Hublot

Hublot // 2020 als Rückschlag für den Schweizer Uhrenhersteller

by • 22. September 2020 • ServiceComments (0)415

2020 ist ein Jahr des Rundumschlages. Kaum ein Unternehmen konnte sich den Folgen der verheerenden Corona-Pandemie entziehen. Da wundert es kaum, dass auch Uhrenhersteller wie das Schweizer Unternehmen Hublot mit den Folgen des Jahres zu kämpfen haben. Gemessen an anderen traditionellen Uhrenherstellern ist das Unternehmen noch sehr jung. Erst im Jahr 1980 konnte sich der Name Hublot langsam in die Schmuckgeschäfte hervorwagen. Die Marke Hublot gehört zu LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton), das ist das größte Luxusgüterunternehmen der Welt. LVMH ist börsennotiert.

Mit dem Meilenstein der Hublot Geschichte, der Big Bang von Jean Claude Biver, steigt der Erfolg des Unternehmens innerhalb kürzester Zeit von null auf hundert an. Was zeichnet die Big Bang aus? Die Big Bang hebt sich stark von Konkurrenzmodellen ab. Denn keine zuvor auf dem Markt erschienene Armbanduhr nutzte Kautschuk als Material für das Armband. Hinzu kommt die Fusion aus mehreren Materialien mit diversen Eigenschaften. Von der hohen Zugfestigkeit bis hin zur Elastizität finden sich alle notwendigen Werkstoffeigenschaften in der Big Bang kombiniert.

Dies macht eine Statementuhr von Hublot besonders robust aber auch gleichzeitig komfortabel im Tragegefühl. Besonders beliebt sind Bestandteile aus Kevlar. Bekanntheit erlangte dieser Werkstoff des Polymerherstellers DuPont durch seine immense Zugfestigkeit. Diese trägt dazu bei, dass Kevlar Schüsse abwehren kann. In der chemischen Zusammensetzung des Werkstoffes liegt der Schlüssel zum Erfolg. So wiederholenden sich mehrere Brücken zwischen den einzelnen Fasern des Kevlars. Diese Wasserstoffbrücken verbinden einzelne Molekülstränge so stark miteinander, dass sie selbst bei immenser Krafteinwirkung nicht nachgeben.

Wie wirkt sich 2020 auf die Unternehmensaktien aus? 2020 wirkt sich auch auf das recht Junge aufstrebende Unternehmen Hublot aus. So gibt der Schweizer Uhrenhersteller bekannt, dass 80 Prozent der rund 800 Verkaufspunkte geschlossen werden müssen. Eine Reaktion auf die sehr schlecht verlaufenden letzten Monate. Diese werden vom Firmenchef Ricardo Guadalupe sogar als die schlechtesten in der Geschichte bezeichnet.

Nach diesem drastischen Schritt konnte sich das Unternehmen auf seine Regernation konzentrieren. So gelang es, den Verkauf wieder anzukurbeln, sodass aktuell von einer Nachfrage von 60 Prozent die Rede sein kann. Doch auch dies sind keine entwarnenden Zahlen für die Aktien Welt. Denn ein großer Einnahmeanteil stammt aus dem Touristengeschäft, welches weiterhin wegfällt.

Rund 30 bis 40 Prozent der Uhren in den Schweizer Hublot-Stellen werden an Touristen verkauft. Diese trauen sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr ins Ausland, sodass die Kaufzahlen leiden. Ein Einbruch der Umsatzzahlen ist in diesem Jahr sicherlich vorherzusehen. So gehen Experten von circa 10 bis 20 Prozent Einbruch im Vergleich zum Vorjahr aus. Doch in den nächsten Jahren sollen die Zahlen wieder steigen. Davon ist der Unternehmer, der unter die Top Ten der umsatzstärksten Uhrenverkäufer zählt, überzeugt.


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Hublot und die Materialvielfalt. Was die Kunden von Hublot immer wieder in einen einzigartigen Bann zieht, ist die Materialvielfalt, welche zum Einsatz kommt. dass Gehäuse muss nicht mehr nur aus konventionellen Materialien wie Edelstahl, Gold oder Aluminium bestehen. Auch Beton, Karbon, Kautschuk oder Magnesium finden Ihren Weg auf die Werkbänke des Unternehmens. In zahlreichen Versuchsreihen tastet sich der Uhrenhersteller immer wieder an neue Materialien, wie beispielsweise das Texalium (eine Mischung aus Karbon und Glasfaser) heran. So entsteht ein Alleinstellungsmerkmal.

Bildquelle: Hublot

 

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