen vor allem in der Möglichkeit, schwere Laste jetzt nicht mehr mit der einen Körperkraft vertikal transportieren zu müssen. In Klartext heißt das, dass der Mensch geschont wird.

Denn wenn sich der Scherentisch am Boden befindet kann ganz einfach die Last darauf gestellt werden. Anschließend fährt man den Tisch an den Ort wo man arbeiten möchte und pumpt den Tisch auf die gewünschte Arbeitshöhe auf.

Das erhöht natürlich auch die Arbeitsmoral der Mitarbeiter. Denn dadurch zeigt man indirekt auch den Angestellten, dass man sich um sie kümmert. Und die Energie die beim Schleppen gespart wird, kann in produktive Arbeit investiert werden.

Diese Branchen eignen sich besonders gut. Hubtische findet man viel in der Logistik. Denn die Fähigkeit sich wie eine Ziehharmonika aus- und einzuklappen erlaubt einen energiesparenden Warentransport über mehrere Ebenen. Dazu kommt, dass die Tische meistens Rollen haben, um also auch an verschiedenen Positionen zum Einsatz zu kommen.

Auch das Tischlerhandwerk profitiert von diesen Tischen. Denn oft hat man als Tischler mit schweren Werkstücken zu tun, da nimmt einem ein Hubtisch buchstäblich die Last ab. Falls Leute mit unterschiedlichen Größen an einem Tisch zusammenarbeiten, kann so auch eine ideale Höhe für alle gefunden werden.

Fazit: Um die Arbeit zu erleichtern aber auch um die Moral zu steigern, kann die Anschaffung eines Hubtisches viel Sinn ergeben. Es macht die Arbeit ergonomischer und sorgt dafür, dass die Leute noch länger ihrer Arbeit nachgehen können, ohne körperliche Folgen davontragen zu müssen.

Bildquelle: Pexels / Pixabay

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