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USU Software-Aktie // Rekord-Auftragsbestand

Von • 23. Mai 2022 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)965

Der IT-Dienstleister USU Software legt ein durchaus ansprechendes Quartal hin: Der Umsatz steigt um 8,8 Prozent auf 29,6 Millionen Euro. Dabei kletterten die SaaS-Erlöse (Software as a Service, Mietsoftware, Cloud) im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich um 34,8 Prozent auf 3,3 Millionen Euro.

Erstaunlich auch: Dieser Umsatzanstieg resultiert aus zahlreichen Neu- und Folgeaufträgen, die zugleich zu einem neuen Rekord beim Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals 2022 geführt haben, der im Vorjahresvergleich um 18,8 Prozent auf 76,7 Millionen Euro zulegte. Davon sollte sich eine Weile wirtschaften lassen.

Durch die überdurchschnittlich gesteigerten margenstarken SaaS- und Lizenzumsätze baute die USU-Gruppe im Berichtsquartal Q1/2022 auch die operative Profitabilität aus. Im Auftaktquartal erzielte USU ein um 13,5 Prozent verbessertes Betriebsergebnis (Ebit) von 2,3 Millionen Euro.

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Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von USU nahm im Berichtsquartal um 30,6 Prozent auf 6,4 Millionen Euro zu. Dieser Anstieg resultiert allerdings im Wesentlichen aus der Zahlung von bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellten Wartungs- und SaaS-Verträgen, für die eine entsprechende Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt.

Hierdurch steigt USU die Konzernliquidität Ende März 2022 auf 30,0 Millionen Euro (Dezember 2021: 24,3 Millionen Euro). Das Eigenkapital beträgt nun 66,1 Millionen Euro, bei einer Marktkapitalisierung von aktuell 215 Millionen Euro.

Nach dem positiven Auftaktquartal und vor dem Hintergrund des neuen Rekord-Auftragsbestandes geht der Vorstand weiter von einem Umsatzwachstum auf 120 bis 125 Millionen Euro (Umsatz 2021: 112 Millionen Euro) aus und einer Steigerung des operativen Gewinns (Ebitda) auf 14,5 bis 16,0 Millionen Euro (Q1: 3,5 Millionen Euro), insbesondere wegen des stark wachsende und hochmargigen SaaS-Geschäfts.

Die Börse zeigt sich von den Zahlen nicht sonderlich erfreut, aber auch nicht bitter enttäuscht. Nun super-günstig ist das Papier noch immer nicht bewertet, doch angesichts des Wachstums und einer aktuellen Ebit-Marge von 7,7 Prozent sicher auch nicht übertrieben hoch, zumal es nach der Hauptversammlung am 1. Juli voraussichtlich eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie gibt (Dividenden-Rendite derzeit: 2,5 Prozent).

Auf dem jetzigen Niveau könnten Anleger, mit Blick auf die nach wie vor bestehende Digitalisierungsfantasie (auch bei der Bundeswehr), wieder zugreifen. Die charttechnische Unterstützungszone um die 20 Euro sollte allerdings halten; wenn nicht, droht ein Rutsch auf 16 Euro.

USU Software-Aktie (Tageschart): Abwärtstrend

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Bildquelle: USU Software; Chartquelle: Guidants.com
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